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Bündnis gewünscht Telekom will mit Stadtnetzbetreibern zusammenarbeiten

München, | 15:45 | twi

Um gegen Kabelnetzbetreiber und DSL-Reseller keine Marktanteile zu verlieren, plant die Telekom mit Stadtnetzbetreibern zu kooperieren. Telekom-Chef Timotheus Höttges will gemeinsam Verantwortung für den Netzausbau in Deutschland übernehmen, wie Golem berichtet.

Telekom Zentrale Die Telekom will mit Stadtnetzbetreibern kooperieren. (Bild: Telekom)
Seine Worte richtete der Telekom-Chef auf der Jahrestagung des Bundesverbands Glasfaseranschluss (Buglas) direkt an die City Carrier und kündigte sogleich an, Mitglied im Verband werden zu wollen. Dort wo M-net, NetCologne und Co. ihre Glasfaseranschlüsse anbieten, hat die Telekom dem Bericht zufolge massiv Marktanteile verloren. Eine Zusammenarbeit auf dieser Ebene wäre also durchaus von Vorteil für das Unternehmen.

Bis 2025 sehe kein einziger Case Datenraten von über 250 MBit/s für Privathaushalte vor, so Höttges. Die Anbieter sollen sich also nicht mit Datenraten überschlagen, die sie nicht nach außen verkaufen.

Die Telekom investiert fleißig in den Ausbau ihres Glasfasernetzes, nutzt an den meisten Orten allerdings vorhandene Kupferinfrastruktur, um mit Hilfe von Vectoring-Hardware Anschlüsse mit 50 oder 100 MBit/s zur Verfügung stellen zu können. Mit Supervectoring sollen über den Telefonanschluss dann bald 250 MBit/s zur Verfügung stehen.

Die Kabelanbieter nutzen ebenfalls vorhandene Infrastruktur. Über die Koaxial-Antennenkabel sind derzeit vielerorts allerdings bereits bis zu 500 MBit/s möglich und mit einer technischen Umstellung, die vielerorts bereits 2018 erfolgen wird, sollen Tarife mit bis zu 1.000 MBit/s angeboten werden.

In größeren Städten bauen Stadtnetzbetreiber Glasfasernetze und schließen Gebäude direkt an, mit Hilfe von G.fast-Technik sind so trotz Kupferkabeln im Haus Surfgeschwindigkeiten von 1.000 MBit/s und mehr drin. Der Internetprovider 1&1 hat hier bereits zugeschlagen und mit einigen Glasfasernetzbetreibern eine Kooperation gestartet: Das Unternehmen bietet seine Tarife, wo möglich, über das Glasfasernetz an. Das verhilft den Netzbetreibern zu größerer Auslastung und 1&1 zu mehr Unabhängigkeit von Telekom-Leitungen.
 

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