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Muss die Auszahlung einer Risikolebensversicherung versteuert werden?

Die Auszahlung einer Risikolebensversicherung erhalten die Angehörigen einkommenssteuerfrei. Das heißt, die bezugsberechtigte Person muss auf die Summe von beispielsweise 150.000 Euro keine Einkommenssteuer zahlen.

Erbschaftssteuer kann anfallen

Allerdings können unter Umständen Erbschaftssteuern anfallen. Dies ist der Fall, wenn die gesetzlichen Freibeträge überschritten werden. So kann der Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner insgesamt 500.000 Euro steuerfrei erben. Hierbei ist allerdings die gesamte Erbmasse entscheidend also nicht nur die ausgezahlte Todesfallsumme der Versicherung, sondern auch mögliche Sparguthaben oder Immobilien.
 
Gesetzliche Freibeträge bei der Erbschaftssteuer

Stand: 2018
Verwandtschaftsverhältnis Freibetrag
Ehepartner/eingetragene Lebenspartner 500.000 Euro
Kinder 400.000 Euro
Enkel 200.000 Euro
Geschwister 20.000 Euro
Nichten/Neffen 20.000 Euro
Onkel/Tanten 20.000 Euro

Verträge „über Kreuz” abschließen

Paare oder Geschäftspartner können aber verhindern, dass für eine Versicherungsleistung Erbschaftssteuer anfällt. Dies ist besonders wichtig für unverheiratete Eltern. Dafür müssen Sie zwei Verträge „über Kreuz” abschließen: Jeder Partner schließt eine Risikolebensversicherung auf das Leben des anderen ab.

Schema Risikolebensversicherung: Verträge über Kreuz
Einer ist jeweils Versicherungsnehmer und bezugsberechtigte Person, der andere die versicherte Person. Sollte einer der Partner sterben, erhält der andere die Todesfallsumme steuerfrei. Auch für die gesetzlichen Freibeträge bei der Erbschaftssteuer zählt die Auszahlung dann nicht.

Erträge sind steuerpflichtig

Legen die Angehörigen die Versicherungssumme an, sind die Erträge aus dem Vermögen steuerpflichtig. Ist der sogenannte Sparer-Pauschbetrag für Kapitaleinkünfte in Höhe von 801 Euro im Jahr (Stand: 2018) ausgeschöpft, muss auf Zinsen oder Wertpapier-Gewinne Abgeltungssteuer gezahlt werden.

 

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