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Brandschutzversicherung

Eine Brandschutzversicherung schützt Sie und Ihre Immobilie vor finanziellen Schäden, die durch Brände, Blitzschläge und Explosionen entstehen. Sie kommt sowohl für Reparaturen und Sanierungen als auch für den Neubau einer gleichwertigen Immobilie auf, wenn das Haus bis zur Unbewohnbarkeit beschädigt wurde.
Da Brände und deren Folgen, wie Ruß- oder Löschwasserschäden, erhebliche finanzielle Belastungen nach sich ziehen können, ist der Abschluss einer Brandschutzversicherung dringend zu empfehlen. 

Die Brandversicherung ist als Baustein der Wohngebäudeversicherung abschließbar. So sind neben Bränden zusätzlich andere Grundgefahren, wie Sturm- und Hagelschäden (Baustein Sturm & Hagel) oder Leitungswasserschäden (Baustein Leitungswasser), mitversichert. Damit sind Sie und Ihre Immobilie bei einer Vielzahl potenzieller Schadensquellen abgesichert.

Inhaltsverzeichnis

  1. Leistungen der Brandversicherung
  2. Versicherungssumme
  3. Häufige Fragen
  4. Gebäudeversicherung Vergleich

Leistungen der Brandversicherung

Die Brandversicherung kommt sowohl für Aufräumarbeiten als auch für die Reparatur und Instandsetzung von Gebäuden beziehungsweise Gebäudeteilen auf, die durch einen Brand verursacht wurden. Darüber hinaus sind auch die Schäden abgesichert, die infolge der Brandbekämpfung bzw. des Löschvorgangs entstanden sind.

Im Schadensfall übernimmt die Gebäudebrandversicherung die Kosten für:

  • Reparaturen von beschädigten Gebäudeteilen wie Böden, Fliesen, Sanitäranlagen, Wände, Fenster, Türen, Dächer sowie Mauern
  • die Beseitigung von Schäden durch Löschwasser, Rauch und Ruß
  • den Abriss und Wiederaufbau zum Neuwert, wenn das Haus durch den Brand unbewohnbar ist 
  • die Kosten einer alternativen Unterkunft bei Unbewohnbarkeit der Immobilie
  • die Wiederauffüllung von Feuerlöschern

Neben Feuer deckt die Brandschutzversicherung auch Schäden durch folgende Gefahren ab:

  • Explosion (beispielsweise Explosionsschäden durch Kampfmittel aus beendeten Kriegen), Implosion und Verpuffung
  • Blitzschlag 
  • Anprall von Schienen-, Wasser- oder Straßenfahrzeugen, wenn das Fahrzeug nicht vom Versicherungsnehmer selbst oder den Bewohnern des Gebäudes gelenkt wurde
  • Anprall oder Absturz von Luftfahrzeugen, seiner Teile beziehungsweise Ladung gegen oder auf das Haus

Wird das Gebäude durch Brandstiftung beschädigt, ersetzt die Brandschutzversicherung zunächst die Schäden. Sobald der Täter gefasst wird, fordert sie die Kosten von ihm ein – sprich: sie nimmt ihn in Regress.

Die Brandversicherung erstattet jedoch keine Kosten, wenn

  • das Feuer absichtlich vom Versicherungsnehmer gelegt wurde
  • dritte Personen versehentlich für den Brand verantwortlich sind (dann erstattet deren Haftpflicht die Kosten)
  • der Brand grob fahrlässig herbeigeführt wurde

Erstattung bei grober Fahrlässigkeit

Die Brandversicherung erstattet in der Regel keine Brände, die durch grobe Fahrlässigkeit – also einer Missachtung der Sorgfaltspflicht herbeigeführt wurden. Hierzu gehört beispielsweise der Fall, wenn Kerzen unbeaufsichtigt bleiben oder die Herdplatte nach dem Kochen nicht ausgeschaltet wird. Manche Tarife kürzen daraufhin die Leistungen. Über den Filter „Grobe Fahrlässigkeit ohne Einschränkung“ erhalten Sie eine Übersicht von Tarifen, die auch bei grober Fahrlässigkeit leisten.

Brandschäden an Einrichtungsgegenständen

Die Wohngebäudeversicherung übernimmt ausschließlich Brandschäden an der Immobilie selbst. Die Brandversicherung im Rahmen Ihrer Hausratversicherung kommt hingegen für die Reparatur- und Wiederbeschaffungskosten bei Brandschäden an Ihrer Einrichtung auf. Die Privathaftpflichtversicherung erstattet die Kosten für Schäden dritter Personen, wenn etwa der Brand von Ihrem auf das Nachbarhaus übergegangen ist.

Versicherungssumme

Im Schadensfall erstattet die Gebäudeversicherung inklusive Brandversicherung den Neuwert des Gebäudes beziehungsweise der defekten Teile. Deshalb richtet sich die Versicherungssumme nach dem Neuwert des zu versichernden Hauses. Sie sollte diesen nicht unterschreiten, da sonst die Gefahr einer Unterversicherung besteht. In der Praxis wird die Versicherungssumme anhand des Werts 1914 berechnet.

Feuerrohbauversicherung 

Die Feuerrohbauversicherung sichert Gebäude gegen Brandschäden während der Bauphase ab. Sie kann als eigenständiger Versicherungsvertrag abgeschlossen oder in die Wohngebäudeversicherung – meist ohne Mehrkosten – integriert werden.

Häufige Fragen  

  • Ist die Brandversicherung Pflicht?

    Der Abschluss einer Brandversicherung ist seit 1994 nicht mehr verpflichtend. Zuvor war die Gebäudebrandversicherung in einigen Bundesländern, beispielsweise Bayern, Baden-Württemberg und Teilen Hessens, jedoch eine Pflichtversicherung in öffentlich-rechtlicher Hand. Mit der Privatisierung des Versicherungsmarkts gingen die öffentlich-rechtlichen Versicherer in private Unternehmen über und die Pflichtversicherungen wurden abgeschafft.

  • Ist die Brandschutzversicherung sinnvoll?

    Ja, eine Brandschutzversicherung ist sinnvoll. Brände können häufig nicht rechtzeitig gelöscht werden und breiten sich schnell aus, da das Feuer auf viele gut brennbare Materialien übergreifen kann. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass ein Haus komplett abbrennt und nicht mehr bewohnt werden kann. Ohne eine Brandversicherung müssten die Eigentümer mehrere hunderttausend Euro für den Neubau eines Hauses ausgeben. Doch auch, wenn das Gebäude nur teilweise durch einen Brand beschädigt wurde, kann die finanzielle Belastung enorm sein. Beispielsweise kann alleine die Sanierung eines Daches bei großen Häusern bis zu 50.000 Euro kosten.

    Allein im Jahr 2020 wurden 170.000 Brandschäden gemeldet. Das sind im Schnitt 466 Brände pro Tag – und dafür mussten die deutschen Wohngebäudeversicherer über eine Milliarde Euro bezahlen. Obwohl die Anzahl der Brandschäden konstant zwischen 170.000 und 230.000 liegt, steigen die Kosten kontinuierlich, wie die nachfolgende Grafik zeigt:

    Versicherungsleistungen bei Brandschäden

  • Was kostet eine gute Brandversicherung?

    Die Kosten einer Brandversicherung hängen von mehreren Faktoren ab. Zum einen spielt die Bauartklasse beziehungsweise Fertighausgruppe eine große Rolle. Je höher das Haus eingestuft wird, desto höher das Brandrisiko. Damit steigt auch die Versicherungsprämie. Zum anderen wird die Beitragshöhe durch die Versicherungssumme und den Leistungsumfang des gewählten Tarifs bestimmt. Eine reine Brandversicherung ist bereits ab 25,45 Euro im Jahr erhältlich.

  • Kann die Brandschutzversicherung auf Mieter umgelegt werden?

    Die Brandschutzversicherung darf als Teil der Wohngebäudeversicherung auf Mieter umgelegt werden. Dies ist gesetzlich in § 2 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) festgelegt. Um die gezahlten Beiträge zur Wohngebäudeversicherung an die Mieter weiterzugeben, müssen diese transparent in der Nebenkostenabrechnung aufgelistet werden.

    Eigentümer, die ihr Haus selbst bewohnen, können die Wohngebäudeversicherung inklusive Brandversicherung allerdings nicht von der Steuer absetzen. Eine Ausnahme gilt nur, wenn einzelne Räume beruflich genutzt werden. Ausgehend von der Grundfläche dieser Räume kann die Versicherungsprämie anteilig in der Steuererklärung angegeben werden.

 

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