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Warum ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll?

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Hundehalter hängen oft genauso an ihren vierbeinigen Lieblingen wie an ihren eigenen Kindern und tun alles dafür, dass es dem Hund gut geht. Sie lassen ihm viel Liebe und ausgesuchtes Futter angedeihen. Ausgedehnte Spaziergänge gehören ebenso zum Repertoire wie regelmäßige Streicheleinheiten.

Kurzum: Wir tun alles Menschenmögliche dafür, dass es unserem tierischen Freund bis ins hohe Alter an nichts fehlt. Dazu gehört auch – wie bei uns Menschen – eine gute medizinische Betreuung. Denn nicht nur in der Humanmedizin gab es in den vergangenen Jahrzehnten beachtliche Fortschritte.

Das Gleiche gilt für die Veterinärmedizin. Künstliche Gelenke, Herzoperationen und schwierige Arthrosebehandlungen sind bei Hunden keine Seltenheit mehr. Was bis vor kurzem noch undenkbar war und oft den Hundetod bedeutete, ist heute heilbar. So bleiben nicht nur wir Menschen dank der medizinischen Hilfe immer länger gesund, auch unsere Hunde erfreuen sich oft eines hohen Alters – dank der fortschrittlichen Medizin.

Medizinischer Fortschritt ist aber häufig sehr teuer. Wir sichern unser eigenes Wohlergehen daher durch private Krankenzusatzversicherungen ab. Ein Hund kann das nicht, sein Herrchen oder Frauchen aber schon. Da ein Hund ein Luxus ist, müssen Hundehalter aus eigener Tasche für die medizinische Versorgung des Vierbeiners selbst aufkommen.

 

Die Gesundheit des Hundes kostet viel Geld

Das geht ganz schön ins Geld. Bereits die routinemäßigen Vorsorgemaßnahmen kosten Halter jedes Jahr ein erkleckliches Sümmchen. Da wird es einem Hundebesitzer ganz angst und bange, wenn er auch nur an aufwendige Operationen oder die Behandlungen chronischer Erkrankungen seines Tieres denkt – einerseits aus Sorge um den Vierbeiner, andererseits aus Sorge um sein Portemonnaie.

Denn es kann ganz schnell geschehen. Ihr Hund verletzt sich beim Spielen mit anderen Hunden oder hetzt einer Katze nach und wird von einem Auto angefahren. Sie können genauso gut beim Bürsten des Fells einen Knoten unter der Haut feststellen - und der Gang zum Tierarzt bestätigt Ihre schlimmsten Befürchtungen: ein Tumor.

Da sollen doch bitte finanzielle Aspekte der Gesundung des tierischen Freundes nicht im Weg stehen. Deshalb möchten immer mehr Hundehalter sich und ihren Vierbeiner gegen plötzliche hohe Arztkosten mit einer Hundekrankenversicherung schützen.

 

Zwei Versicherungsmodelle: OP-Versicherung oder Vollversicherung

Hier gibt es grundsätzlich zwei Arten zu unterscheiden. Wer sich als Hundebesitzer lediglich vor den horrenden Kosten einer Operation seines Lieblings absichern möchte, kann eine spezielle Hunde-OP-Versicherung abschließen. Sie tritt ein, wenn der Hund aufgrund einer Verletzung oder einer Krankheit operativ behandelt werden muss. Voraussetzung bei den meisten Versicherungen ist dabei, dass der Eingriff unter Vollnarkose erfolgt. Dann übernimmt die Versicherungsgesellschaft bis zur vereinbarten Höchstgrenze die damit verbundenen Kosten.

Eine Hundekrankenvollversicherung beinhaltet in aller Regel alle Leistungen einer reinen OP-Versicherung, leistet darüber hinaus aber auch für alle anderen notwendigen Behandlungen. Die dafür benötigten Medikamente sind ebenso im Leistungsumfang eingeschlossen. Auch Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen oder die Registrierung des Hundes werden in manchen Tarifen finanziell erstattet.

Dabei spielt es keine Rolle, wo der Tierarztbesuch stattfindet oder wer den Hund behandelt. Hundehalter haben in der Hundekrankenvollversicherung die freie Tierarztwahl. Bei der OP-Versicherung kann es Einschränkungen vonseiten der Versicherer geben. Aber wie bei vielen anderen privaten Versicherungen spielt auch bei der Hundekrankenversicherung das Eintrittsalter eine Rolle. Sie können Ihren Hund bei den meisten Versicherern frühestens ab dem vierten Lebensmonat versichern.

Eine Altersbeschränkung nach oben ist meist nicht explizit gegeben. Da aber das Risiko für den Versicherer mit dem Hundealter - äquivalent zum Menschen - steigt, erheben viele Gesellschaften in der Regel ab dem fünften Lebensjahr des Hundes erhebliche Aufschläge oder übernehmen im Schadensfall nur noch einen reduzierten Prozentsatz der Leistungssumme.

Bei der Rasse scheiden sich ebenfalls die Geister der Versicherer. Während einige Anbieter alle Rassen versichern – teils jedoch mit Risikoaufschlägen beispielsweise für sogenannte Kampfhunderassen – schließen andere Anbieter Versicherungen für diese gänzlich aus.

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