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Die Förderung der Riester-Rente

Die staatlichen Förderungen sind einer der Hauptgründe, warum es sich lohnt, einen Riester-Vertrag abzuschließen und so der Altersarmut vorzubeugen. Riester-Sparer häufen bei diesem Vorsorgemodell selbst privates Kapital an und werden dafür vom Staat mit jährlichen Förderungen belohnt.

Die Grundzulage: Riester-Förderung für jeden Berechtigten

Wer förderberechtigt ist und einen Riester-Vertrag abschließt, hat immer Anspruch auf die Grundzulage.

Förderberechtig sind:

  • Versicherungspflichtige Arbeitnehmer
  • Auszubildende, Studierende mit rentenversicherungspflichtigem Job und Bundesfreiwilligendienstleistende
  • Versicherungspflichtige Selbstständige
  • Beamte, Richter, Soldaten
  • Bezieher von Arbeitslosengeld I oder II oder Krankengeld
  • Personen, die eine Rente aufgrund von Erwerbsminderung beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit oder eine Versorgung bei Dienstunfähigkeit beziehen
  • Mütter oder Väter, die ihr Kind während der ersten 36 Lebensmonate betreuen
  • Bei Paaren auch der nicht förderberechtigte Partner, wenn der andere Ehe- oder Lebenspartner eine Riester-Rente hat

Um diese in voller Höhe zu erhalten – aktuell 175 Euro –, muss der jährlich eingezahlte Beitrag inklusive aller Zulagen mindestens vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens des Vorjahres betragen – maximal aber 2.100 Euro.

Wird weniger als diese vier Prozent einbezahlt, fällt auch die Grundzulage nur anteilig aus. Wer einmal über einen gewissen Zeitraum erwerbslos ist, beispielsweise aufgrund von Arbeitslosigkeit oder während der Elternzeit, und die vier Prozent nicht aufbringen kann, kann auch weniger einbezahlen – dann erhält er die Zulagen jedoch nur anteilig. Das gilt nur im ersten Jahr nach Eintritt in die Erwerbslosigkeit. Sollte der Zeitraum länger andauern und kein oder nur wenig Einkommen erzielt werden, muss ab dem zweiten Jahr nur der jährliche Sockelbetrag von 60 Euro eingezahlt werden, um die staatliche Förderung in voller Höhe zu erhalten.

Mindestbeitrag für mittelbar förderberechtigte Personen

Der Mindestbetrag von 60 Euro gilt auch für mittelbar förderberechtigte Personen.

Mittelbar förderberechtigt ist, wer

  • nicht selbst in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, aber
  • mit einer unmittelbar förderberechtigten Person verheiratet ist oder sich mit ihr in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft befindet.

Ist zum Beispiel ein Ehepartner angestellt, der andere hingegen selbstständig und nicht rentenversicherungspflichtig, so ist der selbständige Partner mittelbar förderberechtigt. Hat der angestellte Ehepartner einen Riester-Vertrag, gelten für die Berechnung der staatlichen Zulagen die vier Prozent seines Vorjahres-Bruttogehalts. Der andere Partner muss hingegen nur den Mindestbetrag von 60 Euro jährlich einzahlen und erhält ebenso die volle staatliche Zulage.

Die Kinderzulage: Für Familien besonders lukrativ

Gerade für Eltern lohnt sich der Abschluss eines Riester-Vertrags, denn es gibt für jedes Kind eine zusätzliche Förderung. Diese ist ebenfalls abhängig vom einbezahlten jährlichen Betrag – bei Einzahlung der vollen vier Prozent des Vorjahres-Bruttoeinkommens ist auch die volle Kinderzulage fällig.

Aktuelle Riester-Kinderzulagen:

  • Für jedes Kind geboren vor 2008: 185 Euro
  • Für jedes Kind geboren ab 2008: 300 Euro

Die Kinderzulage wird so lange jährlich ausbezahlt, wie für das jeweilige Kind Kindergeld bezogen wird.

Die Berufseinsteiger-Förderung: Früh riestern lohnt sich

Auch wenn die Rente für junge Leute noch in weiter Ferne ist, sollten sie sich bereits frühzeitig Gedanken über ihre Altersvorsorge zu machen. Der Abschluss einer Riester-Rente in jungen Jahren ist schon allein aufgrund der längeren Laufzeit sinnvoll. Denn so sammelt sich dank des Zinseszinses mehr Kapital – und mit mehr Jahren auch mehr staatliche Förderung – an, wodurch die spätere monatliche Rente höher ausfällt. Wer seinen Riester-Vertrag noch vor Vollendung des 25. Lebensjahres abschließt, für den hält der Staat eine zusätzliche Förderung bereit: den einmaligen Berufseinsteiger-Bonus in Höhe von 200 Euro.

Wie erhalte ich die staatlichen Zulagen?

Die staatlichen Zulagen müssen bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) jedes Jahr neu beantragt werden. Dies macht Ihr Riester-Anbieter in Ihrem Namen für Sie. Damit Sie nicht jedes Jahr einen neuen Antrag stellen müssen oder dies gar vergessen, können Sie Ihrem Anbieter eine Vollmacht für einen Dauerzulagenantrag ausstellen.

Ändert sich etwas an Ihren Lebensumständen – wenn Sie etwa heiraten oder ein Kind bekommen – müssen Sie das Ihrem Anbieter mitteilen. Dieser gibt die Änderung dann an die ZfA weiter.

Riester-Rente: Steuerliche Vorteile sichern

Riester-Sparer profitieren nicht nur von staatlichen Zulagen, sondern können sich auch Steuern vom Finanzamt zurückholen. Riester-Beiträge und Zulagen lassen sich jährlich mit bis zu 2.100 Euro als Sonderausgaben absetzen.

Der rechnerische Steuervorteil, der sich hieraus ergibt, hängt immer vom persönlichen Einkommenssteuersatz und der Höhe der jährlichen Beiträge zum Riester-Vertrag ab. Von diesem errechneten Steuervorteil müssen jedoch alle erhaltenen Zulagen abgezogen werden – daraus ergibt sich die tatsächliche Rückerstattung vom Finanzamt.

Im Gegenzug für diese steuerlichen Vorteile während des Arbeitslebens fällt ab Rentenbeginn Einkommenssteuer auf die Riester-Rente an. Die genaue Höhe der Steuer hängt von der Höhe des dann zu versteuernden Einkommen ab. Da dieses im Rentenalter für gewöhnlich niedriger ist als während des Berufslebens, sind in der Regel der Steuersatz und damit die zu zahlenden Abzüge geringer.

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Bei Fragen helfen Ihnen unsere Experten gerne weiter – am Telefon oder per E-Mail.

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