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Glasfaserturbo ab Mai M-net startet mit schnellen G.fast-Tarifen

München,

Ab dem 2. Mai bietet M-net Kunden Glasfaser-Internetanschlüsse mit G.fast an. Das berichtet Golem am Dienstag. Der Übertragungsstandard erlaubt es dem Münchner Anbieter, die Inhouse-Verkabelungen von mit Glasfaser erschlossenen Häusern zu überbrücken und damit hohe Bandbreiten zu erzielen.

M-net will weiter in sein Glasfasernetz in München und Umgebung investieren. (Bild: M-net) M-net bietet ab Mai auch Tarife mit G.fast an. (Bild: M-net)
Derzeit laufen im Netz von M-net Friendly User Tests, wie Jürgen Voigt, der Gesamtprojektleiter FTTB2 M-net, gegenüber Golem sagte. Ab 2. Mai sollen dann G.fast-Produkte an Endkunden vermarktet werden. Zu den geplanten Surfgeschwindigkeiten gab Voigt noch keine Auskunft – mit G.fast sind jedenfalls Bandbreiten von einem Gigabit pro Sekunde und mehr drin. Gut möglich, dass sich M-net in einem ersten Schritt den 1.000 MBit/s nur annähert. Aktuell können M-net-Kunden Tarife mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s buchen.

Nachdem die Tochtergesellschaft der Stadtwerke München bis 2014 innerhalb des Mittleren Rings Gebäude ans Glasfasernetz angeschlossen hat, laufen seither die Erschließungsarbeiten im restlichen Stadtgebiet. Nach Abschluss der zweiten Phase will das Unternehmen rund 67.000 Gebäude ans Glasfasernetz angeschlossen haben. Voigt zufolge soll danach auch noch eine dritte Ausbaustufe folgen, um 100 Prozent zu erschließen.

Auch die Telekom plant in Zukunft Daten mit G.fast zu übertragen. Weil die meisten Häuser hier aber nicht direkt mit Glasfaserkabeln erschlossen sind, ist die Kupferleitung länger und damit der Bandbreitenverlust größer. Immerhin will die Telekom aber noch auf 250 MBit/s kommen.

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