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Welche Todesfallsumme sollte ich wählen?

Welche Todesfallsumme Sie wählen sollten, hängt ganz vom Absicherungsbedarf Ihrer Angehörigen oder Geschäftspartner ab.

Die passende Versicherungssumme für Angehörige

Soll die Risikolebensversicherung Angehörige absichern, sollten Sie überlegen, welche Versicherungssumme Ihr Partner oder Ihre Kinder nach Ihrem Tod benötigen würden. Dazu sollten Sie überschlagen, welche regelmäßigen Einnahmen Ihre Angehörigen im Todesfall hätten. Dazu zählen etwa eine Witwen-/Witwerrente, Halbwaisen-/Waisenrente oder Kindergeld – ebenso private Einnahmen wie Mieteinkünfte oder Zinseinnahmen von angespartem Vermögen.
 
Ziehen Sie diese regelmäßigen Einnahmen vom monatlichen Geldbedarf Ihrer Angehörigen ab, um die Einkommenslücke Ihrer Angehörigen zu ermitteln. Je nachdem, wie lange Ihre Angehörigen versorgt werden sollen, ergibt sich daraus der Geldbedarf.

RLV-Grafik: Einkommenslücke im Todesfall

Haben Sie Kinder, sollten Sie Ihre Familie in der Regel so lange absichern, bis das jüngste Kind seine Ausbildung mit meist 25 Jahren abgeschlossen hat.

Faustformel für die Versicherungssumme

Als grobe Faustformel für die Ermittlung der Versicherungssumme wird oft das Drei- bis Fünffache des Brutto-Jahreseinkommens genannt. Das ist allerdings in der Regel zu wenig, wie CHECK24 ermittelt hat. Wir empfehlen, mindestens das fünffache Bruttojahreseinkommen abzusichern. Bei einem jährlichen Einkommen von 40.000 Euro wären das also 200.000 Euro.

Besser ist es allerdings, wenn Sie den Absicherungsbedarf Ihrer Angehörigen individuell bestimmen.

Die passende Versicherungssumme für ein Darlehen

Soll mit der Risikolebensversicherung ein Immobiliendarlehen abgesichert werden, ist die Ermittlung der Versicherungssumme vergleichsweise einfach. Die Todesfallsumme sollte so hoch sein wie die ausstehende Restschuld.
 
Sie können dabei einen Vertrag mit annuitätisch fallender Versicherungssumme (Restschuldversicherung) abschließen: Die Versicherungssumme sinkt dann in etwa so schnell wie die Restschuld des Darlehens.
 
Bei der Ermittlung der Versicherungssumme sollten Sie rund zehn Prozent auf die Darlehenssumme aufschlagen. Denn bei einer vorzeitigen Rückzahlung des Immobilienkredits würde die Bank von Ihren Angehörigen zusätzlich eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Beläuft sich das Darlehen beispielsweise auf 200.000 Euro, sollten Sie eine Versicherungssumme von rund 220.000 Euro vereinbaren.

Die passende Versicherungssumme für Geschäftspartner

Möchten Sie einen oder mehrere Geschäftspartner absichern, soll die Risikolebensversicherung in der Regel sicherstellen, dass das Unternehmen im Todesfall fortgeführt werden kann.
 
Die Versicherungssumme sollte daher so hoch sein, dass ausstehende Kredite nach Ihrem Tod zurückbezahlt werden können. Zudem kann es in vielen Fällen notwendig werden, dass ein Nachfolger Ihre Position in der Firma übernimmt – zumindest für einige Zeit. Die Kosten für eine solche Nachfolgeregelung sollten in diesem Fall zu den ausstehenden Krediten addiert werden.

Individuelle Beratung durch die CHECK24-Kundenberater

Egal, ob Sie Angehörige, Geschäftspartner oder eine laufende Immobilienfinanzierung absichern möchten: Sind Sie sich unsicher, welche Todesfallsumme Sie vereinbaren sollten, können Sie sich jederzeit an die CHECK24-Kundenberater wenden. Unsere Experten ermitteln gerne zusammen mit Ihnen, wie hoch Ihr individueller Absicherungsbedarf ist.
 
Rufen Sie uns dazu einfach an oder schreiben Sie eine E-Mail.

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