Sie sind hier:

Telekom darf loslegen BNetzA gibt grünes Licht für exklusiven Vectoring-Ausbau

München,

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) erlaubt der Telekom, die Nahbereiche der Vermittlungsstellen exklusiv mit Vectoring auszubauen, das gab die BNetzA am Donnerstag bekannt. Der Startschuss für die Telekom wurde dabei mehrmals durch Kritik der Wettbewerber und Bedenken der EU-Kommission verschoben.

LAN, Glasfaser und Vectoring Vectoring-Technik erhöht die Surfgeschwindigkeit der DSL-Leitung auf bis zu 100 MBit/s.

Mit Hilfe der Vectoring-Technologie wird die maximal mögliche Übertragungsrate auf Kupferkabeln auf bis zu 100 MBit/s erhöht. Die Hardware gleicht dafür Störungen wie das Übersprechen auf den unzureichend abgeschirmten Telefondrähten aus.

Die Telekom erhält allerdings keine generelle Ausbauzusage. Konkurrenten können nämlich dort, wo sie bislang mehr Kabelverzweiger als die Telekom erschlossen haben, selbst mit Vectoring ausbauen. Innerhalb von drei Monaten soll dafür eine Ausbauzusage vorliegen.

Technisch bedingt wird die Technik auf alle dahinter liegenden Kupferkabel angewendet, was Konkurrenzunternehmen auf betroffenen Leitungen ausschließt. Die Telekom muss Wettbewerbern allerdings auch bei mit Vectoring erschlossenen Kupferleitungen ein Vorleistungsprodukt anbieten, das der Teilnehmeranschlussleitung TAL ähnelt.

Weitere Nachrichten über DSL