Führerschein-Fahrprüfung

Automatik-Regel wird abgeschafft

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 14.05.2020
Foto: CHECK24/Früchtnicht

Die EU-Kommission gibt grünes Licht für die Gleichstellung von Automatik- und Handschaltung bei der Führerscheinprüfung in Deutschland.

Dies hat das Bundes-Verkehrsministerium bestätigt. Das EU-Gremium musste der deutschen Regeländerung und damit einem Sonderweg zustimmen.

Die Gesetzesänderung für die Führerscheinprüfung soll hierzulande nun bis zum Sommer 2020 in Kraft treten.

Was bringt die Änderung?

Dann können künftig Fahranfänger die Fahrprüfung mit einem Auto mit Automatik-Getriebe machen – und danach auch Pkw mit Schaltgetriebe fahren.

Das ist bisher nicht möglich. Wer die praktische Fahrschulprüfung mit einem Automatik-Pkw macht, darf keinen Handschalter fahren.

Die Einschränkung ist sogar auf dem Führerschein in Feld 12 mit der Schlüsselzahl 78 vermerkt.

Wer dagegen auf einem Auto mit Handschaltung geprüft wurde, darf uneingeschränkt auch Automatikautos fahren.

Warum wird das Gesetz geändert?

Doch immer mehr Neuwagen werden mittlerweile mit Automatikgetriebe angeboten. Elektroautos gibt es antriebsbedingt sogar nur mit Automatikschaltung.

Was fordert die EU-Kommission?

Allerdings schränkt die EU-Kommission die Vereinfachung ein. Sie fordert eine Zusatzschulung mit Abschlusstest für das Fahren mit Schaltgetriebe. Die genaue Ausgestaltung ist aber noch offen.

Diskutiert werden zusätzliche zehn Fahrstunden und ein 15-minütiger Fahrtest.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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