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Können die Beiträge zur Unfallversicherung steuerlich abgesetzt werden?

Die Beiträge für eine private Unfallversicherung sind grundsätzlich als sonstige Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar. Dabei können Sie eine Aufteilung zwischen Werbungskosten und Sonderausgaben vornehmen. Denn mit der privaten Unfallversicherung sind sowohl Berufs- als auch Freizeitunfälle versichert.

Den Beitragsanteil, der berufsbedingte Unfallrisiken abdeckt, können Angestellte und Beamte sowie Selbstständige und Freiberufler als Werbungskosten geltend machen. Der Versicherungsnehmer kann dem Finanzamt mitteilen, welcher Beitragsanteil seiner Meinung nach das berufliche Unfallrisiko abdeckt. Wenn eine solche Angabe fehlt, nimmt das Amt eine Schätzung vor. Oftmals wird einfach die Hälfte des Beitrags angerechnet.

Wichtig: Das Finanzamt zieht automatisch eine Werbungskostenpauschale in Höhe von 1.000 Euro (Stand: 2018) von Ihrem zu versteuernden Einkommen ab. Das bedeutet: Erst wenn Ihre Werbungskosten diesen Pauschalbetrag übersteigen, können Sie weitere Werbungskosten steuermindernd geltend machen. Liegen Ihre Werbungskosten weit darunter, können Sie sich den Aufwand also sparen.

Andernfalls sollten Sie keinen Cent verschenken. Zu prüfen ist sodann, ob Sie den Beitragsanteil für Freizeitunfälle als sonstigen Vorsorgeaufwand geltend machen können – hier gibt es Obergrenzen.

Den Beitrag für die private Unfallversicherung können Sie nur dann als sonstige Vorsorgeaufwendung steuermindernd geltend machen, wenn der Höchstbetrag für die sonstigen Vorsorgeaufwendungen durch die Beiträge der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung noch nicht ausgeschöpft ist. Gemäß dem Einkommenssteuergesetz (§ 10 Abs. 4 Satz 2) liegt der absetzbare Höchstbetrag für Angestellte und Beamte bei 1.900 Euro pro Jahr, für Selbstständige und Freiberufler bei 2.800 Euro pro Jahr. (Stand: 2018)

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