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Ab 2017 im Telekom-Festnetz Volle Kraft für IP-Telefonie

München,

Schon im kommenden Jahr will die Telekom reine Telefonanschlüsse auf IP-Telefonie umstellen. Das berichtete Teltarif am Donnerstag. Nutzer der sogenannten Single-Play-Anschlüsse sollen Anschluss und Geräte weiter wie bisher nutzen können. Anschlüsse mit Internetzugriff stellt das Unternehmen bereits seit einiger Zeit auf die IP-Technologie um.

Altmodisches Telefon vor dunklem Hintergrund Ab 2017 werden auch Telefonanschlüsse ohne Internet auf die IP-Technologie umgestellt.
Betroffene Kunden sollen über den bevorstehenden Technologiewechsel informiert werden – am Tag der Umstellung soll es zu einem kurzen Ausfall des Telefonanschlusses kommen. Dem Bericht zufolge steht der Anschluss in der Regel für wenige Minuten nicht zur Verfügung, die Telekom spricht von bis zu einer halben Stunde.

Bei der IP-Telefonie werden Telefongespräche nicht analog über die Telefon-Kupferleitungen übertragen sondern digital „über das Internet“ versendet – ein separater Internetanschluss ist dafür aber nicht notwendig!

Selbst in Regionen mit schwacher Internetanbindung sollen Anschlüsse auf IP-Telefonie umgestellt werden, wie Klaus Müller, der Leiter Strategische Entwicklung und Transformation bei der Telekom, gegenüber Teltarif bestätigte. Die bei DSL light üblichen 384 kBit/s würden ausreichen, um die für Telefonie notwendigen Daten zu übertragen.

Die Umstellung auf IP-Telefonie kann bei ausreichend verfügbarer Bandbreite für Kunden eine Verbesserung der Sprachqualität zur Folge haben. Die Telekom kann die digitalen Anschlüsse zentral steuern und hat bei der Instandhaltung weniger Aufwand – die Kosten reduzieren sich für das Unternehmen also durch die Umstellung.

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