Sie sind hier:

Risikolebensversicherung für Soldaten

  • Unverbindlich über 100 Tarife vergleichen und sparen
  • Passende Tarife für Soldaten finden
Aktueller Hinweis: Bei allen unseren Anbietern ist der Tod durch das Coronavirus mitversichert
  • Sie möchten Familie oder Partner,in finanziell absichern?
CHECK24 Bewertungen
CHECK24 Versicherungen
4,9 / 5
17589 Bewertungen
(letzte 12 Monate)
Zu teuer versichert?

Mit unserem kostenlosen Vertrags-Check überprüfen wir Ihre bestehenden Versicherungen und zeigen Ihnen Sparpotenzial und Optimierungsmöglichkeiten.

mehr erfahren »
Telefonische Expertenberatung

Mo. bis Fr. 8:00 - 20:00 Uhr

089 - 24 24 12 63vorsorge@check24.de
Unsere Partner
Previous
Next
Teilnehmende Versicherer »

Risikolebensversicherung für Soldaten

Uniform eines Bundeswehrsoldaten für den WüsteneinsatzGerade Soldaten der Bundeswehr sollten eine Risikolebensversicherung abschließen, um ihre Angehörigen für den Todesfall finanziell abzusichern.

Eine solche Versicherung schließt das Risiko während eines Kriegseinsatzes allerdings grundsätzlich aus. Ist die versicherte Person an einem kriegerischen Einsatz aktiv beteiligt, leistet eine Lebensversicherung nicht.

Kriegsausschlussklausel in den Bedingungen

Nach dem Ersten Golfkrieg (1980–1988) hatten die Lebensversicherer mit dem Bundesverteidigungsministerium eine spezielle Kriegsausschlussklausel entwickelt. Sie ist Bestandteil der Allgemeinen Versicherungsbedingungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und damit – zumindest in abgewandelter Form – in vielen Tarifen enthalten.

Demnach leistet eine Lebensversicherung selbst dann, wenn die versicherte Person an einem Auslandseinsatz teilnimmt. In einzelnen Tarifen gilt diese Regelung erst nach einer bestimmten Wartezeit. Voraussetzung ist allerdings immer, dass der Soldat nicht aktiv an kriegerischen Kämpfen beteiligt war – also nicht aktiv den Gegner angegriffen hat.

Kriegsausschlussklausel

„Stirbt die versicherte Person in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit kriegerischen Ereignissen, besteht kein Versicherungsschutz. Nach Ablauf des [...] Versicherungsjahres leisten wir, wenn die versicherte Person in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit kriegerischen Ereignissen stirbt, denen sie während eines Aufenthaltes außerhalb der Bundesrepublik Deutschland ausgesetzt und an denen sie nicht aktiv beteiligt war.”

Quelle: Musterbedingungen des GDV (Stand: 01/2019)

Im Leistungsfall wird der Versicherer daher prüfen, ob der Soldat aktiv in das Kriegsgeschehen verwickelt war.

Soldat ist durch Klausel immer abgesichert

Durch die spezielle Kriegsausschlussklausel ist gewährleistet, dass ein Bundeswehrsoldat jederzeit abgesichert ist. Sollte ihm etwas während eines kriegerischen Einsatzes zustoßen und die Versicherung aufgrund der Klausel nicht leisten, greift die Soldatenversorgung des Bundes. Dann zahlt der Staat nach dem Soldatenversorgungsgesetz einen Schadensausgleich in angemessenem Umfang.

Höhe des Schadensausgleichs durch den Bund

Der Bund zahlt einen Schadensausgleich stets in „angemessenem Umfang”. Das bedeutet, die Todesfallsumme einer Versicherung muss den persönlichen Lebensverhältnissen des Soldaten und seiner Angehörigen entsprechen. Eine Versicherungssumme von bis zu 250.000 Euro gilt dabei ohne weitere Prüfung als angemessen.

Allerdings müssen Soldaten darauf achten, dass ihr Vertrag eine solche Kriegsklausel enthält. Falls die Bedingungen jegliches Kriegsrisiko – also auch das passive – ausschließen, springt der Bund nicht ein.

Nicht nur an das Einsatzrisiko denken

Zeit- oder Berufssoldaten haben zudem nicht nur das Risiko, das direkt mit ihrem Dienst verbunden ist. Sie müssen – wie Arbeitnehmer in zivilen Berufen – damit rechnen, bei einem Unfall oder nach einer schweren Krankheit zu versterben. Auch dafür bietet sich eine Risikolebensversicherung an, um die Familie bestmöglich abzusichern.

Auslandseinsatz muss in der Regel nicht gemeldet werden

Beim Abschluss eines Vertrags wird die Versicherung den Soldaten nach seinem Beruf und eventuell geplanten Auslandseinsätzen fragen. Danach berechnet sich die Risikoprämie des Vertrags.

Einen konkreten Auslandseinsatz muss der Soldat nach Vertragsabschluss in der Regel nicht melden. Nur wenn die Versicherungsbedingungen eine solche Meldepflicht ausdrücklich vorsehen, muss der Versicherer informiert werden.

Absicherung der Familie durch Todesfallsumme

Die Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall an die Hinterbliebenen eine bestimmte Versicherungssumme aus, die beim Vertragsabschluss festgelegt wird. Damit können Partner und Kinder ihren gewohnten Lebensstandard halten.

Auch offene Verbindlichkeiten werden sinnvollerweise mit einem Vertrag abgesichert – etwa der Kredit für ein Auto oder das Darlehen fürs Eigenheim. Damit ist sichergestellt, dass die offenen Kredite im Todesfall an die Bank zurückgezahlt werden können.

Persönliche Beratung durch CHECK24

Sie sind Soldat der Bundeswehr und haben eine Frage zur Risikolebensversicherung oder zur Kriegsausschlussklausel? Unsere Experten beraten Sie gerne persönlich und können Ihnen sagen, welche Tarife für Soldaten zu empfehlen sind. Rufen Sie uns ganz einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail – wir helfen Ihnen gerne weiter!

Risikolebens­versicherung für Soldaten

  • Unverbindlich über 100 Tarife vergleichen und sparen
  • Passende Tarife für Soldaten finden
Aktueller Hinweis: Bei allen unseren Anbietern ist der Tod durch das Coronavirus mitversichert
  • Sie möchten Familie oder Partner,in finanziell absichern?