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Sicherheit im Wohnbereich

Fast ein Viertel der Haushaltsunfälle (21,2 Prozent) ereignet sich im Wohnbereich, also im Wohn-, Schlaf-, Ess-, Kinder- oder Arbeitszimmer. Hier erhalten Sie Tipps, wie Sie das Unfallrisiko im Wohnbereich senken können.

Ratgeber: Sicherheit im Wohnbereich
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Gerade beim Putzen oder Heimwerken kommt es schnell zu einem Unfall – rund 80 Prozent aller Haushaltsunfälle sind Stürze. Daher ist bei diesen Tätigkeiten besondere Umsicht geboten.

Erfahren Sie mehr:

Sicherheitstipps zum Putzen

  • Tragen Sie beim Putzen möglichst flache, feste, geschlossene Schuhe.
  • Ihre Kleidung sollte bequem, aber nicht zu weit sein, damit Sie nicht an Stuhllehnen oder Türgriffen hängen bleiben.
  • Sie sollten möglichst immer eine Hand zum Festhalten frei haben. Putzzeug kann in speziellen Taschen verstaut werden.
  • Fenster sollten Sie nur vom Zimmer aus putzen, niemals von der Fassadenseite. Falls Sie die Außenseite Ihrer Fenster sonst nur schwer erreichen, ist beispielsweise ein langer Stiel hilfreich.
  • Stellen Sie sich niemals auf die Fensterbank – hier ist die Gefahr groß, das Gleichgewicht zu verlieren und hinunterzustürzen.

Sicherheitstipps zum Heimwerken

Qualität hat Vorrang

Legen Sie beim Kauf Wert auf gut verarbeitete und ergonomisch geformte Handwerkzeuge, beispielsweise mit rutschfesten Griffen. Das Werkzeug sollte zudem Produktkennzeichnungen wie CE (garantiert Konformität mit den grundlegenden europäischen gesetzlichen Anforderungen) oder GS (steht für „geprüfte Sicherheit”) aufweisen. Von Werkzeugen, bei denen keines dieser Zeichen angegeben ist, sollten Sie die Finger lassen.

Eile mit Weile

Für ein unfallfreies Heimwerken sind eine gute Planung und ausreichend Zeit essenziell. Denn Zeitdruck, Stress, Unachtsamkeit und fehlende Konzentration sind häufige Unfallfaktoren.

Kleider machen Handwerker

Tragen Sie beim Heimwerken eng anliegende Kleidung und krempeln Sie die Ärmel nach innen auf. Ringe und anderen Schmuck sollten Sie möglichst ablegen und gegebenenfalls die Haare zusammenbinden oder unter einer Mütze verstauen.

 

Schutz ist das A und O

Mit Hilfsmitteln wie Ohrenstöpseln, Schutzbrille, Atemschutzmaske und Sicherheitshandschuhen können Sie sich wirkungsvoll gegen Unfälle schützen. Lassen Sie sich am besten fachkundig beraten.

Sicherheit auf der Leiter

Pro Jahr ereignen sich in Deutschland rund 90.000 Unfälle auf oder mit Haushaltsleitern. Die Folgen reichen von verstauchten Zehen, Prellungen bis hin zu Gehirnerschütterungen und Knochenbrüchen. Daher sollten Sie zur Unfallprävention diese Punkte beherzigen:

  • Leitern und Tritte sollten immer griffbereit sein. Klettern Sie nicht auf vermeintliche Hilfsmittel wie Tische, Stühle oder Getränkekisten. Für die meisten Haushaltsarbeiten reicht eine Leiter mit drei oder vier Stufen aus.
  • Eine Anlegeleiter sollten Sie schräg in einem Winkel von circa 75 Grad aufstellen. Steiler aufgestellte Leitern kippen leichter nach hinten, wohingegen flacher aufgestellte Leitern übermäßig durchbiegen und beim Hochsteigen wippen.
  • Bei einer Stehleiter sollten Sie darauf achten, dass die Spreizsicherung einrastet.
  • Achten Sie beim Kauf einer Leiter auf das GS-Zeichen (steht für „geprüfte Sicherheit”). Gut sind auch breite Tritte mit rutschfester Riffelung und Sicherheitsbügel. Die Leiter-Füße sollten ebenfalls rutschfest sein.
  • Bei Aluminiumleitern sollten Sie die Gummi- oder Plastikfüße, Spreizsicherungen sowie Scharniere in regelmäßigen Abständen auf Sicherheitsmängel überprüfen.
  • Machen Sie keine Leiter-Akrobatik: Vermeiden Sie es, sich zu weit nach links oder rechts zu beugen – die Leiter könnte kippen. Es ist sicherer, die Leiter Stück für Stück weiter zu rücken. Außerdem sollten Sie lange Überkopfarbeiten vermeiden – vor allem mit schweren elektrischen Geräten.
  • Führen Sie Kabel stets seitlich an der Leiter entlang, nicht über die Tritte oder die Standfläche – ansonsten besteht Stolpergefahr!

Brandprävention

Brände können nicht nur erhebliche Sachschäden verursachen, sondern – schlimmer noch – auch schwere Verletzungen hervorrufen und schlimmstenfalls auch Menschenleben kosten. Gerade bei Tätigkeiten im Haushalt sollten Sie daher ein paar Punkte beachten. Unter anderem sollten Sie

  • Bügeleisen, Heizlüfter oder Heizkissen nach dem Benutzen sofort wieder abschalten.
  • Heizlüfter nur mit genügend Abstand zu brennbaren Gegenständen – wie etwa Gardinen – aufstellen.
  • bei Elektrokleingeräten die in der Gebrauchsanweisung genannte maximale Betriebsdauer pro Nutzung beachten

Weitere nützliche Präventionsmaßnahmen gegen Brände in der Wohnung und Tipps, was zu tun ist, wenn trotz aller Vorsicht ein Feuer ausbricht, finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber-PDF zur Brandprävention.

Sicherheit im Schlafzimmer

Der Mensch verbringt rund ein Drittel seines Lebens im Schlafzimmer – kein Wunder also, dass auch hier schnell ein Unfall passieren kann. Das Risiko bestmöglich minimieren können Sie, indem Sie sich an die folgenden Ratschläge halten:

  • Achten Sie bei der Gestaltung beziehungsweise Einrichtung des Schlafzimmers darauf, dass Sie Lichtschalter sowohl vom Bett als auch von der Tür aus bequem und sicher erreichen können.
  • Wählen Sie bei der Nachttischlampe am besten einen sogenannten Tip-Switch: Einmal antippen und es wird hell. Damit lässt sich die Nachttischlampe schnell und ohne Kraftaufwand einschalten. Das Lampenkabel sollte idealerweise hinter dem Nachttisch verlaufen. Die Nachttischlampe können Sie zudem mit einem Bewegungsmelder kombinieren: Sobald Sie die Beine aus dem Bett schwingen, geht die Lampe an.
  • Ein befestigter Teppichboden oder Linoleum beugt Stürzen vor. Um Bettvorleger rutschfest zu machen, legen Sie diese am besten auf gummierte Gittermatten. Auch Bettsocken mit rutschhemmender Sohle sorgen für Sicherheit, falls Sie nachts mal aufstehen – und wärmen nebenbei auch noch die Füße.
  • Falls Ihnen beim Aufstehen schwindelig wird, sollten Sie so lange am Bettrand sitzen bleiben, bis sich Ihr Kreislauf wieder stabilisiert hat.
  • Schließen Sie abends Schranktüren und Schubladen, um nachts nicht dagegenzustoßen.
  • Stapeln Sie Bücher und Zeitschriften ordentlich und räumen Sie diese aus dem Weg.

Optimal abgesichert mit einer privaten Unfallversicherung

Da Sie trotz aller Umsicht nicht gegen Unfälle gefeit sind, ist eine private Unfallversicherung eine sinnvolle Absicherung. Denn über 70 Prozent der Unfälle ereignen sich im Haushalts- und Freizeitbereich – in diesen Fällen besteht kein Versicherungsschutz über die gesetzliche Unfallversicherung.

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