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Quartalsberichte Kabelkunden von Vodafone buchen hohe Bandbreiten

München,

Sowohl die deutsche Tochter des britischen Telekommunikationskonzern Vodafone als auch der hiesige Ableger des spanischen Mobilfunk- und Festnetzriesen Telefónica konnten in den ersten Monaten des Jahres auf dem deutschen Markt steigende Umsätze erzielen. Beide Unternehmen profitieren eigenen Angaben zufolge vor allem von sehr guten Geschäften im Mobilfunksegment. Bei Vodafone spielt aber auch das Festnetzgeschäft eine entscheidende Rolle.

Logo Vodafone Vodafone konnte das ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres 2018/2019 erfolgreich abschließen.

Für das Wachstum in diesem Segment im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019 (+ 3,7 Prozent) sorgt vor allem die Nachfrage nach hohen Bandbreiten, teilt das Unternehmen mit. Der Kabel Service Umsatz sei demnach um 4,9 Prozent nach oben geklettert, der DSL Umsatz um 1,8 Prozent. Drei Viertel aller neuen Kabelkunden hätten sich für einen Tarif mit mindestens 200 MBit/s entschieden. Insgesamt kann Vodafone eigenen Angaben zufolge inzwischen 12,7 Millionen Haushalte mit dieser Bandbreite versorgen, weitere 8,4 Millionen Haushalten bereits mit 400 MBit/s und 5,2 Millionen Haushalte mit 500 MBit/s.

Seinen Festnetz-Bereich will der Konzern laut der Mitteilung weiter vorantreiben. Dazu soll auch der Kauf von Unitymedia beitragen, denn dadurch könnte erstmals ein in ganz Deutschland aktiver Wettbewerber mit eigenem Netz zur Telekom in Konkurrenz treten. „Indem wir unsere Kabelnetze vereinigen und zu Gigabit-Netzen aufrüsten, gestalten wir Deutschland wirklich zu einer Gigabit-Gesellschaft um. Das ist gut für den Verbraucher. Gut für den Wettbewerb. Und gut für Deutschland – denn wir helfen so auch der Bundesregierung, ihre Gigabit-Ziele für 2025 noch schneller zu erreichen. Schon in vier Jahren wollen wir bereits zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Geschwindigkeiten versorgen“, so Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland.

Telefónica größter Mobilfunkanbieter in Deutschland

Auch bei o2 beruht das gute Ergebnis vor allem auf der erreichten Zahlen im Mobilfunkgeschäft. So heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens, kein Mobilfunkanbieter würde mehr Menschen versorgen als Telefónica Deutschland. Demnach zählte der Anbieter Ende Juni 45,2 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Auch im Festnetzsegment hat Telefónica eigenen Angaben zufolge zugelegt und verzeichnet hier zum Ende des ersten Halbjahres 2018 49,4 Millionen Anschlüsse.

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