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Breitbandziele der Regierung Der Osten surft langsamer

München,

Die östlichen Bundesländer stehen im bundesweiten Vergleich der Breitbandverfügbarkeit im Tabellenkeller. In Sachsen-Anhalt können dem Breitbandatlas des Bundes zufolge nur vier von zehn Haushalte mit 50 oder mehr MBit/s im Internet surfen. Am besten stehen die Stadtstaaten da: In Bremen, Hamburg und Berlin liegt der Wert bei über 90 Prozent.

Baustelle-Breitband-Ausbau-Glasfaser.jpg Der Breitbandausbau trägt Früchte - allerdings noch nicht überall.
Im Schnitt können sieben von zehn Haushalte in Deutschland mit mindestens 50 MBit/s im Internet surfen – bis 2018 will die Bundesregierung eine Abdeckung von 100 Prozent erreichen. Besonders schwierig könnte dies in den Neuen Bundesländern werden: Bis auf Brandenburg (57 Prozent) liegt der Wert hier nämlich bei nur um die 50 Prozent – außerhalb der großen Städte sogar bei nur zehn bis 50 Prozent, genauso wie im Norden und Südosten Bayerns.

Besonders gut schneiden laut Breitbandatlas die Großstädte ab, auch die Umgebung profitiert vom guten Ausbau in den Städten: In und rund um München, Augsburg, Stuttgart, Hannover, Hamburg, Frankfurt, Mannheim, Düsseldorf und Dortmund etwa sind 75 bis 95 Prozent aller Haushalte an Internetleitungen angebunden, die mindestens 50 MBit/s hergeben.

Über 95 Prozent der Haushalte können etwa in Köln, Bonn, Gebieten um Mannheim, Kempten im Allgäu, Kaufbeuren, Rosenheim, Bamberg, Hof, Oldenburg, Wilhelmshaven und Bremerhaven mit der vom Bund vorgegebenen Mindestgeschwindigkeit im Internet surfen.
 

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