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Tele Columbus, Primacom, Pepcom Drittgrößter Kabelnetzbetreiber will künftig unter einer Marke auftreten

München,

Die Tele Columbus Gruppe will künftig unter einer gemeinsamen Marke auftreten. Das sagte Ronny Verhelst, Chef des Unternehmens einem Bericht von Golem zufolge am Montag in Berlin. Zum drittgrößten Kabelnetzbetreiber gehören neben Tele Columbus auch Primacom und Pepcom. Auch weitere Übernahmen seien möglich.

Die Firmenzentrale von Tele Columbus in Berlin Die Tele Columbus Gruppe will künftig unter einem gemeinsamen Markennamen auftreten. (Bild: Tele Columbus)
Unklar sei derzeit noch, unter welcher Marke der Netzbetreiber künftig auftreten wird. Naheliegend wäre etwa die Möglichkeit, gemeinsam als Tele Columbus aufzutreten, laut Verhelst könne aber auch eine ganz neue Marke eingeführt werden. Die anderen Marken würden dann verschwinden.

Dem Bericht zufolge ist Tele Columbus derzeit noch intensiv mit der Integration beschäftigt. Im Juli 2015 hatte Tele Columbus Primacom für 711 Millionen Euro gekauft, im September desselben Jahres folgte dann der Kauf von Pepcom für 608 Millionen Euro. Mit den Zukäufen kommt die Tele Columbus Gruppe auf 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte und ist damit der drittgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland hinter Vodafone Kabel Deutschland und Unitymedia. Verhelst zufolge ist Tele Columbus auch weiterhin an Übernahmen interessiert, allerdings nur an kleineren, denn „die Großen sind ja bereits alle weg“.

Im Januar 2016 wurden die Tarife von Tele Columbus und Primacom angeglichen, auch die Tarifstruktur von Cablesurf (Pepcom) wurde an das Angebot der Tele Columbus Gruppe angepasst.
 

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