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Internetanschlüsse Bandbreiten in Deutschland gestiegen

München,

Der Vergleich zweier deutschlandweiter Geschwindigkeitstests aus den Jahren 2017 und 2018 zeigt, dass das durchschnittliche Tempo eines Internetanschlusses in der Bundesrepublik schneller geworden ist. Für den diesjährigen Geschwindigkeitstest hat die Zeitschrift Computerbild über sieben Millionen Bandbreitenmessungen durchgeführt, wie bild.de berichtet. Der Test ergab auch, dass Kabelanbieter um einiges schneller sind als DSL-Anbieter.

Höhere Surfgeschwindigkeiten in Deutschland Deutschland surft immer schneller: Das Tempo von Internetanschlüssen ist seit 2017 gestiegen.

So kommen die Tester der Computerbild zu dem Ergebnis, dass vor allem der in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen aktive Kabelanbieter Unitymedia mit durchschnittlich 103 MBit/s die schnellsten Geschwindigkeiten liefert. Auf diesem Niveau agieren allerdings nicht alle Kabelanbieter: PŸUR bringt es auf lediglich 64 MBit/s im Schnitt.

Damit sind PŸUR-Kunden aber immer noch besser bedient als die meisten DSL-Kunden. Denn selbst der schnellste DSL-Anbieter im Test, die Deutsche Telekom, schafft in ihrem Netz durchschnittlich nur 32 MBit/s. Mit der niedrigsten Geschwindigkeit von im Schnitt 25 MBit/s müssen sich laut des aktuellen Tests Kunden von o2 zufrieden geben.

Stadt-Land-Gefälle bei fast allen Internetanbietern

Darüber hinaus zeigt der Computerbild-Test, dass Internetkunden in Großstädten von höheren Bandbreiten profitieren als Verbraucher in ländlichen Regionen. Lediglich Kabelkunden von Vodafone auf dem Land würden hier eine Ausnahme bilden und mit mehr Tempo surfen können als Kunden in Städten. Zudem seien diese Kunden – sowohl bei Vodafone als auch bei PŸUR – am stärksten von Tempoeinbrüchen betroffen. So falle das Tempo laut bild.de bei den schnellsten Tarifen zeitweise um bis zu 25 Prozent. DSL-Anbieter hätten dem Test zufolge dieses Problem besser im Griff als die Kabelanbieter.

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