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Unfallschutz im Haushalt

Jeder dritte Unfall (32 Prozent) ereignet sich im Haushalt – Grund genug, um sich über mögliche Risikofaktoren in den eigenen vier Wänden und entsprechende Maßnahmen zur Unfallprävention zu informieren.

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Erfahren Sie mehr:Unfallprävention: Haus mit Zimmern

Stromunfälle

Unfälle mit Strom zählen zwar nicht zu den häufigsten, wohl aber zu den gefährlichsten Haushaltsunfällen – sie enden häufig tödlich. Daher sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Achten Sie beim Kauf elektrischer Geräte auf Prüf- und Sicherheitszeichen – die bekanntes­ten sind das VDE-, GS- und CE-Zeichen.
  • Überlassen Sie die Reparatur alter und Instal­lation neuer Geräte Fachleuten. Wer selbst tä­tig wird, riskiert einen Unfall und setzt zudem Garantieansprüche aufs Spiel.
  • Ziehen Sie stets den Netzstecker, bevor Sie ein elektrisches Gerät reinigen.
  • Günstig ist nicht immer gut. Seien Sie vor­sichtig bei „Schnäppchen”.
  • Schutz vor Stromschlägen bieten sogenann­te FI-Schutzschalter – auch bekannt als Feh­lerstrom-Schutzschalter. Lassen Sie, wo immer möglich, solche Schalter installieren – dies ist auch nachträglich möglich. Zudem sollten Sie mindestens alle sechs Monate durch Drücken der Prüftaste sicherstellen, ob der Schalter noch funktioniert. Ansonsten droht ein Ver­kleben der Kontakte, sodass der Schalter im Fehlerfall nicht mehr auslöst.

Wissenswert: In Neubauten und deren Außenbereichen sowie für neu installierte Stromkreise und Steckdosen in feuchten oder nassen Bereichen sind FI-Schutzschalter inzwischen gesetzlich vorgeschrieben.

Hausapotheke

HausapothekeEine Hausapotheke sollte in keinem Haushalt fehlen. Am besten eignet sich hierfür ein relativ kühler und trockener Raum, wie etwa Schlafzimmer, Flur oder Diele. In Küche oder Bad sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit dagegen oft zu hoch. Ideal zur Aufbewahrung sind ein frei zugängliches Verbandmittelfach sowie ein verschließbares Fach für Medikamente. Der Schlüssel für letzteres muss im Notfall schnell erreichbar sein. Die Hausapotheke sollte im Notfall gut und schnell erreichbar sein, jedoch außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern liegen. Abschließbare Fächer gibt es zum Beispiel in der Apotheke oder im Baumarkt.

Verbandsmittel

Idealbinden, elastische Binden, Mullbinden, Wundschnellverband, Verbandpäckchen, Heftpflaster, Pflasterstrips, Sicherheitsnadeln, Verbandklammern, Verbandschere, Verbandwatte, Sicherheitsnadeln, Lederfingerling, zwei Dreieckstücher

Arzneimittel gegen/für

Insektenstiche, Erkältungskrankheiten, Halsweh, Schmerzen, Kreislaufbeschwerden, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Durchfall, Sodbrennen, Blähungen, Verstauchung, Muskel- und Gelenkschmerzen, Verbrennung, Wunddesinfektionsmittel, individuelle Beschwerden (zum Beispiel Hämorriden), Vorratspackungen von Medikamenten, die der Arzt zum Dauergebrauch verschrieben hat (zum Beispiel Schilddrüsentabletten)

Sonstiges (in Haushalten mit Kindern wichtig)

Hustensaft, Notfallzäpfchen gegen Krämpfe, Mittel gegen Blähungen (hier hilft oft auch Kümmel-, Anis- oder Fencheltee), Wundsalbe, Tropfen oder Gel zum Bestreichen des Kiefers bei Zahnungsbeschwerden, Wundschnellverband für Kinder, Fieberthermometer, Mundspatel, Gummihandschuhe, Zeckenzange, Pinzette, Liste mit Notrufnummern/Notfalladressen/Nummer der nächsten Gift-Notrufzentrale). Den Zustand von Arzneimitteln, die das Verfallsdatum noch nicht überschritten haben, sollten Sie ebenfalls überprüfen. Denn flüssige Medizin kann ausflocken oder sich zersetzen, Salben können ranzig werden oder eintrocknen und Tabletten können zerfallen. Trifft irgendetwas davon zu, gilt: umgehend entsorgen!

Wichtig: Bewahren Sie Medikamente stets in der Originalverpackung und mit Beipackzettel auf. Auf der Verpackung steht üblicherweise auch das Verfallsdatum. Überprüfen Sie die Arzneimittel einmal pro Jahr auf Vollständigkeit und Verfallsdatum. „Abgelaufene” Medikamente oder solche, die Sie nicht mehr zuordnen können, sollten Sie fachgerecht entsorgen.

Weitere Tipps zur Unfallprävention

Stress vermeiden

Studien haben ergeben, dass Stress das Unfallrisiko erhöht – und das nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Wenn Sie zu Hause merken, dass Sie sich gestresst fühlen, kann es hilfreich sein, sich eine kurze Verschnaufpause zu gönnen.

Augen auf beim Hausschuhkauf

Hausschuhe mit Profilsohle sind zwar meist nicht allzu schick, aber dafür sicher. Hausschuhe mit folgenden Merkmalen sind zu empfehlen:

  • rutschfeste Profilsohle aus Leder oder Gummi
  • Fersenriemen – so sitzt der Schuh fest am Fuß
  • halbhoch – das Fußgelenk ist zusätzlich gestützt, dadurch sinkt das Risiko, zu stolpern oder umzuknicken.

Rauchmelder installieren

Ebenfalls empfehlenswert für jeden Haushalt sind Rauchmelder. Der Grund: Rauch kann sich sonst lautlos und sehr schnell ausbreiten. Nachts ist die Gefahr, zu ersticken, daher besonders groß, denn der Rauch wird entweder zu spät oder gar nicht bemerkt. Der ohrenbetäubende Lärm eines Rauchmelders ist daher lebensrettend!

 

Für alle Fälle: Wichtige Notrufnummern

Für alle Fälle sollten Sie eine Liste der wichtigsten Notrufnummern an einem gut sichtbaren, zentralen Platz in Ihrem Zuhause aufhängen:

  • Berlin: 030 19240
  • Bonn: 0228 19240
  • Erfurt: 0361 730730
  • Freiburg: 0761 19240
  • Göttingen: 0551 19240
  • Homburg: 06841 19240
  • Mainz: 06131 19240
  • München: 089 19240

Private Unfallversicherung: Optimaler Schutz für den Ernstfall

Da trotz aller Vorsicht dennoch ein schwerwiegender Unfall geschehen kann, sollten Sie auf Nummer sicher gehen und mit einer privaten Unfallversicherung für den Ernstfall vorsorgen. Die Versicherung sichert Sie für den Fall einer Invalidität ab.

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