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DSL Lexikon

DSL Lexikon - DSL Begriffe leicht erklärt

DSL, LTE, Router, Splitter, UMTS und WLAN klingen für Sie wie böhmische Dörfer? Dann sind Sie hier genau richtig. Denn im DSL Lexikon erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen rund um die Themen DSL und Internet.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

A

  • Anbieterwechsel
    Prinzipiell kann jeder Kunde seinen Internetanbieter beliebig wechseln. Ein Monopol gibt es schon lange nicht mehr und der Markt ist heiß umkämpft. Allerdings müssen Kunden wichtige Punkte wie Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen und Rufnummernmitnahme beachten, bevor sie zu einem neuen Anbieter wechseln. Möchte ein Kunde beispielsweise seine alte Rufnummer vom alten zum neuen Anbieter mitnehmen, darf er den alten Vertrag nicht selbst kündigen. Dies übernimmt der neuen Anbieter für den Kunden.
  • APL
    Der Abschlusspunkt Linientechnik ist der Übergabepunkt innerhalb eines Hauses oder eines Gebäudes, an dem verschiedene Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) zusammenlaufen. Er dient also als Hausverteiler für die eingehenden Signale und Daten und stellt die Schnittstelle zwischen Haus- beziehungsweise Endleitungsnetz des einzelnen Kunden und dem Telekommunikationsnetz dar. An alten Gebäude sind APLs noch an der Außenwand zu finden, bei modernen Gebäuden sind sie im Inneren untergebracht.

 

Prinzipiell kann jeder Kunde seinen Internetanbieter beliebig wechseln. Ein Monopol gibt es schon lange nicht mehr und der Markt ist heiß umkämpft. Allerdings müssen Kunden wichtige Punkte wie Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen und Rufnummernmitnahme beachten, bevor sie zu einem neuen Anbieter wechseln. Möchte ein Kunde beispielsweise seine alte Rufnummer vom alten zum neuen Anbieter mitnehmen, darf er den alten Vertrag nicht selbst kündigen. Dies übernimmt der neuen Anbieter für den Kunden.

Der Abschlusspunkt Linientechnik ist der Übergabepunkt innerhalb eines Hauses oder eines Gebäudes, an dem verschiedene Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) zusammenlaufen. Er dient also als Hausverteiler für die eingehenden Signale und Daten und stellt die Schnittstelle zwischen Haus- beziehungsweise Endleitungsnetz des einzelnen Kunden und dem Telekommunikationsnetz dar. An alten Gebäude sind APLs noch an der Außenwand zu finden, bei modernen Gebäuden sind sie im Inneren untergebracht.

B

  • Backbone
    Backbone (dt.: Rückgrat) bezeichnet den Kernbereich oder den Knotenpunkt eines Netzwerkes. Im Backbone laufen die Bandbreiten aller Endbenutzer zusammen. Deshalb muss das Backbone über schnelle Datenübertragungsraten und hohe Bandbreiten verfügen und ist außerdem immer besonders abgesichert um Ausfälle zu vermeiden. Die meisten modernen Backbone-Netze besteht daher aus Glasfaserkabeln und satellitengestützen Teilbereichen.
  • Bereitstellungsgebühr
    Die Bereitstellungsgebühr ist eine Gebühr, die zu Beginn eines Vertragsverhältnisses von Telekommunikationsanbietern an die Kunden verrechnet wird. Sie deckt alle Kosten ab, die mit der Bereitstellung von Leistungen verbunden sind. Hierbei sind in der Regel jedoch nicht die tatsächlichen Anschlusskosten bzw. Installationskosten inkludiert, um den tatsächlich physischen Anschluss zu schaffen. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Gebühr, mit der die administrativen Kosten abgedeckt werden, die dem Anbieter entstehen, wenn dieser den Kunden in der Datenbank aufnimmt und alle Schritte in die Wege leitet, um die gewünschten Leistungen liefern zu können.
  • Bit
    Mit Bit wird die kleinstmögliche Speichereinheit in der elektronischen Datenverarbeitung bezeichnet. Das Wort Bit ist aus dem Begriff binary digit (engl.: Binärziffer) entstanden. Ein Bit kann genau zwei Werte annehmen, entweder 1 oder 0. Acht Bits sind ein Byte.
  • Bitstromzugang
    Der Bitstromzugang (engl.: Bitstream Access) ist eine Vorleistung, durch die alternative Netzbetreiber Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung und damit zum Endkunden erhalten. Dabei stellt ein Netzbetreiber einem anderen Netzbetreiber Übertragungskapazität in seinem Netz bis zum Übergangspunkt ins Netz des anderen zur Verfügung. Der anmietenden Anbieter muss dafür eine Gebühr bezahlen. Viele dieser Anbieter geben die Gebühr dann in Form eines Regio-Zuschlags an ihre Kunden weiter.
  • Blog
    Ein Blog, kurz für Weblog, ist ein Online-Journal, das regelmäßig und chronologisch geordnete, meist von einer Person verfasste Publikationen zu einem bestimmten oder zu unterschiedlichen Themen enthält. Anders als bei einer Online-Zeitung sind die Artikel eines Blogs in der Regel nicht objektiv, sondern geben die Meinungen und Erfahrungen des Autors wider.

    In den meisten Blogs sind Kommentare zu den Artikeln oder Diskussionen eingerichtet, so dass hier ein reger Meinungsaustausch zwischen verschiedenen Bloggern stattfinden kann. Zusätzlich kann in Blogs verlinkt werden. Durch diese beiden Aspekte entsteht dann die so genannten 'Blogosphäre'.

  • Bluetooth
    Bluetooth ist eine kabellose Datenübertragungstechnologie über Funk. Die Übertragung funktioniert aber nur über eine kurze Distanz. Über eine Bluetooth-Schnittstelle können Daten problemlos zum Beispiel zwischen zwei Handys, einem Handy und einem Computer oder einem Computer und einem Scanner oder Drucker übermittelt werden.

    Bluetooth wird auch oft als Verbindung zwischen einem Handy und einem Headset oder einer Freisprechanlage genutzt. Ob ein Gerät über eine Bluetooth-Schnittstelle verfügt, ist normalerweise an dem spezifischen Bluetooth-Symbol erkennbar.

  • Breitband
    Breitband beschreibt einen Internetzugang mit einer sehr hohen Datenrate. Im DSL-Netz erreichen die Anbieter bis zu 100 MBit/s, über das Kabelnetz sogar schon bis zu 400 MBit/s. Geht das Glasfaserkabel des Providers bis ins Haus (FTTH) ist theoretisch sogar eine Surfgeschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s oder sogar 1 GBit/s drin. Auch Funktechnologien wie LTE sind breitbandig, derzeit surfen Sie mit dem Funk-Standard mit bis zu 350 MBit/s.

    Deutschland ist nahezu flächendeckend mit Breitband versorgt. Laut des Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums stehen für über 88 Prozent aller Haushalte Geschwindigkeiten von bis zu 16 MBit/s zur Verfügung. Für über 71 Prozent auch bereits Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s.

    Die Geschwindigkeiten, die Breitband ermöglicht, sind um ein Vielfaches höher als die, die mit schmalbandigen Einwahltechniken wie Modem oder ISDN verfügbar waren.

  • Bundesnetzagentur
    Die Bundesnetzagentur ist eine selbstständige, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstehende und 1998 gegründete Regulierungsbehörde. Zu ihren Hauptaufgaben gehört die Einhaltung des Telekommunikations-, Post- und Energiegesetzes zu gewährleisten.

    Zudem sorgt die Bundesnetzagentur beispielsweise auch für einen fairen Wettbewerb zwischen Netzbetreibern jeglicher Art oder dafür, dass die Telekom als ehemaliger Monopolist ihren Konkurrenten den Bitstromzugang zu fairen Konditionen zur Verfügung stellt.

 

C

  • Cache
    Ein Cache ist ein schneller Speicher, der durch eine vergleichsweise niedrige Speicherkapazität sowie durch schnelle Zugriffszeiten gekennzeichnet ist. Häufig werden hier oft benötigte und Programmteile von anderen, langsameren Speichern abgelegt, um den erneuten Zugriff darauf zu beschleunigen.

    Im Cache werden die zuletzt gelesenen Daten und Programme abgelegt, wodurch bei einem erneuten Aufrufen der Datei eine schnellere Zugriffszeit erreicht wird, da sie so direkt aus dem schnelleren (im Vergleich zur Festplatte) Arbeitsspeicher abgerufen werden kann. Ist der Cache voll, werden die am seltensten benutzten Bereiche und Daten überschrieben.

  • Cloud Computing
    Hinter Cloud Computing steht die Idee, dass nicht mehr jeder einzelne PC- und Internetnutzer die Programme, mit denen er arbeitet, auf seinem Rechner nutzt und speichert, sondern dass diese Programme, die in der Regel von vielen Anwendern genutzt werden, zentral auf einem Großrechner zur Verfügung stehen. Via Internet kann dann jeder Nutzer auf die Programme zugreifen, mit ihnen arbeiten und seine Daten abspeichern.

    Abgespeicherte Daten sind dann an jedem beliebigen Ort mit Internetzugang abrufbar. Im Endeffekt hätten Anwender also keinen Rechner mehr zuhause stehen, sondern lediglich ein einfaches Gerät für die Internetverbindung, einen Bildschirm und eine Tastatur. Die Entwicklung von Cloud Computing steht allerdings noch am Anfang und wird momentan fast nur von großen Firmen genutzt.

  • Cloud-Speicher
    Cloud-Speicher ist der Überbegriff für virtuellen Speicher im Internet. Durch immer schneller werdende Breitband-Anschlüsse lagern immer mehr Menschen ihre Daten wie Bilder, Videos, Dokumente und Musik ins Internet aus. Über passwortgesicherte Zugänge sind die Daten vor Zugriffen Dritter abgesichert.
  • Content
    Unter Content (dt.: Inhalt) werden alle Inhalte einer Website wie Texte, Bilder, Audio- und Videodateien zusammengefasst, die der Information und / oder der Unterhaltung der Nutzer dienen. Bei Content wird zwischen drei verschiedenen Arten unterschieden:

    Paid Content: Kostenpflichtige Inhalte, wie beispielsweise in Online-Videotheken oder Mediatheken

    Open Content: Kostenloser und frei zugänglicher Content

    User Generated Content: Inhalte, die von Usern für User erstellt worden sind

  • Cookie
    Ein Cookie ist eine kleine Datei, die Informationen über das Surfverhalten eines Nutzers auf einer Website sammelt und auf dem Rechner des Nutzers speichert.

    Beim nächsten Besuch der Website wird das Cookie ausgelesen und die gespeicherten Informationen werden meist zu Werbezwecken verarbeitet. Die meisten Websites weisen auf den Einsatz von Cookies hin.

 

D

  • Dämpfung
    Als Dämpfung wird auch der Energieverlust auf dem Weg vom Sender zum Empfänger beschrieben. Je länger also eine Leitung ist, desto größer auch die Dämpfung. Außerdem beeinflusst auch die Qualität des Leitungsmaterials die Signalstärke.
  • Datenrate
    Die Datenrate oder Datentransferrate ist eine digitale Datenmenge, die innerhalb einer bestimmten Zeitspanne über eine Leitung übertragen wird. Als Messeinheit werden Bits und Sekunden genommen. Je mehr Bits pro Sekunde übermittelt werden, desto höher ist die Datenrate bzw. Datentransferrate. Deshalb wird die Geschwindigkeit eines DSL Tarifs in der Regel in kBit/s oder häufiger in MBit/s angegeben.
  • DECT
    DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) ist ein internationaler Funk-Standard für Telekommunikation, der in erster Line für Schnurlostelefone verwendet wird. Sogenannte DECT-Telefone bauen zum Betrieb eine Verbindung mit einer Basisstation auf, etwa einem Router. An modernen Routern ist meist der parallele Betrieb von mehreren DECT-Telefonen möglich.
  • DFÜ
    Datenfernübertragung bezeichnet die Übermittlung von Daten zwischen zwei Rechnern, zwischen denen eine große Entfernung liegen kann. Die Datenübertragung bei einer DFÜ kann über verschiedene Medien und mit unterschiedlichen Technologien realisiert werden: über die Telefonleitung oder das Kabelnetz sowie per Glasfaser, Funk oder Satellit. Zur DFÜ benötigen die teilnehmenden Rechner entweder Steckkarten, ISDN-Modems oder DSL-Modems.

    Eine Internetverbindung wird oft mit einem so genannten DFÜ-Netzwerk gleichgestellt. Um ein DFÜ-Netzwerk aufzubauen, benötigen die Rechner allerdings ein DFÜ- oder Terminalprogramm.

  • Dialer
    Dialer waren ursprünglich als einfache, anonyme und schnell handhabbare Bezahlmethode gedacht, zum Beispiel für den Download von Softwareprogrammen aus dem Internet. In Verruf gerieten Dialer als unseriöser Anbieter begannen, unbemerkt vom Nutzer Dialerprogramme auf dessen Rechner zu installieren und automatisch ablaufen zu lassen. Diese Dialerprogramme wählten sich ohne Bestätigung des Nutzers ins Internet und verursachten enorme Kosten.

    Wer eine DSL Flatrate nutzt, ist vor solchen Dialern prinzipiell sicher. Jedoch drohen durch neue elektronische Abrechnungsverfahren auch DSL-Nutzern ähnliche Gefahren wie durch klassische Dialer. Wenn Nutzer aber ISDN nutzen oder Telefon- oder Faxgeräte an die Leitung angeschlossen haben, ist Vorsicht geboten. Dann können sich Dialer über diese Geräte einwählen. Nutzer können sich mit Antivirenprogrammen oder spezieller Software gegen Dialer schützen.

  • Digitale Agenda
    Die Digitale Agenda ist ein Papier des Bundeskabinetts. Es hält fest, dass in Deutschland bis 2018 eine flächendeckende Breitbandverbindung mit mindesten 50 MBit/s bestehen soll. Gerade in ländlichen Gebieten geht der Breitbandausbau noch sehr schleppens voran. Die Digitale Agenda wurde am 20. August 2014 verabschiedet.
  • Digitale Dividende
    Durch die digitale Radio- und TV-Ausstrahlung werden nur ca. zehn Prozent der Bandbreite, die für die analoge Ausstrahlung nötig war, benutzt. Folglich sind bis zu 90 Prozent der Frequenzbänder frei geworden und können für andere Zwecke benutzt werden. 2010 wurden diese Frequenzen unter den Mobilfunkanbietern versteigert. Dank der neuen Frequenzen wird das Mobilfunknetz ausgebaut und für schnelles, mobiles Internet (LTE) genutzt.
  • Doppel Flatrate
    Eine Doppel Flatrate ist eine Tarifart bei der durch einen monatlichen Pauschalpreis alle Kosten für unbegrenzte Internetnutzung und unbegrenztes Telefonieren ins deutsche Festnetz abgedeckt sind. Diese Tarifart hat sich mittlerweile als Standard durchgesetzt. Auf CHECK24 können Sie einfach und schnell viele günstige Doppel Flatrate Tarife vergleichen.
  • Download
    Bei einem Download (engl.: herunterladen) handelt es sich um einen typischen und häufig gebrauchten Begriff aus der EDV. Grundsätzlich spricht man immer bei einer Datenübertragung, bei der Daten empfangen werden, von einem Download. Nach dieser Definition fällt unter den Begriff beispielsweise sowohl das Abrufen der E-Mails als auch das Herunterladen von Dateien aus einem Netzwerk oder dem Internet. Das Gegenteil zum Download ist der Upload.
  • Downstream
    Der Downstream bezeichnet einerseits die Datenübertragung vom Netz bzw. Server zum Internetnutzer. Anderseits bezeichnet Downstream auch die Geschwindigkeit, mit der die Daten vom Netz/Server zum Nutzer übertragen werden. Bei DSL Tarifen wird der Downstream meist in MBit/s, selten auch noch in kBit/s, angegeben.
  • Drosselung
    Es gibt unterschiedliche Gründe, welche für eine Drosselung der Internetverbindung sprechen können. Im Bereich der DSL-Anschlüsse wird eine Drosselung der Datenraten immer dann vorgenommen, wenn es bei der aktuellen Datenrate zu ständigen Verbindungsabbrüchen kommt. Durch eine Senkung der Datenraten lassen sich in der Regel solche Probleme beheben, so dass eine dauerhafte Verbindung zum Internet bereitgestellt werden kann.

    Außerdem werden Drosselungen eingesetzt, um zu gewährleisten, dass allen Teilnehmern eines Netzes dieses zur Verfügung steht und es nicht nur von wenigen mit großem Datenaufkommen 'blockiert' wird. In vielen Tarifen für mobiles Internet wird eine Drosselung vorgenommen, wenn ein bestimmtes Datenvolumen im Monat abgerufen wurde. Beispielsweise wird dann eine LTE-Verbindung auf eine deutlich langsamere GPRS-Verbindung herabgesetzt.

  • DSL
    DSL (eng.: Digital Subscriber Line, dt.: Digitaler Teilnehmeranschluss) ist eine digitale Übertragungstechnik für schnelle Internetverbindungen über Telefonleitungen und hat sich mittlerweile als Standard durchgesetzt. DSL wird daher auch als Highspeed- oder Breitbandinternet bezeichnet.

    Verbrauchern können DSL Anschlüsse mit verschiedenen Geschwindigkeiten von sechs bis 100 MBit/s nutzen. Mittlerweile sind auch bereits Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 100 MBit/s über Glasfaser verfügbar.

  • DSL Speedtest
    Mit einem DSL Speedtest können Nutzer die tatsächliche Geschwindigkeit ihrer DSL Verbindung testen. Außerdem werden ihnen bei einem Speedtest, wie zum Beispiel beim DSL Speedtest von CHECK24, auch schnellere Alternativen angeboten.

 

E

  • E-Mail Client
    Ein E-Mail-Client ist ein Programm zum Versenden und Empfangen von E-Mails. Es wird zwischen zwei Arten von E-Mail-Clients unterschieden: kostenlose, so genannte Open Source Programme wie zum Beispiel Mozilla Thunderbird oder Evolution oder kostenpflichtige Programme wie Microsoft Outlook oder Lotus Notes.
  • EDGE
    EDGE bezeichnet eine Technologie zur Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit von Daten im Mobilfunknetz. EDGE ist wie GPRS eine Weiterentwicklung der GSM-Technik. Mit EDGE können Daten mit einer Maximalgeschwindigkeit von 384 kBit/s im Mobilfunknetz via Handy übertragen werden.
  • Ethernet
    Ethernet ist eine Technologie, die sowohl Softwarestandards als auch Hardware in Form von Verteilern, Kabeln und Netzwerkkarten für kabelgebundene Datennetze spezifiziert. Dadurch ermöglicht diese Technologie den Datenaustausch in Form von Datenpaketen zwischen verschiedenen Geräten in einem Netzwerk. Im Laufe der Zeit hat sich die Netzwerktechnik stetig weiterentwickelt und somit sind heute Bandbreiten von 10, 100 und 1.000 MBit/s spezifiziert.
  • EVN - Einzelverbindungsnachweis
    Kunden können bei ihrem Telefonanbieter ergänzend zu jeder Rechnung einen normalerweise kostenlosen Einzelverbindungsnachweis (EVN) verlangen. Damit hat der Kunde dann die komplette Übersicht und Kontrolle, welche Nummer wann angerufen wurde und wie viel jedes einzelne Telefonat gekostet hat.

 

F

  • Fastpath
    Mit Fastpath wird das Ausschalten der Fehlerkorrektur, des so genannten Interleaving, einer DSL-Internetverbindung bezeichnet. Ist Fastpath aktiviert, werden Datenpakete ohne Fehlerkorrektur übermittelt. Dadurch verbessert sich die Reaktionszeit bei Online-Spielen, bei Telefonaten werden Sprachverzögerungen und Echos vermindert bzw. unterdrückt.
  • Firewall
    Eine Firewall ist eine digitale Schutzmauer, die zwischen dem Internet und einem lokalen Netzwerk geschaltet ist. Sie schirmt das Netzwerk vor unerlaubten Zugriffen aus dem Internet (Viren, Würmer, Phishing, Hacker oder Trojaner) ab. Anhand von durch den Nutzer bestimmten Regeln lässt sie nur diejenigen Datenpakete passieren, die sie als ungefährlich einordnet.

    Hierfür überprüft die Firewall Absenderadresse, Empfängeradresse, Protokoll, Port und Inhalt. Stuft die Firewall ein Datenpaket, das in das Netzwerk möchte, als gefährlich ein, macht sie den Anwender darauf aufmerksam. Dieser kann entscheiden, ob er die verdächtigen Daten zulässt oder nicht.

  • Flatrate
    Mit einer Flatrate kann der Anwender ohne Zeit- oder Volumenlimit zu einem monatlichen Pauschalpreis einen bestimmten Dienst nutzen. Mittlerweile gibt es sowohl Internet- als auch Telefon-, Fernseh-, SMS- und Mobilfunkflatrates.
  • FTP
    FTP ist die Abkürzung für File Transfer Protocol (dt.: Dateiübertragungsverfahren). Mit einem FTP-Server können sehr große Datenmengen schnell und effizient zwischen zwei Rechnern, von einem Rechner zu einem Server und/oder zurück übertragen werden. Um einen FTP-Server benutzen zu können, brauchen Endbenutzer in der Regel einen FTP-Client, also ein Programm, mit dem sie sich auf dem FTP-Server einloggen können.
  • FTTB
    Fibre To The Building (Dt.: Faser bis zum Gebäude) bezeichnet quasi die Verlängerung von Fibre To The Curb (FTTC) bis in ein Gebäude. Wird FTTB eingesetzt, endet das Glasfaserkabel dann am sogenannten Abschlusspunkt Linientechnik (APL) oder dem Hausübergabepunkt (HÜP) und die Datenübertragung wird erst innerhalb des Hauses mit den bisher vorhandenen Kupferkabeln fortgesetzt.

    • FTTC
      Als Fibre To The Curb (Dt.: Faser bis zum Bordstein) oder Fibre To The Cabinet (Dt.: Faser bis zum Kasten) wird in der Telekommunikationstechnik der Ausbau eines Glasfasernetzes bis zum Bordstein beziehungsweise Straßenrand bezeichnet. Dann endet das Glasfaserkabel am Kabelverzweiger, einem der grauen Kästen auf Bürgersteigen und an Straßenecken. Von dort aus werden bei FTTC für die weitere Datenübertragung bis zum Anschluss beim Endverbraucher die vorhandenen Kupferkabel verwendet.

    • FTTD
      Bei Fibre To The Desk (Dt.: Glasfaser bis zum Schreibtisch) läuft die komplette Datenübertragung von der Vermittlungsstelle über den Kabelverzweiger sowie die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) bis zum Endgerät (TE) des Kunden über ein Glasfaserkabel anstatt über die bisher üblichen Kupferkabel.
    • FTTH
      Im Gegensatz zu Fibre To The Curb (FTTC) und Fibre To The Building (FTTB) wird bei Fibre To The Home (Dt.: Faser bis in die Wohnung/ins Haus) die Verkabelung mit Glasfaser bis in das Haus oder bei Mehrparteienhäusern in die Wohnung des Nutzers weitergeführt. Dann endet die Glasfaser tatsächlich erst an der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) des Kunden.

      Diese Unterscheidung gibt es jedoch nur bei Mehrfamilienhäusern. Bei Einfamilienhäusern können FTTB und FTTH meist gleichgesetzt werden.

G

  • Glasfaser
    Durch den Ausbau der Datennetze in Deutschland gewinnen die Anschlüsse ständig an Geschwindigkeit. Ein sehr wichtiger Punkt bei diesem Ausbau stellt die Verlegung von Glasfaser dar, die Übertragungsgeschwindigkeiten von 300 MBit/s und mehr ermöglicht. Ähnlich wie bei vorgegangen Ausbaustufen wird Glasfaser erst im Bereich großer Ballungsgebiete verlegt, sodass es in ländlichen Räumen noch einige Zeit dauern kann, bis das schnelle Breitbandinternet auch hier verfügbar sein wird. Vorteile solcher schnellen Verbindungsarten ist die Möglichkeit viel mehr Daten versenden zu können, beispielsweise um interaktives TV oder Video-on-Demand effektiv nutzen zu können.
  • GPRS
    Bei GPRS handelt es sich um eine mobilfunkgestützte Datenübertragungsart. GPRS ist eine Weiterentwickung der GSM-Technologie und damit schneller. Bei GPRS wird die zu übertragende Datenmenge in einzelne Packete verpackt, als solche übermittelt und beim Empfänger wieder zur Gesamtmenge zusammengesetzt.
  • Grundgebühr
    Die Grundgebühr ist ein monatlicher, fixer Pauschalpreis, mit dem Kunden lediglich das Recht zur Nutzung einer Dienstleistung erwerben. Durch die Nutzung des Dienstes, zum Beispiel eines Telefonanschlusses, entstehen weitere Kosten, die verbrauchsabhängigen Gebühren.

 

H

  • Hardware
    Die Hardware ist die Geräteausrüstung, die Nutzer benötigen um einen Dienst tatsächlich benutzten zu können. Zum Beispiel ein Handy und eine SIM-Karte für Mobilfunk, einen Computer und ein Modem bzw. einen WLAN-Router für den DSL Anschluss.
  • HDSL
    HDSL ist die Abkürzung für High Data Rate Digital Subscriber Line und ist eine Weiterentwicklung von DSL. Ziel dieser Entwicklung war eine schnellere Datenübertragung. Mit HDSL sind Up- und Downstreamgeschwindigkeit gleich schnell. Für normale Endbenutzer ist HDSL nicht geeignet, da hier normalerweise ein schnellerer Downstream als Upstream nötig ist.
  • Hotspot
    An einem Hotspot steht WLAN für Nutzer zur Internetnutzung zur Verfügung. Hotspots werden oft in Flughäfen, Hotels, anderen öffentlichen Gebäuden oder an Bahnhöfen eingerichtet. Hier können User dann meist kostenlos mit einem WLAN-fähigen Endgerät wie einem Notebook, Netbook oder Smartphone im Internet surfen.
  • HTML
    Die Abkürzung HTML steht für Hypertext Markup Language. HTML ist eine Beschreibungssprache zur Darstellung und Strukturierung von Texten, Bildern und Links auf einer Internetseite. HTML-Dokumente bilden die Grundlage im Internet. Neben den im Browserfenster dargestellten Informationen sind im Quelltext eines HTML-Dokuments auch Metainformationen über den Autor, den Inhalt sowie die Sprache des Dokuments enthalten.
  • HTTPS
    Mit HTTPS (dt.: Sicheres Hypertext Übertragungsprotokoll) werden Daten verschlüsselt im Internet übertragen. Werden Daten nicht mit HTTPS, also unverschlüsselt übertragen, sind sie theoretisch für jeden als Klartext lesbar. HTTPS ist zum Beispiel bei Online-Banking-Websites oder allen anderen Websites mit Zahlungsverkehr enorm wichtig. Werden Websites im Ganzen verschlüsselt, steht in der Adresszeile https: und in der unteren rechten Bildschirmecke ist ein kleines, verschlossenes Vorhängeschloss-Symbol zu sehen.

    Bei manchen Websites werden aber nur die relevanten Bereiche verschlüsselt. Dann erkennen Browser die Verschlüsselung nicht und die genannten Merkmale werden nicht angezeigt. Dann werden Kunden aber in der Regel durch Anmerkungen wie 'weiter über Sicherheitsserver' oder ähnliches auf die Verschlüsselung hingewiesen.

 

I

  • IP-Adresse
    Mit einer IP-Adresse ist die Adresse eines Computers im Internet bzw. jedem anderen IP-Netz gemeint. Die Abkürzung stammt aus dem Englischen, IP steht für „Internetprotokoll“. IP-Adressen sind eine Folge von vier Zahlen, die durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Beispiel: 192.168.0.31.

    IP-Adressen bestehen meist aus 32 Bits. Damit sind 4,3 Milliarden Adressen möglich – zu wenige für die wachsende Teilnehmerzahl. Daher soll das neue IPv6-Protokoll Abhilfe schaffen. Eine IP-Adresse kann auch für mehrere Computer gelten, die dann alle unter derselben IP-Adresse erreicht werden.
  • IP-Anschluss (Internet-Telefonie)
    Im Gegensatz zu analogen Anschlüssen werden Telefonate beim IP-basierten Anschluss per Voice-over-IP über das Internet versendet. Dadurch wird die fürs Telefonieren benötigte Bandbreite auf der Telefonleitung reduziert. Statt das Signal für Internet und Telefon über einen Splitter zu trennen, erledigt heutzutage meist ein Router die Verwaltung des Internet- und Telefon-Zugangs.
  • IPTV
    IPTV steht für Fernsehen über die Internetverbindung. Dabei stellen IPTV-Anbieter ihren Kunden meist sowohl das Programm der öffentlich-rechtlichen als auch privaten Fernsehsender zur Verfügung sowie zahlreiche Sparten- und Pay-TV-Kanäle. Außerdem haben IPTV-Kunden meist die Möglichkeit auf eine umfangreiche Online-Videothek zuzugreifen. Welche Inhalte genau angeboten werden, ist aber Anbieter-abhängig.
  • ISDN
    Mit ISDN bezeichnet man einen internationalen Standard für digitale Telekommunikationsnetze. Über ihn lassen sich verschiedene Dienste wie Telefonie oder Fernschreiben übermitteln. Deutschland ist flächendeckend mit ISDN ausgestattet. Hauptunterschied zwischen dem analogen Festnetzanschluss und ISDN ist die digitale Übertragung von Endgerät zu Endgerät. Dadurch können mehrere Kanäle pro Anschluss geschaltet werden und völlig unabhängig voneinander Daten, Telefongespräche oder Faxdokumente übertragen.

    Weiterhin sind mit der digitalen Anschlusstechnik zahlreiche Qualitätsverbesserungen möglich. So werden die Signale bei ISDN durchgehend von Endpunkt zu Endpunkt in digitaler Qualität ohne Verluste übertragen, so dass Rauschen und Fremdspannungen kaum auftreten. So ist die Sprachqualität digitaler Übertragungen mit ISDN in der Regel deutlich besser.

 

J

Ihnen fehlt ein wichtiger DSL Begriff mit dem Buchstaben J? Dann schreiben Sie uns einfach.

 

K

  • Kabelanbieter
    In Deutschland gibt es zahlreiche Kabelnetzbetreiber. Zu den größten und bekanntesten gehören Kabel Deutschland, Unitymedia und PŸUR. Viele Netzbetreiber bieten ihren Kunden sowohl den Bezug des Fernsehprogramms als auch den Telefon- und Internetanschluss über ihr Netz an.

    Kunden können dann auf Telefon und Internet über die herkömmliche Telefonleitung verzichten. Voraussetzung für den Bezug eines Angebots eines Kabelnetzbetreibers ist der Anschluss dessen Kabelfernsehnetz.
  • Kabelverzweiger
    Der Kabelverzweiger ist das Bindeglied zwischen Endverbraucher und Netzbetreiber. Der Kabelverzweiger ist durch das Hauptkabel mit dem Hauptverzweiger in der Ortsvermittlungsstelle verbunden. Im Kabelverzweiger laufen auch die Verzweigungskabel zusammen, die zu den umliegenden Haushalten führen und die die Endverbraucher mit dem Netz des Anbieters verbinden.
  • Kilobit pro Sekunde (kBit/s)
    Viele Internetanbieter geben die Download- und Upload-Geschwindigkeit ihrer Tarife in Kilobit pro Sekunde (kBit/s) an. Übliche Download-Geschwindigkeiten sind zum Beispiel 16.000 kBit/s, 50.000 kBit/s, 100.000 kBit/s oder mehr.

    Die Surf-Geschwindigkeit können Provider auch in Megabit pro Sekunde (MBit/s) angeben, 1.000 kBit/s entsprechen dabei einem MBit/s. Anbieter von Glasfaser-Internet gehen auch dazu über, den Surf-Speed in Gigabit pro Sekunde (GBit/s) anzugeben - ein GBit/s entspricht dabei 1.000 MBit/s beziehungsweise 1.000.000 kBit/s.

 

L

  • LTE
    Die Abkürzung LTE steht für Abkürzung für Long Term Evolution. LTE ist die neueste Datenübertragungstechnologie im Mobilfunk. Durch die Digitalisierung des Rundfunks sind Funkfrequenzen frei geworden, die für den Internetzugang via Mobilfunk genutzt werden. Damit sollte Internet in DSL Geschwindigkeit zunächst in Regionen verfügbar gemacht werden, die bisher nicht oder mit DSL unterversorgt waren.

    Inzwischen ist LTE allerdings auch in vielen Städten verfügbar. Mit LTE sind Datenraten von bis zu 300 MBit/s möglich.

 

M

  • MAC-Adresse
    Die MAC-Adresse ist eine 48 Bit lange Identifikationsnummer eines Hardwaregeräts wie zum Beispiel einer Netzwerkkarte. Jedes Netzwerkgerät hat eine individuelle, unveränderbare MAC-Adresse, über die es eindeutig identifizierbar ist. Die MAC-Adresse kann bei manchen Geräten auch physikalische Adresse, Ethernet ID oder WiFi Adresse heißen.
  • MAC-Filter
    Ein MAC-Filter ist eine Sicherheitsmaßnahme zum Schutz eines Netzwerkes. Zur Einrichtung eines MAC-Filters werden die MAC-Adresse derjenigen Geräte im Router festgelegt, die Zugriff auf das entsprechende Netzwerk haben dürfen. Dadurch haben ausschließlich die Geräte Zugriff, deren MAC-Adresse im WLAN-Router abgespeichert ist. Diese Maßnahme ist zum Schutz eines LAN oder WLAN relativ effektiv, da MAC-Adresse einmalig und unveränderbar sind.
  • Megabit pro Sekunde (MBit/s)
    Einige Internetanbieter geben die Geschwindigkeit Ihrer DSL Tarife in Megabit pro Sekunde (MBit/s) an - übliche Download-Geschwindigkeiten sind zum Beispiel 16 MBit/s, 50 MBit/s und 100 MBit/s. Die Surf-Geschwindigkeit können Provider auch in Kilobit pro Sekunde (kBit/s) angeben, ein MBit/s entspricht dabei 1.000 kBit/s.

    Anbieter von Glasfaseranschlüssen gehen außerdem dazu über, den Surf-Speed in Gigabit pro Sekunde (GBit/s) anzugeben - ein GBit/s entspricht dabei 1.000 MBit/s beziehungsweise 1.000.000 kBit/s.
  • Mobiles Internet
    Mobiles Internet bedeutet, unterwegs über ein mobiles Endgerät im Internet zu surfen. Solche Endgeräte sind Notebooks, Tablets oder Smartphones. Grundlage für Mobiles Internet ist die Mobilfunktechnologie, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts enorme Fortschritte gemacht hat, so dass auch der mobile Zugriff auf das Internet mit akzeptabler Geschwindigkeit erfolgt.

    Das erste Netz, das Zugang zum Internet bot (GSM), war nur für den Business-Bereich interessant. Im Vertrieb beispielsweise war der mobile Zugriff wichtiger als die Frage, mit welcher Geschwindigkeit das geschah. Mit der Einführung von UMTS und HSDPA bis 2006 wurde Mobiles Internet wegen der nun wesentlich schnelleren Übertragungsgeschwindigkeiten und der steigenden Anzahl von Anwendungsmöglichkeiten auch für den privaten Endkunden interessant. Inzwischen macht LTE eine mobile Surfgeschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s möglich.
  • Modem
    Das Modem ist ein Endgerät, das den PC mit dem Internet verbindet. Es wird direkt mit dem Splitter verbunden und per USB- oder Netzwerkkabel (LAN-Kabel) an den PC angeschlossen. Mit einem USB-Anschluss wird das DSL-Modem vom Betriebssystem erkannt und automatisch installiert.

    Neben den externen Geräten gibt es auch DSL-Modems mit Ethernet-Anschluss (LAN-Anschluss). Hierfür ist ein Netzwerkanschluss am Computer erforderlich. Falls dieser nicht vorhanden ist, muss eine Netzwerkkarte eingebaut werden. Moderne Rechner und Notebooks sind in der Regel von vornherein mit einer Netzwerkkarte ausgestattet.
  • Multimediadose

    Eine Multimediadose ist der Anschluss eines Kabelanbieters im Haushalt des Endverbrauchers. Die Multimediadose ähnelt einer Steckdose und bietet meist mehrere Anschlussmöglichkeiten: TV, Internet und Telefon. Je nach gewähltem Tarif können alle diese drei Leistungen in Anspruch genommen werden.

    Wenn im Haushalt noch keine entsprechende Dose vorhanden ist, kann sie vom Kabelanbieter zur Verfügung gestellt werden.

 

N

  • Netzbetreiber
    Netzbetreiber verfügen über ein eigenes Telekommunikationsnetz, über das sie Kunden Dienste wie Festnetz, Internet oder Fernsehen zur Verfügung stellen. Seit der Öffnung des Telekommunikationsnetzes sind neben der ehemaligen staatlichen Telefongesellschaft auch andere Telekommunikationsunternehmen mit eigenem Netzbetrieb zugelassen.
  • Netzwerkkarte
    Eine Netzwerkkarte, auch NIC (Network Interface Card) genannt, ist ein elektronischer Baustein eines Computers zur Herstellung einer Verbindung zwischen einem Netzwerk und einem Computer. Es gibt Netzwerkkarten für LAN und WLAN. Heutzutage sind Netzwerkkarten meist direkt in einen Computer oder ein Notebook eingebaut, so dass der Zukauf einer Netzwerkkarte überflüssig ist.
  • Neuanschluss
    Ein Neuanschluss eines Haushaltes an das Telekommunikationsnetz eines Betreibers ist die erstmalige Schaltung einer Telefonleitung und die Zuteilung einer Rufnummer. Ein Neuanschluss ist immer personenbezogen.
  • Next Generation Network
    isher war es so, dass für jeden neuen Dienst, sei es DSL oder IPTV gewesen, die Anbieter ein eigenes Netzwerk und eine eigene Übertragungstechnik implementieren mussten. Mit dem NGN soll ein Netzwerk für alle bisher verfügbaren und zukünftigen IP-basierenden Dienste geschaffen werden.

 

O

  • Ortsnetzkennzahl (Vorwahl)
    Als Ortsnetzkennzahl, Vorwahl oder Ortsvorwahl wird eine Nummernfolge bezeichnet, die ein Telefonnetz eines Ortes, bei kleineren Orten auch einer Gemeinde oder einer Region, eindeutig kennzeichnet. Ruft ein Netzteilnehmer einen Netzteilnehmer in einem andere Ortsnetz an, muss die Ortsnetzkennzahl des Zielortes bei der Anwahl der Zielrufnummer vorangestellt werden, so dass eine eindeutige Zuordnung möglich ist.

 

P

  • Phishing
    Phishing ist ein englisches Kunstwort, das aus den Wörtern Passwort und Fishing gebildet wird, und meint den Diebstahl sensilber, persönlicher Daten über E-Mails und/oder gefälschte Webseiten.

    Meistens tarnen sich die so genannten Phisher als vertrauenswürdiger Absender, versenden nach dem Zufallsprinzip E-Mails an unzählige Absender und fordern zur Eingabe von Bankverbindungen, Passwörtern oder sonstiger Login-Daten auf. Mit diesen Daten können sie sich dann als der eigentliche Nutzer identifizieren und großen Schaden anrichten, zum Beispiel Geldbeträge überweisen, Konten sperren oder neue Konten eröffnen.

    Kunden schützen sich am effektivsten, indem sie ihre Kontodaten nicht auf einer Website angeben, die ihnen unbekannt ist. Vor allem die PIN-Nummern von EC- oder Kreditkarten sollten nirgendwo angegeben werden. Viele Banken und Unternehmen weisen auch darauf hin, dass sie ihre Kunden niemals dazu auffordern würden, solche sensiblen Daten preiszugeben. Falls Kunden sich nicht sicher sind, können sie sich auch bei ihrer Bank oder ihrem Kreditinstitut informieren.
  • POP3
    POP3 ist ein weit verbreitetes Internetprotokoll, dass das Abholen von E-Mails von einem Mailserver gewährleistet.
  • Preselection
    Mit Preselection haben Kunden die Möglichkeit für alle abgehenden Telefonate von ihrem Festnetzanschluss einen alternativen Telefonanbieter als ihren Anschlussbetreiber auszuwählen und dann zu dessen Konditionen zu telefonieren. Hat der Kunde sich für einen Preselection-Anbieter entschieden, meldet er sich dort an. Der Anbieter übernimmt alle Formalitäten mit dem Anschlussanbieter des Kunden.

    Preselection können nur Kunden der Deutschen Telekom nutzen. Die Möglichkeit des Call-by-Call, also bei jedem abgehenden Anruf eine Vor-Vorwahl einzugeben, besteht auch bei Preselection weiter. Für Sonderrufnummern wie 0180, 0700 oder 0900 gelten die Preselection-Tarife nicht.
  • Provider
    Provider werden auch Service Provider oder Internet Service Provider (ISP) genannt. Im Unterschied zu Netzbetreibern verfügen Provider über keine eigene Netz-Infrastruktur. Provider kaufen sich bei einem oder mehreren Netzbetreibern ein und verkaufen dann deren oder auch eigene Tarife an Endkunden weiter.

 

Q

  • Quadruple Play
    Quadruple Play ist eine Weiterentwicklung des Triple Play, der gebündelten Weitergabe der drei Dienstleistungen Internet, Festnetz und Fernsehen von einem Anbieter an den Endkunden. Beim Quadruple Play wird Triple Play um die Komponente Mobilfunk ergänzt. Kunden können also nicht nur Internet, Festnetz und Fernsehen von einem Anbieter beziehen, sondern zusätzlich auch ihren Mobilfunkanschluss.

 

R

  • Regio-Zuschlag
    Anbieter, die nicht über ein eigenes, flächendeckendes Netz verfügen, greifen auf das Netz anderer Betreiber zurück. Vor allem in schlecht ausgebauten Regionen Deutschlands führt das zu einem höheren technischen Aufwand und damit verbunden auch höheren Kosten. Diese Kosten werden dann vom Anbieter in Form eines Zuschlags auf den monatlichen Grundpreis an den Kunden weitergegeben. Der Aufschlag beträgt ca. 5 Euro und wird häufig als "Regio-Zuschlag" bezeichnet.
  • Repeater
    Ein Repeater (dt.: Signalverstärker) bereitet empfangene Signale auf und versendet sie neu. Dadurch werden Störungen wie Rauschen und Verzerrung entfernt. WLAN Repeater dienen außerdem dazu, die Reichweite eines Signals zu vergrößern. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird dadurch allerdings reduziert.
  • Reseller
    Reseller sind Wiederverkäufer, die Produkte und Dienstleistungen wie Mobilfunkminuten oder Internetanschlüsse von Telekommunikationsanbietern in großen Mengen bzw. rabattiert kaufen und dann an Endkunden weiterverkaufen.
  • Router
    DSL Router sind die Toröffner für das Internet. Ein solcher Router stellt über DSL eines Internet Service Providers eine Verbindung mit dem Internet her. Viele Hersteller vereinen in ihren Geräten Modem, Switch, VoIP-Gateway und einen WLAN Access Point, sodass zusätzliche Hardware, beispielsweise für Wireless LAN und Telefone, nicht nötig ist.
  • RSS-Feed
    Mit RSS-Feeds werden aktuelle Nachrichten verschickt. Nutzer können sich RSS-Feeds einer Website oder von einem Informationsdienst abonnieren. Die Nachrichten werden dann in einer E-Mail an den Abonnenten geschickt, der sie auch wie eine E-Mail lesen kann. RSS-Feeds sind in der Regel kostenfrei und lassen sich auch einfach wieder abbestellen.
  • Rufnummernmitnahme
    Die Rufnummernmitnahme, auch Portierung genannt, von einem zum anderen Anbieter stellt grundsätzlich kein Problem dar. Seit 1998 sind alle Anbieter durch das Telekommunikationsgesetz verpflichtet, Rufnummern zur Übertragung an einen anderen Anbieter freizugeben.

    Meist verlangt der abgebende Anbieter für die Rufnummernportierung eine Gebühr zu Lasten des Kunden. Der annehmende Anbieter gleicht diese Gebühr aber oft durch eine Rechnungsgutschrift oder ähnliches aus. Wichtig ist, dass der Kunde bei gewünschter Rufnummernmitnahme beim Wechsel des DSL Anbieters seinen alten Vertrag nicht selbst kündigt, sondern die Kündigung vom neuen DSL Anbieter durchführen lässt.

 

S

  • Server
    Ein Server ist in der Regel der stärkste und am besten ausgebaute Rechner eines Netzwerks. In diesem Zentralrechner werden Programme abgelegt, um allen Nutzer dieses Netzwerks den Zugriff darauf zu gewährleisten. Server erfüllen als zentrale Netzwerkrechner auch sicherheitsrelevante Funktionen und verwalten Dateien und Domains.
  • SMTP
    SMTP ist ein Internetstandard zur Verteilung von E-Mails und sorgt dafür, dass eine E-Mail von einem zum anderen Server übertragen wird. Ruft der Adressat diese E-Mail ab, kommen dafür andere Programme, zum Beispiel POP3, zum Einsatz.
  • Spam
    Spam oder Junk-Mails sind Werbe-E-Mails, die einem Adressaten unerwünscht und unaufgefordert zugesandt werden. Spam-Mails sind mit Postwurfsendungen vergleichbar, die in jedem Briefkasten ohne "Werbung unerwünscht"-Notiz geworfen wird. Mit Hilfe spezieller Programme werden Spam-Mails massenhaft versendet. Gegen den Erhalt von Spam-Mails helfen so genannten Spam-Filter, die diese E-Mails erkennen und ihren Empfang verhindern.
  • SSD-Festplatte
    Eine SSD-Festplatte (SSD steht für Solid State Drive) schreibt Daten auf einen Flash-Speicher. Anders als herkömmliche Festplatten werden Daten also nicht mit einem Lese- und Schreibstift auf eine Platte geschrieben. Dadurch sind SSD-Festplatten schneller als herkömmliche Geräte und auch ruhiger im Betrieb. Nachteill: SSD-Festplatten sind nur mit vergleichsweise geringen Kapazitäten erhältlich und außerdem teurer als herkömmliche Festplatten. SSD-Festplatten sind als interne und externe Laufwerke erhältlich.
  • SSID
    SSIDs sind Netzwerknamen von Funknetzwerken und können bis zu 32 Bytes lang sein. Sie dienen der Identifizierung des WLANs. Alle an ein WLAN angeschlossenen Endgeräte müssen die gleiche SSID nutzen.

    WLAN-Router werden fast immer mit einer voreingestellten SSID an Kunden ausgeliefert, sie ist aber individuell veränderbar. Wer möchte, kann seine SSID auch verbergen, sodass das WLAN nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Diese Maßnahme bietet aber nur einen geringfügigen Schutz des WLANs.
  • SSL
    SSL ist ein Internetprotokol zur Authentifizierung und Verschlüsselung von Internetverbindungen. Kommunizieren zwei Rechner über eine SSL verschlüsselte Verbindung miteinander, so kann diese Verbindung von einem Dritten weder abgehört noch manipuliert werden.

 

T

  • TAE-Dose
    TAE ist die Abkürzung von Telekommunikations-Anschluss-Einheit. Die TAE gibt es in Deutschland seit 1987. Mit ihr war es Endnutzern erstmals möglich, eigene Zusatzgeräte an die Leitung anzuschließen. Bis dahin konnten und durften die Teilnehmer kein Fax, kein Modem und auch keinen Anrufbeantworter selbst installieren.

    TAE-Anschlussdosen haben eine F- oder eine N-Kodierung, wobei die F-Buchse „Fernsprechen“ bedeutet und für Telefone gedacht ist. Auch DSL-Splitter oder ISDN-Geräte werden mit der F-Buchse verbunden.

    N bedeutet „Nicht-Fernsprechen“, umgangssprachlich werden damit alle Nebengeräte bezeichnet, wie zum Beispiel ein Anrufbeantworter, ein Fax oder ein Modem.

  • TAL (Teilnehmeranschlussleitung)
    Die Teilnehmeranschlussleitung, auch als "Letzte Meile" bekannt, ist der Teil eines Telefonnetzes, der den Anschluss beim Endverbraucher mit der Ortsvermittlungsstelle des Netzbetreibers verbindet. Die TAL besteht üblicherweise aus einer Kupfer-Doppelader. Damit Verbraucher DSL nutzen können, muss die TAL aufgerüstet werden, sodass neben Telefongesprächen auch eine schnelle Datenübertragung möglich ist.

  • TE (Teilnehmerendgerät)
    Das Teilnehmerendgerät (TE) ist das Gerät im heimischen Netzwerk des Endverbrauchers, über das die Verbindung zu einem Telekommunikationsnetz hergestellt wird. Bei Internetnutzern ist es in der Regel der Router oder das Modem. Auch Faxgeräte, Telefone oder Set-Top-Boxen für den Empfang verschlüsselter Fernsehsignale können Teilnehmerendgeräte sein.
  • Telekommunikationsgesetz
    Das Telekommunikationsgesetzt, kurz: TKG, wurde 1996 vom Bundesgerichtshof erlassen und seitdem mehrfach den Bedingungen des Markes angepasst. Das TKG regelt unter anderem die Marktbedingungen, sorgt für einen ausgeglichenen und fairen Wettbewerb, legt die Entgelte für Zugangs- und Endnutzerleistungen fest, stärkt den Kunden- und Verbraucherschutz und regelt das Fernmeldegeheimnis und den Datenschutz.
  • Traffic
    Traffic ist ein Begriff aus der Elektronischen Datenverarbeitung (EDV). Im Allgemeinen versteht man darunter den Datenverkehr und -austausch zwischen mehreren Rechnern, sowohl im Intra- als auch im Internet. Der Datenverkehr kommt hauptsächlich durch den Aufruf von Websites oder auch durch den Download von Dateien zustande. Vereinfacht lässt sich Traffic mit dem Fluss von Daten innerhalb von Computernetzen umschreiben. Auch die Zugriffe auf eine Website werden häufig als Traffic umschrieben.
  • Triple Play
    Triple-Play-Anschlüsse ermöglichen es dem Verbraucher Fernsehen, Telefon und Internet über eine einzige Leitung zu beziehen. Voraussetzung: ein modernisierter Anschluss und damit die Verfügbarkeit der Angebote vor Ort. Komplett-Pakete mit diesen Leistungen werden immer beliebter und sind aufgrund der hohen Bandbreite eines modernisierten Anschlusses sehr gut nutzbar. Der Verbraucher zahlt nur noch an einen Anbieter und hat somit für alle Komponenten die volle Kostenkontrolle. Triple Play wird sowohl von Kabel- als auch von herkömmlichen DSL-Anbietern vertrieben.
  • Trojaner
    Trojaner sind Schad-Software, die sich als harmlos und nützlich erscheinende Computerprogramme tarnen. Dahinter verbergen sich ein schädliche Programme, die beispielsweise den Computer des Nutzers ausspionieren, Dritten den Zugriff auf diesen Computer ermöglichen oder Anti-Spam-Programm deinstallieren können.

    Trojaner werden oft mit einem Virus verwechselt. Der Unterschied liegt aber darin, dass Viren sich selbstständig ausbreiten, Trojaner dagegen meist unbeabsichtigt über Datenträger, Dateianhänge oder Tauschbörsen im Internet weitergegeben werden. Als Tarnung werden Trojanern oft in Updates oder Reparaturen von Programmen versteckt. Um sich vor Trojanern zu schützen, sollten Nutzer keine Software aus unbekannten Quellen herunterladen und jede Software mit einem Antivirenprogramm überprüfen.

 

U

  • Upload
    Bei einem Upload handelt es sich um die Datenübertragung, bei der Daten von einem Rechner zu einem anderen oder ins Internet gesendet werden. Nach dieser Definition fällt unter den Begriff beispielsweise das Senden der E-Mails sowie das Überspielen von Dateien vom eigenen Rechner in ein Netzwerk oder in das Internet. Das Gegenteil von Upload ist Download.
  • Upstream
    Der Upstream bezeichnet einerseits die Datenübertragung vom Internetnutzer in das Internet bzw. zum Server. Andererseits bezeichnet Upstream auch die Geschwindigkeit, mit der die Daten vom Nutzer zum Netz beziehungsweise Server übertragen werden. Bei DSL Tarifen wird der Upstream meist in MBit/s angegeben.
  • URL
    Eine URL wird umgangssprachlich vereinfacht als Internetadresse bezeichnet und ermöglicht die eindeutige Bezeichnung aller Dokumente im Internet. Eine URL besteht aus zwei Komponenten, dem Protocol Identifier (z.B http) und dem Resource Name. Der Protocol Identifier und der Resource Name werden durch die Zeichenkombination :// voneinander getrennt. Der Resource Name untergliedert sich in der Regel in den Hostname (z.B. www), die Second Level Domain (z.B. check24) und die Top Level Domain (z.B. de) und die Bestandteile werden durch Punkte voneinander getrennt. Eine vollständige URL lautet also beispielsweise https://www.check24.de
  • USB

    Ein USB Anschluss an einem Computer ist eine Plug-and-Play-Schnittstelle für den Anschluss von Geräten wie Drucker, Modem, Maus, Scanner oder Tastatur an den Computer.

    Plug-and-Play bedeutet, dass die Schnittstelle so konzipiert ist, dass die Geräte im laufenden Betrieb angeschlossen und sofort verwendet werden können. Außerdem werden USB-Schnittstellen zur Datenübertragung von USB-Sticks, Handys oder Digitalkameras auf den Computer benutzt.

 

V

  • VDSL
    Bei VDSL handelt es sich um eine Datenübertragungsrate im Bereich des Breitbandes. VDSL ist von seinen Übertragungsraten deutlich schneller als andere DSL-Verfahren wie beispielsweise ADSL. Die Technik dieser Datenübertragungsrate basiert auf unterschiedlichen Profilen, welche von 25 MBit/s bis hin zu 200 MBit/s reichen, wobei die Endgeschwindigkeit für Verbraucher meist deutlich geringer ausfällt. Gründe hierfür sind beispielsweise veraltete Kupferkabel oder sehr weite Entfernungen zum Verteilerkasten.

    Aufgrund technischer Voraussetzungen ist die VDSL-Technik auch nur in Ballungsgebieten für Kunden erhältlich, da sich der Aufwand bzw. die Umrüstung der Verteilersäulen im ländlichen Raum nicht immer für die jeweiligen Betreiber lohnt.
  • Vectoring
    Vectoring bezeichnet das Herausfiltern von geschwindigkeitslimitierenden Störungen. Die Leitungsdämpfung und das Übersprechen schmälern die Bandbreite in meist ungebündelten Telefonnetzen. Um diese zu filtern, bekommen Kabelverzweiger und das Modem auf Kundenseite eine besondere Kanalkodierung. Mit Hilfe von Vectoring steigern Internetanbieter die Surfgeschwindigkeit von FTTC-Anschlüssen auf bis zu 100 MBit/s.
  • Verfügbarkeitsprüfung
    Da nicht alle Tarife und Anbieter überall in Deutschland verfügbar sind, sollten Kunden, die ihren DSL Tarif oder Anbieter wechseln möchten, vor Bestellung des neuen Tarifs eine Verfügbarkeitsprüfung durchführen. Eine Verfügbarkeitsprüfung gibt Aufschluss darüber, ob der gewünschte Tarif und/oder Anbieter an der eigenen Anschrift verfügbar ist. Mit einer Online Verfügbarkeitsprüfung, wie sie CHECK24 anbietet, wissen Kunden binnen Minuten, ob sie ihren Wunschtarif bestellen können.
  • Vertragslaufzeit
    Bei Abschluss eine Vertrages im Telekommunikationsbereich gehen Kunden und Anbieter meistens eine Mindestvertragslaufzeit ein. Damit verpflichtet sich der Kunde, die Dienste des Anbieter über einen festgelegten Zeitraum zu nutzen. Mittlerweile hat sich bei den meisten DSL Anbietern ein Zeitraum von 24 Monaten etabliert. Verträge mit einer kürzeren Laufzeit, zum Beispiel von zwölf Monaten oder auch nur einem Monat, werden ebenfalls angeboten. Hier ist allerdings der monatliche Grundgebühr, den der Kunde zu zahlen hat, in der Regel höher.

    Verträge mit Mindestvertragslaufzeit können frühestens zum Ende der Laufzeit unter Beachtung der vertraglich festgelegten Kündigungsfrist gekündigt werden. In den meisten Fällen verlängert sich ein Vertrag bei Nicht-Kündigung automatisch um einen weiteren festgelegt Zeitraum. Solche Vertragsdetails sollten Kunden vor Abschluss eines DSL Vertrages immer genau prüfen und offene Fragen gegebenenfalls mit den Anbieter klären. Eine Kündigung während der Vertragslaufzeit ist nur in Sonderfällen möglich.
  • Vertragsübernahme
    Vertragssübernahmen sind auch bei DSL Verträgen möglich. Dabei tritt eine Person anstelle einer anderen, ausscheidenden Person in ein bestehendes Vertragsverhältnis ein und übernimmt deren Pflichten und Rechte. Der Inhalt des Vertrages wird durch diesen Wechsel nicht berührt.

    Hat die ausscheidende Person allerdings Vergünstigungen aufgrund eines bestimmten Status, zum Beispiel Student oder Rentner, so muss die folgende Person den Nachweis erbringen, diesen Status ebenfalls innezuhaben. Sonst entfallen darauf beruhende Vergünstigungen oder ähnliches. Die Vertragsübernahme bedarf der Schriftform. Formulare für eine Vertragsübernahme sind bei den Anbietern erhältlich. Kunden sollten auch unbedingt die Konditionen der Anbieter bei einer Vertragsübernahme beachten, zum Beispiel möglicherweise entstehende Kosten.
  • Video on Demand
    Video on Demand bezeichnet die Möglichkeit, ein Video aus dem Internet zu beziehen, meist aus sogenannten Video-on-Demand-Portalen. Dies können beispielsweise Mediatheken von TV-Sender sein oder auch Videoportale wie Youtube.

    VoD kann kostenlos sein, wie in den beiden genannten Beispielen, oder auch kostenpflichtig. So lassen sich über VoD-Anbieter etwa einzelne Videos gegen Bezahlung kaufen oder mieten. Auch der Zugriff auf eine komplette Mediathek gegen ein monatlichen Entgelt ist möglich. Videos werden dank steigender Bandbreiten immer häufiger in scharfer HD-Auflösung gestreamt, beginnen also Sekunden nach dem Abruf. Das Herunterladen fällt häufig weg.
  • Voice over IP (VoIP)
    Voice over IP ist Sprach- und Videokommunikation über eine Internetverbindung. Dabei wird Sprache in Form analoger Signale in digitale Datenpakete umgewandelt, übermittelt und beim Empfänger wieder in analoge Signale gewandelt und hörbar ausgegeben.

    Mit einem VoIP-Adapter ist die Nutzung von VoIP auch ohne Computer möglich. Es gibt sowohl Telefone als auch Handys mit einem integrierten VoIP-Adapter. Allerdings sollte, wer ganz auf VoIP umstellen möchte, vorher Faktoren wie Sprachqualität, Verbindungsstabilität oder Datensicherheit beachten. Die Telekom will ihre Anschlüsse bis 2018 allesamt auf VoIP umstellen.
  • VPN (Virtuel Private Network)
    Mit einem Virtual Private Network kann softwarebasiert eine virtuelle Schnittstelle zwischen zwei normalerweise voneinander getrennten Netzwerken hergestellt werden. Über diese Schnittstelle können dann Informationen zwischen den beiden Netzwerken ausgetauscht werden.

 

W

  • WiMAX
    WiMAX ist eine High Speed Funktechnologie für breitbandige, sehr schnelle Datenübertragung sowohl an mobile als auch an feststehende Endgeräte, ähnlich wie LTE. In Deutschland wurden die Frequenzen für diese Mobilfunktechnologie bereits versteigert, weite Verbreitung hat sie bisher aber nicht erfahren.
  • WLAN

    WLAN ist ein lokales Funknetzwerk für mobilen Internetzugang. Über WLAN können sowohl Notebooks als auch Smartphones, Fernsehgeräte oder Spielekonsolen eine Internetverbindung herstellen.

    Es können immer mehrere Rechner kabellos eine Verbindung zum Internet herstellen. WLANs werden sowohl für öffentliche Hotspots als auch für die private Nutzung zuhause aufgebaut.

 

X

Ihnen fehlt ein wichtiger DSL Begriff mit dem Buchstaben X? Dann schreiben Sie uns einfach.

 

Y

Ihnen fehlt ein wichtiger DSL Begriff mit dem Buchstaben Y? Dann schreiben Sie uns einfach.

 

Z

  • Zwangstrennung
    Eine Zwangstrennung, das heißt ein Trennung einer hergestellten Internetverbindung durch den Anbieter bzw. Provider, erfolgt, wenn eine Verbindung über eine bestimmte Zeitspanne, spätestens aber nach 24 Stunden, inaktiv war. Die Zwangstrennung kann nicht verhindert werden, man kann aber sofort danach wieder eine Verbindung herstellen. Bei Internet via Kabelfernsehetz kommt es nur teilweise zu Zwangstrennungen.