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So wohnt Deutschland 2020

Wo entstehen die meisten Neubauten? Werden mehr Ein- oder Mehrfamilienhäuser gebaut? CHECK24 hat die Wohntrends seiner Kunden analysiert.

Bezahlbarer Wohnraum ist nach wie vor umkämpft – besonders in Großstädten und Ballungsgebieten. Trotz der Corona-Pandemie und dem damit einhergehenden kleineren Geldbeutel vieler Menschen, herrschen dort hohe Mietpreise. Dies verleitet dazu, im Umland nach Fläche zu suchen oder verfügbaren Platz in der Stadt effizient zu nutzen und Mehrfamilienhäuser zu bauen.

Vergleich: Einfamilienhäuser versus Mehrfamilienhäuser

Anzahl neu gebauter Wohnungen im Lauf der Jahrzehnte

Diese Tendenz wird ebenfalls durch eine Analyse des Statistischen Bundesamts bestätigt. Während die Anzahl der neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäuser seit 2005 sinkt, werden verstärkt Mehrfamilienhäuser errichtet. Seit 2015 gibt es einen höheren Zuwachs an Wohnraum in Mehrfamilien- als in Ein- sowie Zweifamilienhäusern.

Für die 15 größten Städte verdeutlicht die CHECK24-Analyse, dass dort häufiger Häuser mit Wohnungen für mehrere Familien als Einfamilienhäuser vorkommen. In kleineren Städten ist die Zahl an Häusern für eine Familie hingegen deutlich größer.

Wohnfläche steigt insgesamt, variiert jedoch in Großstädten

Wohnfläche der 15 größten Städte im Zeitverlauf

Ähnliches fällt bei Betrachtung der Wohnfläche auf. Insgesamt ist der Durchschnitt der Fläche in Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern seit 1950 um 23,0 m² gestiegen. In Großstädten zeigt sich seit 2010 jedoch ein anderes Bild. Während sich die Wohnfläche in kleineren Städten um 2,8 m² vergrößerte, ist in den 15 größten Städten ein leichter Rückgang von 146,2 auf 145,7 m² zu verzeichnen. Dort stagniert folglich die Wohnraumsteigerung, was vermutlich auf die vermehrte Landflucht bzw. den Zuzug in Großstädte und den damit verbundenen Platzmangel sowie die hohen Quadratmeterpreise zurückzuführen ist.

Wohnfläche in den Top 15 Städten

Unter den Großstadtbewohnern können sich die Einwohner Dresdens mit knapp 165 m² über die mit Abstand größte Wohnfläche freuen. Darauf folgen die beiden einwohnerreichsten Städte Nordrhein-Westfalens Köln (ca. 154 m²) und Düsseldorf (152 m²). Allerdings können nicht alle Städte Nordrhein-Westfalens mit einem bedeutenden Wohnraum dienen: Duisburg ist mit etwa 130 m² das Schlusslicht der 15 größten Städte. Weit hinten sind außerdem Berlin (ca. 131 m²) und Leipzig (etwa 133 m²) zu finden.

Wohnfläche nach Bundesländern: Baden-Württemberg vorne

Wohnfläche nach Bundesländern

Betrachtet man die Wohnfläche von Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern im Bundesländervergleich, zeigt sich, dass Baden-Württemberg, Hessen und Bayern vorne liegen. Dort verfügen CHECK24-Kunden über einen Bereich von 147 bis 149 m². Die geringste Wohnfläche ist im Osten Deutschlands vorhanden - genauer in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern (jeweils ca. 130 m²) und Sachsen-Anhalt (etwa 128 m²).

Wohnfläche von Neubau- und Bestandsimmobilien in den Bundesländern

Mit Blick auf den Wohnraum, der in Neubauten zur Verfügung steht, zeichnet sich ein ähnliches Bild. Hier sind ebenfalls drei ostdeutsche Bundesländer auf den hinteren Plätzen: Sachsen-Anhalt, Brandenburg (beide rund 141 m²) sowie Mecklenburg-Vorpommern (etwa 139 m²). Spitzenreiter sind das Saarland, Baden-Württemberg und Hessen mit Wohnflächen zwischen 157 und 160 m².

Gebäudealter nach Bundesländern und Großstädten

Baujahre von Wohngebäuden nach Bundesland

Bei Neubauten kommt unsere Analyse außerdem zu folgendem Ergebnis: In Bayern und Hamburg stehen mit durchschnittlichen Baujahren von 1996 und 1992 die jüngsten Immobilien. Mit nur einem Jahr Abstand folgt Brandenburg an dritter Stelle.
Der Stadtstaat Bremen fällt im bundesweiten Vergleich hingegen deutlich zurück. Dort sind die Gebäude im Jahr 1974 erbaut worden. Damit sind sie im Mittel 13 Jahre älter als der Bundesdurchschnitt. Am ältesten sind die Wohngebäude der CHECK24-Kunden außerdem im Saarland, in Sachsen-Anhalt und in Thüringen (1972-1970).

Bei den 15 größten Städten liegen diese Fünf mit den jüngsten Gebäuden vorne:

  1. München (1994)
  2. Hamburg (1992)
  3. Leipzig (1991)
  4. Berlin (1989)
  5. Dresden (1986)

Wie bei den Bundesländern liegt auch unter den Großstädten Bayern vorne. In München sind die Immobilien rund 10 Jahre jünger als der Bundesdurchschnitt (1984). Über dem Durchschnitt liegen außerdem Hamburg, Leipzig, Berlin, Dresden, Frankfurt am Main und die Region Hannover. Die ältesten Wohnhäuser befinden sich in Essen (1971) und Duisburg (1966).

Nachhaltigkeit: Die meisten Photovoltaikanlagen stehen in Bayern

Wohngebäude mit versicherten Photovoltaikanlagen nach Bundesland

CHECK24-Kunden legen vermehrt Wert auf das Thema Nachhaltigkeit. 8,3 Prozent versichern ihre Photovoltaikanlage, die mithilfe der Sonnenstrahlung nachhaltigen Strom produziert. Unter den Neubauten sind es schon 15,9 Prozent. Der überwiegende Teil der Photovoltaikanlagen steht auf Einfamilienhäusern.

Insgesamt sind die meisten Photovoltaikanlagen in der Mitte sowie im Süden Deutschlands zu finden. Vorne liegen unter anderem Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen. Hinten liegen Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt sowie Bremen. Damit ähnelt sich die Verteilung von Photovoltaikanlagen und die Verteilung starker Sonneneinstrahlung in Deutschland. Die meisten Photovoltaikanlagen existieren folgerichtig in den Bundesländern, in denen die Sonne am stärksten scheint und so viel Strom produziert werden kann.

Der passende Versicherungsschutz für alle Hausbauer

Möchten auch Sie sich den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen, sollten Sie an den passenden Versicherungsschutz denken. Während der Bauphase kann es zu einigen unvorhersehbaren Problemen kommen, die eine Fertigstellung verzögern und die Baukosten in die Höhe treiben können. Um sich gegen Schäden im Rahmen der Bauphase abzusichern, können folgende drei Neubauversicherungen sinnvoll sein:

Versicherung Inhalt
Bauherrenhaftpflicht versichert den Bauherren vor Haftpflichtschäden
Bauleistungsversicherung deckt Schäden an Bauleistungen, -stoffen und -teilen ab, die beispielsweise durch Unwetter oder Materialfehler verursacht wurden
Feuerrohbauversicherung (spätere Wohngebäudeversicherung) sichert Sie unter anderem gegen Brände sowie Blitzschlag ab und wird nach Fertigstellung in eine Wohngebäudeversicherung umgewandelt

Wohngebäudeversicherung Vergleich

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Informationen zur Datenerhebung:

Als Datengrundlage wurden alle Wohngebäudeversicherungen herangezogen, die im Jahr 2020 über CHECK24 abgeschlossen wurden. Dabei fand eine Betrachtung des Baujahrs und Haustyps, welche Kunden beim Abschluss angegeben hatten, in Zusammenhang mit dem jeweiligen Wohnort (anhand der Postleitzahl) statt.

Vergleichsberechnungen wurden für folgende Variablen durchgeführt:

  • die 15 größten deutschen Städte
  • die einzelnen Bundesländer