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Riester Rente Ratgeber

Wer sollte eine Riester Rente abschließen?

Die staatliche Förderung sollte grundsätzlich jeder mitnehmen, dem sie zusteht. Das ist jeder, der in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist. Ehepartner können beide eine Riester Rente abschließen, wenn einer von beiden förderberechtigt ist. Auch Beamte, Richter und Soldaten können riestern.

Gerade für junge Menschen macht der Abschluss einer Riester Rente Sinn, um die spätere Rentenlücke zu schließen. Auch für Familien mit Kindern gibt es hohe Zulagen und Steuervorteile bei der Riester Rente.

Wie hoch sollte der Beitrag sein?

Um die volle Förderung zu erhalten, sollte der Beitrag vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens, maximal aber 2.100 Euro betragen.

Der Mindesteigenbeitrag für eine Riester Rente beträgt 60 Euro im Jahr.

Arbeitslosigkeit und Riester Rente

Auch als Bezieher von Arbeitslosengeld I oder II (Hartz IV) ist man förderberechtigt. Das heißt, ein vorhandener Riester-Vertrag kann weitergeführt werden. Im ersten Jahr der Arbeitslosigkeit müssen mindestens vier Prozent des Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag eingezahlt werden, um die volle Zulage zu erhalten. Wer diesen Betrag nicht aufbringen kann, hat die Möglichkeit, seine Eigenbeteiligung bis auf 60 Euro pro Jahr zu reduzieren oder seinen Vertrag stillzulegen.

Als Hartz IV-Empfänger reicht es aus, mindestens 60 Euro pro Jahr in die Riester-Rente einzuzahlen, um die volle staatliche Zulage zu erhalten.

Selbstständigkeit und Riester Rente

Wer als Selbstständiger in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist, kann eine Riester Rente abschließen.

Ist dies nicht der Fall, können Selbstständige und Freiberufler immer noch von der Riester Rente profitieren, solange der Ehepartner versicherungspflichtig berufstätig ist und eine eigene Riester-Police besitzt.

Einschränkungen der Riester Rente

Bei Rentenbeginn kann man sich maximal 30 Prozent des angesparten Kapitals auf einmal auszahlen lassen. Der Rest muss als lebenslange Rente fließen. Der frühestmögliche Beginn der Auszahlung ist ab dem 62. Lebensjahr. Wer seinen Riester-Vertrag vor 2012 abgeschlossen hat, kann die Auszahlung bereits ab dem 60. Lebensjahr beantragen.

Riester-Verträge können nicht verpfändet oder verliehen werden.

Steuern und Riester

Während der Beitragszahlung können die Beiträge für die Riester Rente als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden.

Die spätere Rente muss dafür voll versteuert werden. Da man im Alter aber meist geringere Einnahmen hat als im Berufsleben, ist der Steuersatz auch geringer.

Wohnriester, Fonds, Banksparplan oder Rentenversicherung

Um an die Riesterförderung zu kommen, muss man sich für eine Anlageform entscheiden. Alle Produktangebote haben Vor- und Nachteile, aber allen gemeinsam ist, dass die eingezahlten Beiträge und Zulagen am Vertragsende garantiert werden müssen.

Ob man also in eine klassische Rentenversicherung, einen Sparplan, Bausparvertrag oder Aktienfonds investiert, bleibt hauptsächlich dem persönlichen Geschmack und der persönlichen Lebensplanung überlassen. Wer den Erwerb einer Immobilie plant, ist etwa mit einem Bausparvertrag besser bedient als mit einem Aktienfonds.

Wer sich für eine Anlageform entschieden hat, sollte alle Angebote in diesem Segment vergleichen, um das Optimale aus der Riester Rente herauszuholen.

Tipp: Sollten Sie Fragen zur Riester Rente und der richtigen Anlageform haben, stehen Ihnen unsere Versicherungsexperten gerne zur Verfügung. Sie können uns an jedem Tag der Woche telefonisch und per E-Mail erreichen. Unsere Beratung ist völlig unverbindlich und kostenfrei.