Sie sind hier:
Sie möchten kostenlos beraten werden?

Mo. bis Fr. 8:00 - 20:00 Uhr

089 - 24 24 12 75pflege@check24.de
Zu teuer versichert?

Mit unserem kostenlosen Vertrags-Check überprüfen wir Ihre bestehenden Versicherungen und zeigen Ihnen Sparpotenzial und Optimierungsmöglichkeiten.

mehr erfahren »

Ab wann gilt man als pflegebedürftig?

Man gilt in der Pflegepflichtversicherung als pflegebedürftig, wenn man seinen Alltag nicht mehr selbstständig bewältigen kann und auf Hilfe angewiesen ist. Dieser Zustand muss dauerhaft – mindestens aber für sechs Monate – gegeben sein.

Pflegebedürftigkeit entsteht meist wegen einer körperlichen, psychischen oder geistigen Krankheit oder Behinderung.

Der niedrigste Grad einer Pflegebedürftigkeit ist Pflegegrad 1. Diesen erhält man, wenn eine geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit festgestellt wird.

Wie Pflegebedürftigkeit festgestellt wird

Um in einen Pflegegrad eingestuft zu werden, muss man einen Antrag bei seiner gesetzlichen oder privaten Pflegepflichtversicherung stellen. Die Beeinträchtigung wird daraufhin von einem Gutachter festgestellt, der die betroffene Person in ihrer häuslichen Umgebung besucht.

Bei gesetzlich Versicherten ist dafür der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) zuständig. Das Unternehmen Medicproof ist für Privatversicherte zuständig.

Info: Sie können auch als Angehöriger für Ihr Familienmitglied einen Antrag auf Feststellung eines Pflegegrades stellen. Dazu genügt ein Anruf bei der Pflegepflichtversicherung des Betroffenen. Die Versicherung schickt Ihnen daraufhin die nötigen Formulare zu.

Das Neue Begutachtungsassessment (NBA)

Seit der Pflegereform, die am 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist, gibt es ein neues Begutachtungsverfahren für Antragsteller. Die Gutachter untersuchen in ihrem Verfahren sechs Aktivitätsbereiche:
 

  • Mobilität
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • Selbstversorgung
  • Bewältigung und Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen
  • Verhalten im Alltag und soziale Kontakte

Je nach Grad der noch vorhandenen Selbstständigkeit werden in jedem einzelnen Bereich Punkte vergeben. Je mehr Punkte ein Antragsteller erhält, desto stärker ist er auf Hilfe im Alltag angewiesen. Erhält der Betroffene insgesamt mindestens 12,5 Punkte, wird er in den niedrigsten Pflegegrad 1 eingestuft. Maximal vergeben die Gutachter 100 Punkte.

Pflegeversicherung Vergleich

  • Finanzielle Sicherheit im Pflegefall
  • Größter Vergleich: Über 50 Tarife vergleichen
  • Alle Testsieger im Vergleich