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Vernetztes Zuhause Apple präsentiert Lautsprecher HomePod mit Siri-Assistenzsoftware

München,

Auf der aktuell stattfindenden Entwicklerkonferenz von Apple, WWDC, hat das Unternehmen seinen vernetzten Lautsprecher HomePod vorgestellt und den Verkaufsstart in den USA, Australien und Großbritannien ab Dezember 2017 angekündigt. Apple-Fans in anderen Ländern müssen sich noch bis 2018 gedulden. Anders als seine schnelleren Konkurrenten will Apple seine Käufer damit überzeugen, dass der HomePod sowohl smart sei als auch eine hervorragende Soundqualität bietet, berichtet zeit.de.

Apple HomePod in weiß Die Apple-typische schlichte Eleganz kommt auch beim HomePod zu tragen. Foto: Apple Inc.

Mit Amazons „Echo“ und den Lautsprechern von Unterhaltungselektronikhersteller Sonos seien einerseits bereits smarte Geräte mit mittelmäßiger Soundqualität auf dem Markt, andererseits auch solche, die hervorragende Soundqualität böten, aber nicht smart seien, sagte Apple-Marketingchef Phil Schiller während der Konferenz. Der HomePod würde nun aber beides vereinen.

Für ein überwältigendes Klangerlebnis sollen ein Tieftöner in der Mitte des zylinderförmigen Gerätes sowie sieben kreisförmig positionierte Hochtöner sorgen. Wie schon mit dem iPod-Player will das Unternehmen „die Musiknutzung zuhause ‚revolutionieren‘“, zitiert zeit.de Schiller. Smart wird der HomePod durch Siri – User können sich mittels sechs Mikrofonen mit dem Sprachassistent unterhalten. Die Kommunikation mit den Apple-Servern ist laut Schiller verschlüsselt und im Sinne des Datenschutzes anonymisiert.

Die Kehrseite der Medaille – wie so häufig bei Apple-Produkten – ist der Preis. Zum Verkaufsstart sollen Kunden dafür 349 US-Dollar (ca. 310 Euro) hinblättern. „Echo“ oder andere alternative Geräte sind dagegen mit Preisen ab 179 Euro oder ab 200 Euro deutlich günstiger.

Neben dem HomePod hat Apple noch viele weitere Neuheiten vorgestellt: So soll Siri sich verbessert haben und demnächst auch auf der Apple Watch wiederfinden. Seine Computer will Apple indes VR-fähig (Virtual Reality) machen. Mittels Spezialbrille können iMac-User beispielsweise in Szenen aus Kinofilmen eintauchen.

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