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Was passiert, wenn ich meine Beiträge nicht bezahlen kann?

Wer seine Versicherungsbeiträge nicht mehr bezahlen kann, gefährdet seinen Versicherungsschutz. Nur wenige Pflegeversicherer bieten an, die Beitragszahlungen in bestimmten Lebenssituationen auszusetzen.

Wichtig: Vor dem Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung sollten Sie sich sicher sein, dass Sie die Versicherungsbeiträge langfristig bezahlen können.

Denn ein Pflegefall tritt vor allem im hohen Alter ein. Bei vielen Versicherungen müssen die Beiträge zudem im Leistungsfall weitergezahlt werden.

Beitragsaussetzung nur selten möglich

Bei der Pflegeversicherung bieten wenige Gesellschaften die Möglichkeit, die Beitragszahlungen für einen begrenzten Zeitraum auszusetzen. Sollte ein Vertrag diese Möglichkeit beinhalten, sind in der Regel bestimmte Lebenssituationen abgesichert.

So können Beitragszahlungen etwa bei einer Arbeitslosigkeit für höchstens zwölf Monate ausgesetzt werden. Sollte der Versicherte eine Beitragspause in Anspruch nehmen, erhält er während dieses Zeitraums allerdings auch keine Leistungen.

Kein Versicherungsschutz bei Kündigung

Wer seine Beiträge nicht mehr bezahlen kann, kann seine private Pflegeversicherung nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kündigen. Oft lässt sich die Versicherung mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Versicherungsjahres kündigen. Damit geht der Versicherungsschutz allerdings verloren.

Die gezahlten Beiträge werden bei einer Kündigung nicht zurückerstattet.

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