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Analog raus, schnelles Internet rein Analogabschaltung bringt Gigabit bei Vodafone Kabel Deutschland

München,

Vodafone will das analoge TV-Signal in seinem Kabelnetz abschalten und dadurch frei werdende Frequenzen für schnellere Datenübertragung nutzen. In Bayern und Sachsen sollen die analogen Sender Ende 2018 abgeschaltet werden, wie Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte. Damit stünde einer großflächigen Einführung von Gigabit-Anschlüssen nichts im Weg.

Vodafone Logo mit Leuchten im Hintergrund Die Abschaltung der analogen TV-Sender schafft Platz für schnelleres Internet. (Bild: Vodafone)
Schon im Juni 2017 will der Kabelnetzbetreiber Unitymedia das analoge TV-Signal in seinem Netz komplett abschalten und frei werdende Kapazitäten für Internetanwendungen nutzen. Bei Vodafone sehen die Pläne ähnlich aus, wenn auch die Abschaltung des analogen Fernsehprogramms erst später flächendeckend erfolgen soll.

Im Interview mit der SZ sagte Ametsreiter, dass dies in Bayern und Sachsen bis Ende des Jahres 2018 erfolgen soll. Ab 2019 könne Vodafone also in diesen Bundesländern flächendeckend Gigabit-Anschlüsse anbieten. Für andere Bundesländer gebe es derzeit noch keinen Termin für die Abschaltung.

Ametsreiter attestiert dem TV-Kabelnetz ein Geschwindigkeitspotenzial von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde, während im Festnetz bei 400 MBit/s Schluss sei. Glasfaserausbau sei aber auch im Kabelnetz unumgänglich, da die Datenmengen sonst gar nicht abtransportiert werden könnten.
 

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