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Vodafone Geschäft mit Internetanschlüssen via Kabel treibt Umsatz nach oben

München, | 17:47 Uhr | awa

Vodafone hat vergangenen Freitag die Zahlen für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres vorgelegt und hat Grund zu jubeln. Über alle Bereiche sind die Umsätze insgesamt um 1,1 Prozent gewachsen, wie das Unternehmen mitgeteilt hat. So ist der Service-Umsatz im Festnetzgeschäft insgesamt um 2,5 Prozent gestiegen, der Service-Umsatz durch Kabel-Internetanschlüsse um 3,8 Prozent. In ganzen Zahlen gesprochen, freut Vodafone sich über einen Zuwachs von insgesamt 73.000 neuen Kunden im Festnetz in den vergangenen drei Monaten.

Highspeed-Netze Gigabit-Zeitalter: Vor allem Vodafone versorgt immer mehr Menschen mit schnellen Internet-Anschlüssen.

Den größten Teil dieser Kunden, nämlich 69.000, konnte Vodafone im Kabel-Internet-Segment verzeichnen. So versorgt das Unternehmen aktuell insgesamt rund 3.702 Mio. Kunden mit schnellem Internet via Kabel, im Vorjahresquartal waren es rund 3.538 Mio. Kunden. Im DSL-Segment sind indes im gleichen Zeitraum rund 33.000 Kunden hinzugekommen, sodass Vodafone hier auf insgesamt 3.036 Mio. Kunden blicken kann.

Den Erfolg im Kabel-Internet-Segment führt Vodafone-Deutschland-CEO Hannes Ametsreiter insbesondere auf die Ausbauaktivitäten des Unternehmens zurück. „Einen echten Gigabit-Ausbauschub“ nennt er die seit Anfang Oktober 2018 entstandenen 6,6 Millionen neuen Gigabit-Anschlüsse im Kabelnetz von Vodafone. Die schnellen Internetanschlüsse, die bis zu ein GBit/s an Bandbreite im Download und 50 MBit/s im Upload liefern, stehen inzwischen in zehn der 13 Bundesländer, in denen Vodafone ein Kabelnetz unterhält, zur Verfügung.

Gigabit 2025: Mit Glasfaser alleine nicht möglich

Außerdem erklärt Vodafone in der Pressemitteilung, mit den Ausbauaktivitäten in seinem Kabelnetz auch einen großen Teil zu dem von der Bundesregierung bis 2025 angestrebten Gigabitausbau beizutragen. Die Gigabit-Aufrüstung seines Kabelnetzes würde zudem deutlich schneller gehen als der Glasfaserausbau, da für ersteres auf umfangreiche Tiefbauarbeiten meistens verzichtet werden könnte.