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Bayern Analogabschaltung im Kabelnetz ab Januar

München,

Der Kabelnetzbetreiber Vodafone beginnt im Januar mit der Abschaltung analoger TV-Signale. Zunächst wird das Analogfernsehen am 9. Januar in zwei bayerischen Städten abgeschaltet, bevor dann im Sommer 2018 die Abschaltung in den verbleibenden Regionen des Verbreitungsgebiets beginnt.
 

Vodafone Logo Schnelleres Internet statt Analog-TV: Vodafone schaltet analoges Fernsehen im Kabelnetz ab. (Bild: Vodafone)
Ab 9. Januar schauen Landshuter und Dingolfinger mit anaolgem TV-Empfang in die Röhre. Dann nämlich schaltet der Kabelnetzbetreiber Vodafone Kabel Deutschland in den beiden niederbayerischen Städten das anaolge TV-Signal ab. Haushalte, die über ihren Kabelanschluss fernsehen, können ab diesem Stichtag nur noch digitales TV-Programm empfangen.

Nach den Pilotstädten folgt im Sommer 2018 nach und nach der Rest von Bayern und auch die Abschaltung im gesamten Kabelnetz von Vodafone. Termine dafür will das Unternehmen ab dem Frühjahr 2018 bekanntgeben.

Nach der analogen Abschaltung folgt eine Senderneusortierung, um freigewordene Frequenzen besser zu verteilen – die meisten Receiver machen den Sendersuchlauf automatisch, manche Geräte benötigen dafür einen Anstoß.

Mit den gewonnenen Kapazitäten will Vodafone künftig noch schnelleres Internet anbieten können – mit der Umstellung auf den Übertragungsstandard Docsis 3.1 können Kabelanbieter ohne Weiteres bis zu 1.000 MBit/s im Download anbieten. Noch höhere Geschwindigkeiten sind mit Investitionen ins Kabelnetz möglich.
 

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