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Was sollten die Angehörigen im Todesfall tun?

Verstirbt der Versicherte, ist dem Versicherer schnellstmöglich der Todesfall mitzuteilen. In manchen Sterbegeldversicherungen ist von „unverzüglich“ die Rede. Andere wiederum enthalten bestimmte Meldefristen (zum Beispiel 30 Tage nach Todeseintritt). Ein Unfalltod muss meistens binnen 48 Stunden gemeldet werden.

Zudem müssen der Versicherungsgesellschaft diverse Dokumente vorgelegt werden:

  • Ärztliches oder amtliches Zeugnis über die genaue Todesursache.
  • Eine amtliche Sterbeurkunde, aus der Geburtsort und -datum hervorgehen.
  • Zusätzliche Unterlagen über den Beginn und Verlauf der Erkrankung (bei einer Sterbegeldversicherung inklusive Gesundheitserklärung und einer Krankheit als Todesursache). Dies kann zu Lebzeiten durch Abgabe einer Schweigepflichtsentbindung erleichtert werden.

Garantierte Auszahlung der Versicherungssumme

Nach Erhalt der benötigten Unterlagen bekommen die im Versicherungsschein genannten Personen umgehend die Versicherungssumme ausbezahlt. Sind im Vertrag keine bezugsberechtigten Personen aufgeführt, erhalten in der Regel die gesetzlichen Erben die vereinbarten Versicherungsleistungen. Die Sterbegeldversicherung zählt dabei nicht zum Erbschaftsvermögen. Die begünstigte Person erhält demnach in jedem Fall die Versicherungssumme, unabhängig davon, ob das übrige Erbschaftsvermögen akzeptiert wird oder nicht. Dies kann unter Umständen ein wenig länger dauern, da von der zuständigen Behörde (zum Beispiel dem Amtsgericht) meist ein Erbschein angefordert werden muss.

Tipp: In unserem Ratgeber haben wir alle wichtigen Punkte noch einmal zur Übersicht zusammengestellt.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.