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Spectre-Sicherheitslücke Browserhersteller mit Notfallpatch gegen Prozessor-Sicherheitslücke

München,

Internetbrowser wie Firefox, Chrome und Co. erhalten dieser Tage einen Notfallpatch, das bösartige Zugriffe auf private Daten erschweren soll. Anfang Januar wurde eine massive Sicherheitslücke in Prozessorchips enthüllt, die einen Großteil von Computern und smarten Geräten betrifft.

Hacker am Computer Browserhersteller flicken die klaffende Prozessor-Sicherheitslücke mit einem Notfallupdate.
Weil die Anfang Januar enthüllte Sicherheitslücke in Prozessogen von Intel, ARM und AMD auch über Javascript in Webanwendungen ausgenutzt werden kann, arbeiten die Browserhersteller mit Hochdruck an Patches, die das klaffende Sicherheitsloch zumindest soweit schließen sollen, dass es vom Webbrowser aus nicht von Angreifern genutzt werden kann.

Bevor es einen vollumfänglichen Patch gibt, wollen die Hersteller zunächst Notfall-Patches bereitstellen, wie Golem berichtet. Diese sollen den Angriff zumindest erheblich erschweren, wie ein Microsoft-Sprecher erklärt. Das Unternehmen will den Patch für seinen Edge-Browser und für den Internet Explorer am Dienstag ausspielen.

Mozilla liefert seine Lösung ab Firefox 57 bereits an seine Nutzer aus. Am 23. Januar will Google mit der Version 64 seinen Patch für den Chrome-Browser bereitstellen. Auch Apple arbeitet an einem Update für Safari, welches in Kürze veröffentlicht werden soll.

Wichtig für Internetnutzer ist nun, Software und insbesondere Browser auf dem aktuellen Stand zu halten. Die Aktivierung der Auto-Update-Funktion ist ratsam, zumindest aber eine regelmäßige manuelle Prüfung auf die Verfügbarkeit einer neuen Browserversion.
 

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