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Bauherrenhaftpflicht

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, ihr Eigenheim selbst zu bauen – ob als komfortables Zuhause für die Familie oder als Absicherung für den Ruhestand. Neben der Frage der Finanzierung und der Detailplanung des Hausbaus ist auch der richtige Versicherungsschutz wichtig.

Ein Bauherr trägt die Verantwortung für die Sicherheit auf seiner Baustelle – auch wenn eine Fremdfirma für die Bauarbeiten eingesetzt wird. Er haftet für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Bau des Hauses entstehen – und die Risiken dabei sind zahlreich.

So kann beispielsweise ein Gerüst umstürzen und einen Schaden am Nachbargrundstück verursachen. Herabfallende Bauteile können parkende Autos beschädigen oder Passanten verletzen. Zudem besteht die Gefahr, dass Fußgänger – wie etwa spielende Kinder – in die Baugrube fallen.  

In solchen und ähnlichen Schadensfällen übernimmt eine Haftpflichtversicherung die Kosten und bewahrt den Bauherrn so vor möglichen Schadensersatzansprüchen. Das Bauherrenrisiko kann in bestimmten Fällen über eine Privathaftpflichtversicherung abgedeckt werden. In anderen Fällen ist der Abschluss einer separaten Bauherrenhaftpflichtversicherung erforderlich.

Bauherrenschutz in der Privathaftpflicht 

Abhängig vom Tarif sind kleinere Bauvorhaben – zum Beispiel bis zu einer Bausumme von 200.000 Euro – im Versicherungsschutz der Privathaftpflicht inbegriffen. Die Versicherung kommt dann für Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden auf, die im Zusammenhang mit dem Renovieren, Umbau oder Anbau Ihrer Immobilie entstehen.

Ein Beispiel: Sie bauen Ihre Eigentumswohnung um. Ein Eimer mit Bauschutt fällt dabei aus dem offenen Fenster und trifft einen Passanten. Dieser stürzt und verletzt sich dabei.

Tipp: Ob und bis zu welcher Bausumme die einzelnen Privathaftpflichttarife das Bauherrenrisiko abdecken, können Sie bei CHECK24 auf einen Blick in den Details eines Tarifs sowie im Detailvergleich mehrerer Tarife sehen. Weitere Informationen finden Sie zudem in den jeweiligen Versicherungsbedingungen.

 

Bauherrenhaftpflicht für größere Bauvorhaben

Für Bauvorhaben, die nicht über die Privathaftpflicht abgedeckt sind, sollte eine eigene Bauherrenhaftpflicht abgeschlossen werden, um im Schadensfall die Kosten nicht in Eigenleistung tragen zu müssen.

Tipp: Wer sein Haus schlüsselfertig von einem Bauträger kauft, benötigt keine Bauherrenhaftpflicht.

Eine Bauherrenversicherung sollten Bauherren am besten schon vor dem ersten Spatenstich abschließen. Die Höhe des Beitrags richtet sich dabei nach der Bausumme. Der Versicherungsschutz besteht während der gesamten Bauphase bis zur Abnahme des Gebäudes.

Analog zur Feuerrohbauversicherung ist die Versicherungsdauer der Bauherrenhaftpflicht bei den meisten Versicherern auf eine bestimmte Maximalbauzeit – häufig zwei Jahre – begrenzt. Bei manchen Gesellschaften kann die Maximallaufzeit jedoch gegen einen Zuschlag verlängert werden.

Wissenswert: Beim Versicherungsbeitrag für die Bauherrenhaftpflicht handelt es sich um eine einmalige Zahlung – es entstehen keine wiederkehrenden Kosten. Außerdem erlischt die Versicherung mit Bezugsfertigkeit des Hauses automatisch. Sie müssen sich also um nichts weiter kümmern!

Weitere wichtige Versicherungen für Bauherren

Neben der Bauherrenhaftpflichtversicherung können auch diese Versicherungen für Bauherren relevant sein:

  • Bauhelfer-Unfallversicherung

    Wer beim Hausbau mithilft, ist bei einem Unfall grundsätzlich über die gesetzliche Bauhelferversicherung abgesichert. Dieser Schutz besteht allerdings nicht für den Bauherren selbst und seinen Ehepartner, denn sie gelten in diesem Fall als Unternehmer. Zur eigenen Absicherung sowie für die Helfer zur Ergänzung des gesetzlichen Unfallschutzes können Bauherren eine private Bauhelfer-Unfallversicherung abschließen. 

  • Bauleistungsversicherung

    Eine Bauleistungsversicherung greift bei Schäden auf der Baustelle durch Vandalismus und Naturgefahren wie Hochwasser und Stürme. Versichert sind alle Bauleistungen, Bauteile und Baustoffe für den Roh-, Um- und Ausbau. Der Diebstahl von fest eingebautem Material kann ebenfalls mitversichert werden.

  • Feuerrohbauversicherung

    Die Feuerrohbauversicherung deckt Schäden an der Baustelle durch Blitzschlag, Feuer und Explosionen ab. Viele Banken setzen den Abschluss dieser Versicherung für die Kreditvergabe voraus. Bauherren können aber auch eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Darin ist die Feuerrohbauversicherung enthalten.

  • Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

    Für unbebaute Grundstücke kann der Abschluss einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht sinnvoll sein – etwa wenn der Baubeginn noch nicht feststeht oder keine Bebauung geplant ist. Denn der Grundstückseigentümer haftet beispielsweise, wenn ein Passant im Winter auf dem glatten Gehweg ausrutscht.

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