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Ohne Drossel im Kabelnetz Vodafone Kabel Deutschland schafft Volumentarife ab

München,

Nach der Umbenennung seiner Internettarife streicht Vodafone die Volumenbegrenzung aus dem Programm. Vorher hatte das Unternehmen die Internetanschlüsse übers Kabelnetz mit 200 und 400 MBit/s Downloadgeschwindigkeit nach einem Verbrauch von 1.000 Terabyte pro Monat gedrosselt.

Der Vodafone-Campus in Düsseldorf Vodafone stellt seine Drossel für die schnellen Kabeltarife ab. (Bild: Vodafone)
Mit der Umstellung hat Vodafone nun auch im Kabelnetz ausschließlich echte Surf-Flatrates im Angebot – selbst mit einer Downloadgeschwindigkeit von 200 oder 400 MBit/s wird der Anschluss nicht gedrosselt. Bestandskunden, die einen entsprechenden Volumentarif gebucht haben, können ebenfalls ab sofort ohne Begrenzung des Highspeed-Volumens im Internet surfen.

Die Kabelnetz-Tarife von Vodafone tragen seit Oktober die Bezeichnung „Red“ im Namen, genau wie die Tarife aus dem DSL- und Mobilfunkbereich. Aus dem Tarif Internet & Phone 32 Cable wurde beispielsweise Red Internet & Phone 32 Cable, bei den Tarifen mit 200 und 400 MBit/s fällt nun zudem die Volumenkennzeichnung „V“ aus dem Tarifnamen.

Tarife mit Drosselung sind im Festnetzbereich selten. Neben 1&1 setzt etwa o2 auf eine Drosselung seiner DSL-Tarife. Diese wird allerdings erst aktiviert, wenn Kunden die vereinbarte Volumengrenze in drei aufeinanderfolgenden Monaten überschreiten.
 

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