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Was sie bedeutet, wer von ihr profitiert Die Freiheit bei der Routerwahl ist da

München,

Internetnutzer können ihren Router ab sofort selbst auswählen – vom Anbieter vorgeschriebene Zwangsrouter wird es nicht mehr geben. Dafür sorgt ein neues Gesetz, das zum 1. August in Kraft getreten ist. Doch nicht alle Internetnutzer haben sofort die volle Geräteauswahl – und nicht alle profitieren davon.

Router mit Netzwerkkabel und Vorhängeschloss Internetnutzer dürfen künftig selbst bestimmen, ob sie einen eigenen Router oder den des Anbieters nutzen.
Internetnutzer, die gerne einen eigenen Router am Internetanschluss betreiben wollen, können dies dank eines neuen Gesetzes ab sofort tun: Denn das Netz des Internetanbieters endet nun an der Dose – egal, ob der Zugang über die Telefonleitung, das Fernsehkabel oder über einen Glasfaseranschluss realisiert wird.

Während der Betrieb von eigenen Routern von vielen DSL-Anbietern bereits vor dem 1. August möglich war, haben die Kabelanbieter stets auf den vorgegebenen Router gepocht. Doch auch die Kabelnetzbetreiber müssen sich dem Gesetz beugen und bieten Kunden nun die Möglichkeit, auf Wunsch ein eigenes Gerät einzusetzen.

DSL-Anbieter stellen ihren Kunden die Zugangsdaten meist ungefragt bereit, Kunden von Kabelanbietern müssen ihren Router dagegen erst freischalten lassen. Bei Vodafone öffnet sich im Kabelnetz etwa automatisch eine Seite mit einem Einrichtungsassistenten, sobald ein „fremder“ Kabelrouter erstmals ans Netz angeschlossen wird.

In unserem FAQ (Häufige Fragen) zur freien Routerwahl klären wir die Frage, für wen sich die Anschaffung eines eigenen Routers lohnt und für wen eher weniger. Außerdem gehen wir auf alle Vor- und Nachteile ein.

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