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Warnstreik Kundenservice-Mitarbeiter der Telekom legen Arbeit nieder

München, | 12:36 Uhr | awa

Von den bundesweiten Warnstreiks ist heute auch die Telekom betroffen – hier vor allem der Kundenservice. Die Beschäftigen wollen damit deutlich machen, dass das vorliegende Angebot der Konzernführung nicht ausreichend ist und verbessert werden muss, wie golem.de berichtet.

Telekom Logo auf Dach Warnstreiks bei der Telekom könnten vor allem beim Kundenservice zu Beeinträchtigungen führen.

Bei den Tarifverhandlungen, die diesen Mittwoch und Donnerstag fortgesetzt und zum Abschluss gebracht werden sollen, erwarten die Streikenden „ein deutlich verbessertes und akzeptables Angebot“, zitiert das Onlinemagazin den Ver.di-Streikleiter Peter Praikow. Zuletzt hat die Telekom angeboten, die Gehälter aller tariflich Beschäftigten in einem ersten Schritt zum 1. Juli 2018 um zwei Prozent anzuheben. Im zweiten Schritt sollten die Gehälter dann zum 1. März 2019 erneut um 1,7 Prozent erhöht werden.

Ver.di hingegen fordert insgesamt 5,5 Prozent mehr Gehalt für die 62.000 tariflich Beschäftigten bei Deutschlands größtem Telekommunikationskonzern. Dieser neue Tarifvertrag soll dann für zwölf Monate bestehen. Die Telekom hingegen hat eine Laufzeit von 28 Monaten angeboten, berichtet golem.de weiter. Zudem sollen die Ausbildungsvergütung und die Vergütung für duale Studenten um jeweils 75 Euro im Monat angehoben werden, wie die Gewerkschaft gestern auf ihrer Webseite angekündigt hat.