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So wohnt Deutschland 2021

Wie groß sind deutsche Immobilien? Wo stehen die ältesten Gebäude? Und welches Bundesland setzt besonders auf Photovoltaikanlagen? CHECK24 zeigt die Wohntrends seiner Kund*innen.

Die Immobilienpreise steigen rasant und bezahlbarer Wohnraum ist umkämpft. Dies gilt vor allem für Großstädte und Ballungsgebiete, in denen die Mieten weiterhin hoch bleiben. Um Fläche effizient zu nutzen, werden immer mehr Mehrfamilienhäuser gebaut.

Wohnfläche steigt insgesamt, variiert jedoch in Großstädten

Anzahl neu gebauter Wohnungen im Lauf der Jahrzehnte

Betrachtet man die Entwicklung der Wohnfläche, lässt sich erkennen, dass nach einem Rückgang zwischen den Jahren 1980 und 1990 die Größe der Einfamilien- und Reihenhäuser sowie Doppelhaushälften seit 2000 wieder ansteigt. Nachdem die Wohnfläche von 2000 (142 m²) auf 2010 (149 m²) einen großen Sprung machte, hat sich das Wachstum der Wohnflächen jedoch wieder eingependelt. Im Vergleich zu 2010 ist die Wohnfläche 2020 um rund 3 m² auf 152 m² gestiegen.

Wohnfläche in den Top 15 Städten

Der Detailvergleich der 15 größten Städte Deutschlands zeigt, dass sich Münchens Bewohner mit einer Wohnfläche von rund 152 m² über die größten Einfamilienhäuser sowie Reihen- und Doppelhaushälften freuen können. Damit liegt München genau im Bundesdurchschnitt. Mit Nürnberg schafft es auch eine weitere Stadt Bayerns auf das Treppchen und belegt den dritten Platz (145 m²). Auf dem zweiten Rang liegt eine Stadt aus dem Westen: In Dortmund haben die CHECK24-Kund*innen durchschnittlich 149 m² zur Verfügung. Mit relativ kleinen Wohnflächen müssen hingegen Duisburger (134 m²), Berliner (132 m²) und Bremer (128 m²) leben.

Wohnfläche nach Bundesländern im Süden am größten

Wohnfläche nach Bundesländern

Ein ähnliches Bild spiegelt sich auch im Bundesländervergleich wider. Hier liegt mit 149 m² ebenfalls Bayern vorne. Außerdem kann mit Baden-Württemberg (149 m²) ein weiteres südliches Bundesland glänzen. Allerdings hat auch Hessen (148 m²) große Wohnflächen zu bieten. 
Bei den Bundesländern mit einer kleinen Wohnfläche in Einfamilien-, Reihenhäusern und Doppelhaushälften findet sich, wie im Großstadtvergleich, Bremen (130 m²) wider. Brandenburg liegt auf dem vorletzten Platz (131 m²), Sachsen-Anhalt bildet mit 129 m² hingegen das Schlusslicht.

Blickt man ausschließlich auf die Neubauten, kann Bremen hingegen deutlich aufholen. Mit einer Wohnfläche von 160 m² erreicht der Stadtstaat Rang zwei unter den deutschen Bundesländern. Rund 9 m² mehr und damit eine erheblich größere Wohnfläche hat jedoch das Saarland zu bieten, das mit 169 m² auf Platz eins landet. Knapp hinter Bremen ist hingegen Hessen zu finden. Hier leben Besitzer von Neubauten auf einer Fläche von 158 m². Relativ klein sind die Neubauten in Sachsen-Anhalt und Brandenburg (jeweils 142 m²) sowie in Mecklenburg-Vorpommern (138 m²).

Gebäudealter nach Bundesländern und Großstädten

Baujahre von Wohngebäuden nach Bundesland

Die Einwohner Bayerns verfügen sowohl über die größte Wohnfläche als auch die neuesten Häuser Deutschlands. Im größten Bundesland liegt das durchschnittliche Baujahr der Immobilien bei 1996. Ebenfalls junge Gebäude stehen in Hamburg (1992), Brandenburg (1991) sowie Baden-Württemberg und Niedersachsen (jeweils 1990). 
Damit heben sich die erstplatzierten deutlich von den Bundesländern mit den ältesten Wohngebäuden ab. So sind die Häuser in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 25 Jahre älter als die Immobilien in Bayern. Ebenfalls relativ alt sind die Gebäude in Thüringen (1972), Bremen und dem Saarland (jeweils 1973). 

Bei den 15 größten Städten belegen diese die ersten drei Plätze:

  1. Leipzig und Hamburg (1992)
  2. München sowie Dortmund (1991)
  3. Berlin und Frankfurt am Main (1989)

Unter den Großstädten kann an erster Stelle mit Leipzig und Hamburg der Osten sowie Norden mit jungen Gebäuden glänzen. Auf dem zweiten Platz liegen die beiden Städte mit den größten Wohnflächen (München und Dortmund). Die ältesten Häuser der CHECK24-Kund*innen stehen hingegen in Duisburg (1968). Dort sind die Gebäude 19 Jahre älter als der Durchschnitt.

Nachhaltigkeit: Die meisten Photovoltaikanlagen stehen im Süden 

Wohngebäude mit versicherten Photovoltaikanlagen nach Bundesland

Nachhaltigkeit spielt ein immer wichtigeres Thema für die CHECK24-Kund*innen. Rund 10 Prozent haben ihre Photovoltaikanlage versichert, die mithilfe der Sonneneinstrahlung nachhaltigen Strom produziert. Ausgehend von Neubauten sind es sogar 22 Prozent. 

Die meisten Solaranlagen stehen in Baden-Württemberg und Bayern. Ein großer Anteil entfällt aber auch auf Hessen und das Saarland. Die Verteilung der Photovoltaikanlagen spiegelt somit folgerichtig die Anzahl der Sonnenstunden der verschiedenen Bundesländer wider. Denn Bayern, Baden-Württemberg und das Saarland waren 2021 die Länder mit den meisten Sonnenstunden.

Der passende Versicherungsschutz für alle Hausbauer

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, sollte die passenden Versicherungen abschließen. Denn während der Bauphase kann es immer wieder zu Problemen kommen, die eine Fertigstellung verzögern und die Baukosten steigen lassen. Folgende drei Neubauversicherungen können sinnvoll sein, um sich gegen Schäden während des Hausbaus abzusichern:

Versicherung Inhalt
Bauherrenhaftpflicht versichert den Bauherren vor Haftpflichtschäden
Bauleistungsversicherung deckt Schäden an Bauleistungen, -stoffen und -teilen ab, die beispielsweise durch Unwetter oder Materialfehler verursacht wurden
Feuerrohbauversicherung (automatischer Übergang zur Wohngebäudeversicherung) sichert Sie unter anderem gegen Brände sowie Blitzschlag ab und wird nach Fertigstellung in eine Wohngebäudeversicherung umgewandelt
Wohngebäudeversicherung Vergleich

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Welchen Gebäudetyp wollen Sie versichern?

Informationen zur Datenerhebung:

Als Datengrundlage wurden alle Wohngebäudeversicherungen herangezogen, die im Jahr 2021 über CHECK24 abgeschlossen wurden. Dabei fand eine Betrachtung des Baujahrs und Gebäudetyps, welche Kunden beim Abschluss angegeben hatten, in Zusammenhang mit dem jeweiligen Wohnort (anhand der Postleitzahl) statt.

Vergleichsberechnungen wurden für folgende Variablen durchgeführt:

  • die 15 größten deutschen Städte
  • die einzelnen Bundesländer