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Tagesgeld Lexikon

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Abgeltungssteuer

Die ab Januar 2009 eingeführte Abgeltungssteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer. Sie regelt die einheitliche Besteuerung von Erträgen aus Kapitalvermögen wie beispielsweise dem Tagesgeld. Hierfür führt die zuständige Bank 26,38 Prozent direkt an das Finanzamt ab. Dieser Wert setzt sich aus 25 Prozent Abgeltungssteuer und 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag zusammen. Mit der Abgeltungssteuer entfällt auch die vorher geltende Spekulationsfrist von zwölf Monaten, nach deren Ablauf die Veräußerung von Aktien, Fonds und Wertpapieren steuerfrei durchgeführt werden konnte.

Die Abgeltungssteuer kann durch einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bis zu einem bestimmten Betrag umgangen werden. Für Alleinstehende gilt hierbei ein Freibetrag von 801 Euro. Für Eheleute gilt die doppelte Summe, also 1.602 Euro, als Limit. Die Abgeltungssteuer für Kapitalerträge gilt in vielen EU-Mitgliedstaaten. Oft bezieht sich diese jedoch nur auf Zinsen und Dividenden, während Deutschland und einige andere Staaten zusätzlich die Wertsteigerung des Kapitalvermögens mit einbeziehen.

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