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Sicherheit im Garten

Der Garten ist für viele Menschen ein beliebter Rückzugsort. Doch auch hier sind Sie nicht gegen Unfälle gefeit. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Sicherheit bei Aufenthalten im Garten erhöhen können.

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Fast jeder fünfte Unfall im Haushalt (18,9 Prozent) ereignet sich im Garten. Dabei liegen Verletzungen mit scharfen und spitzen Gegenständen ganz weit vorne – fast jeder zweite Gartenunfall (43 Prozent) ist darauf zurückzuführen.

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Unfälle im Garten

Sicherheit bei der Gartenarbeit

Mann mit Rasenmäher im GartenNeben der Überschätzung der eigenen Kräfte oder bloßer Unachtsamkeit birgt auch die Wahl ungeeigneter Gartengeräte ein hohes Unfallrisiko – das zeigt auch der hohe Unfallanteil von Verletzungen an Gegenständen. Experten raten daher dazu, ergonomisch geformte Geräte zu verwenden. Dadurch kann nicht nur einer schlechten Haltung vorgebeugt werden, sondern auch das oft unfallträchtige Abrutschen der Hände und unnötiges Stürzen – die zweithäufigste Art von Gartenunfall (26 Prozent) – wird verhindert.

Anbei ein paar Tipps für den Kauf ergonomischer Gartengeräte:

  • Ein ergonomisches Werkzeug sollte selbsterklärend sein und Ihnen keine unnötige Anstrengungen abverlangen.
  • Damit Sie aufrecht arbeiten können, sollten Stiele an Hacken, Harken, Schaufeln oder Besen ausreichend lang sein. Variable Einstellungsmöglichkeiten sind sinnvoll, damit das Gerät flexibel an unterschiedliche Benutzer angepasst werden kann.
  • Egal, ob das Gartengerät motor- oder handbetrieben ist: Der Griff sollte gut in der Hand liegen. Isolierte Griffe bieten zudem einen guten Schutz vor Kälte. Stumpfe Griffe verhindern das Abrutschen, können jedoch Hautschäden hervorrufen – ein Mittelweg ist daher ratsam. Hochwertige Gartenhandschuhe können ebenfalls hilfreich sein. Achten Sie beim Kauf auf die Herstellerangaben zur Beanspruchbarkeit und Robustheit hinsichtlich Abrieb, Durchstechen, Weiterreißen und Schnitten.

Ein großes Risiko bei der Gartenarbeit ist nach wie vor mit der Nutzung des Rasenmähers verbunden – der Klassiker sind Schnittverletzungen an Fingern und Zehen. Daher sollten Sie diese Tipps zur Unfallprävention beherzigen:

  • Leeren Sie den Rasenkorb des Mähers immer nur bei ausgeschaltetem Motor.
  • Blockiert das Gerät, sollten Sie unbedingt den Stecker ziehen, bevor Sie sich an die Fehlersuche machen.
  • Steine oder sonstige Fremdkörper, die beim Mähen aus dem Rasenmäher geschleudert werden, können gefährlich sein. Suchen Sie den Rasen daher vorab nach solchen „Störenfrieden” ab.
  • Besonders aufpassen sollten Sie auch mit dem Stromkabel. Dieses verfängt sich leicht in Sträuchern oder gerät unter das Schneidemesser. Empfehlenswert für einen besseren Überblick sind daher rote Klebebänder, die Sie in kurzen Abständen um das Stromkabel kleben können.

Tipp: Eine Alternative zu den oft sehr lauten Elektromähern sind Akku-Rasenmäher – gerade auch bei kleinen Rasenflächen. Die Vorteile: kein Kabelsalat, keine Abgase, kein Lärm.

Sicherheit beim Grillen

Mann mit Kugelgrill im GartenGrillen macht Spaß, doch es birgt auch ein hohes Unfallrisiko. Um Verbrennungsunfälle beim Grillen im Garten zu vermeiden, sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

  • Die Holzkohle sollten Sie pyramidenförmig in der Mitte des Grills aufschichten und einige feste Grillanzünder zwischen die Kohlen legen.
  • Zünden Sie die Grillanzünder mit extra langen Streichhölzern an – mit einem Feuerzeug oder Haushaltsstreichhölzern können Sie sich zu leicht die Finger verbrennen. Geeignet sind feste Anzünder wie Anzündriegel oder Zündwürfel.
  • Verzichten Sie in jedem Fall auf Benzin, Alkohol, Spiritus und Lampenöl – diese brennbaren Flüssigkeiten können sich explosionsartig auflösen.
  • Mit einem Blasebalg können Sie das Durchglühen der Kohle durch Luftzufuhr beschleunigen– dies ist die sicherste Methode. Abzuraten ist hingegen vom Einsatz eines Föns, da die Funken dabei überschlagen können. Außerdem ungeeignet sind Papier- sowie Holzreste, denn sie sorgen lediglich für ein Strohfeuer.
  • Wenn die Kohle gut brennt, können Sie die Pyramide mit der Grillschaufel vorsichtig zu einem Glutbett auseinanderziehen. Das Grillgut sollten Sie erst auflegen, wenn die Holzkohle gut durchgeglüht ist – sie ist dann von einer weißlichen Ascheschicht überzogen.
  • Das Durchglühen der Kohle dauert mindestens eine halbe Stunde. Beginnen Sie daher möglichst frühzeitig mit dem Anheizen. Sollten Sie etwas zu spät dran sein, lassen Sie sich von hungrigen Gästen dennoch nicht zu gefährlichen Experimenten verleiten.
  • Kohle sauber nachlegen können Sie mit einer Grillzange oder -schaufel.
  • Vor Verbrennungen durch spritzendes Fett können Sie sich mit langen Grillhandschuhen, einer Grillschürze und langstieligem Grillbesteck schützen.
  • Lassen Sie glühende Holzkohle vor der Entsorgung immer vollständig im Grillgerät ausglühen und -kühlen – Rasen und Beete sind hierfür nicht geeignet.
  • Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt in die Nähe des Grills. Am besten sollten sie mindestens zwei bis drei Meter vom Grillfeuer entfernt sein. Erklären Sie Ihren Kindern, warum der heiße Grill gefährlich ist.

Optimale Rückendeckung durch privaten Unfallschutz

Wichtig: Da trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Unfall geschehen kann, sollten Sie mit einer privaten Unfallversicherung für den Ernstfall vorsorgen.

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