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Motorrad Kaufvertrag

Lesezeit 4 Min.
aktualisiert am 07.05.2020

Kaufvertrag für das Motorrad

Vorteile des CHECK24 Muster-Kaufvertrages für Motorräder:

  • Käufer- und Verkäuferdaten festhalten
  • alle Motorraddaten im Überblick - auch für Sonderfahrzeuge
  • alle Vertragsdaten am Computer eingeben und ausdrucken
Download

Wo verkaufe oder kaufe ich ein Motorrad?

Ihr Motorrad können Sie auf verschiedenen Wegen zum Verkauf anbieten. Genauso gut finden Sie so natürlich auch eine neue gebrauchte Maschine.

  • Zeitungsannonce (regional)
  • Annonce in einer Fachzeitschrift (überregional)
  • Online-Verkaufsplattformen (etwa mobile, autoscout24)
  • Motorradhändler (Inzahlungnahme, auf Kommissionsbasis)

Welche Tipps gibt es für Motorrad-Verkäufer?

Diese Tipps helfen Ihnen, Ihr Motorrad erfolgreich zu verkaufen.

Aufbereitung
Ihr Motorrad sollten Sie bestmöglich präsentieren. Dazu sollte es:

  • sauber (gewaschen und konserviert) und gepflegt sein
  • einwandfrei funktionieren
  • keinen Wartungsstau geben
  • eine (relativ) neue Hauptuntersuchungsplakette haben

Bilder
Machen Sie gute, aussagekräftige Bilder von Ihrem Motorrad aus allen Perspektiven und von allen relevanten Bauteilen (gerade von Sonderzubehör). Dokumentieren Sie auch mögliche Defekte.

Achten Sie auf gute Lichtverhältnisse und einen neutralen Hintergrund.

Machen Sie das Motorradkennzeichen unkenntlich (hängen Sie etwa einen Lappen darüber). So verhindern Sie Missbrauch.

Beschreibung
Beschreiben Sie das Motorrad ausführlich. Machen Sie unbedingt ehrliche Angaben. Neben Grunddaten wie Hersteller, Modell, Baujahr, Motorleistung und Kilometerstand und Standort sind Extras wie eine Sonderlackierung, Umbauten und Sonderzubehör interessant.

Machen Sie keine Zusicherungen - beispielsweise eine Unfallfreiheit - die Sie nicht belegen können.

Preis
Für die Preisfindung hilft ein Blick auf Online-Verkaufsbörsen. Als Privatverkäufer sollten Sie unter den von Motorradhändlern aufgerufenen Preisen bleiben. Denn diese müssen mindestens 1 Jahr Garantie geben. Sie schließen dies und jegliche Haftung im Kaufvertrag aus.

Ein Preis mit Verhandlungsbasis (VHB) spricht mehr Interessenten an. Sie sollten dann aber auch mit dreisten Angeboten deutlich unterhalb des Marktwertes rechnen.

Erreichbarkeit
Seien Sie gut erreichbar (E-Mail, Telefon, WhatsApp) und bieten Sie flexible Besichtigungstermine an.

Besichtigung & Probefahrt
Bei der Besichtigung sollten Sie alle Dokumente parat haben – Fahrzeugpapiere, Scheck- oder Wartungsheft, Bedienungsanleitung, Reparatur- und Prüfberichte sowie sonstige Belege.

Eine Probefahrt ist Standard. Lassen Sie sich den Führerschein des Fahrers zeigen. Behalten Sie für die Dauer der Probefahrt ein Pfand ein, zum Beispiel den Personalausweis.

Verkaufsgespräch
Beim Verkaufsgespräch ist ein Zeuge hilfreich. Verwenden Sie den kostenlosen CHECK24 Musterkaufvertrag fürs Motorrad. Als privater Verkäufer können Sie die Gewährleistungshaftung vertraglich ausschließen.

Lassen Sie sich die Übergabe des Motorrades vom Käufer im Kaufvertrag schriftlich mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift bestätigen.

Vereinbaren Sie mit dem Käufer, dass dieser die Maschine schnellstmöglich auf sich ummeldet und halten Sie dies in beiden Ausführungen (für Verkäufer und Käufer) im Kaufvertrag fest.

Verlangen Sie Barzahlung. Geben Sie Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II (Fahrzeugschein und – brief) erst nach der Zahlung des Gesamtbetrages an den Käufer heraus.

Benachrichtigung
Melden Sie den Verkauf Ihres Motorrades selbst umgehend sowohl der zuständigen Zulassungsstelle als auch Ihrer Motorradversicherung. Die Benachrichtigung erfolgt zwar automatisch mit der Ummeldung des neuen Besitzers. Sollte sich dies aber verzögern, zahlen Sie nicht unnötig länger Kfz-Steuer und Versicherungsbeiträge – und haften auch nicht mehr bei etwaigen Schäden.

Welche Tipps gibt es für Motorrad-Käufer?

Wenn Sie ein Motorrad kaufen möchten, sind diese Tipps hilfreich.

Auswahl
Legen Sie sich auf wenige Modelle fest, die für Sie infrage kommen – das grenzt die Suche nach passenden Angeboten ein.

Händler müssen Garantie (mindestens 1 Jahr) geben. Deshalb sind diese Motorräder meist teurer als von Privatpersonen. Denn diese schließen eine Gewährleistungshaftung in aller Regel aus.

Begutachtung
Achten Sie bei der Begutachtung auf:

  • Rostbefall
  • Flüssigkeitsverlust
  • Beschädigungen
  • Verschleiß der Kette – Dies können Sie feststellen, indem Sie die Kette anheben. Lässt sie sich leicht anheben, steht ein Austausch an.
  • Bremsscheiben sollten keine tiefe Riefen haben, die Beläge sollten noch mindestens vier Millimeter aufweisen und gleichmäßig abgenutzt sein.
  • Räder müssen freilaufen. Die Felge darf keinen Schlag haben. Die Radlager dürfen nicht ausgeschlagen sein. Die Reifen sollten noch mindestens 3 Millimeter Profil haben.
  • Fahrwerk – Es muss top in Schuss sein. Achten Sie besonders auf einwandfrei funktionierende Lenkkopflager, Telegabel, Hinterradschwinge und Stoßdämpfer.
  • Elektrik - Alles muss einwandfrei funktionieren. Testen Sie dazu Stand-, Abblend-, Fern-, Rück-, Bremslicht und Blinker sowie die Beleuchtung der Instrumente und alle Kontrollleuchten und die Hupe.
  • Kupplung Gas und Choke sollten leichtgängig sein.
  • Batterie – Hier sind ein korrekter Säurestand und saubere Pole wichtig.

Probefahrt
Bei der Probefahrt können Sie alles nochmal „in Aktion” testen – auch solche lebenswichtigen Komponenten wie ABS. Hier merken Sie auch schnell, ob Ihnen das Handling gefällt und die Sitzposition passt.

Nach dem Kauf sollten Sie das Motorrad unverzüglich auf sich an- beziehungsweise ummelden und dazu vorher eine entsprechende Motorrad-Haftpflichtversicherung sowie optional eine Motorrad-Kaskoversicherung (Teilkasko oder Vollkasko) abschließen.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Nennt deutlich mehr Zwei- als Vierräder sein Eigen. Mag alte Vespa-Roller - saubere Hände haben daher andere.

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