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Motorrad Kaufvertrag und Tipps

Lesezeit 6 Min.

Motorrad KaufvertragDer Markt für gebrauchte Motorräder ist groß. Mit ein wenig Geduld findet jeder das passende Motorrad für sich – egal ob es zum Beispiel ein Klassiker, ein Custombike oder ein Vorjahresmodell sein soll. Auch Unfallmotorräder mit solider Basis für den Aufbau der eigenen Traummaschine lassen sich leicht finden.

Um den Erwerb eines Motorrads für Käufer wie Verkäufer möglichst sicher zu gestalten, sollten Sie einen Motorrad-Kaufvertrag verwenden. Hierfür können Sie unseren Muster-Kaufvertrag nutzen. Das Dokument im PDF-Format können Sie hier kostenlos herunterladen.

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Tipps für Motorrad-Verkäufer

Wenn Sie Ihr Motorrad verkaufen möchten, können Sie regional in einer Zeitung oder in einer Fachzeitschrift inserieren. Eine größere Reichweite und einen potenziell größeren Interessentenkreis erzielen Sie mit einer Anzeige auf einschlägigen Online-Verkaufsplattformen für gebrauchte Motorräder.

Diese Tipps helfen Ihnen, Ihr Motorrad erfolgreich zu verkaufen:

Motorrad aufbereiten

Damit Ihr Motorrad vor potenziellen Käufern eine gute Figur macht, sollten Sie es gründlich waschen – auch an schwer zugänglichen Stellen wie beispielsweise hinter Verkleidungen. Dazu gehört auch die Pflege von Metall – sowie von Anbauteilen, Rädern und Antrieb.

Zur Wartung gehört unter anderem die Überprüfung des Ölstands, der Batterie, Elektrik, Beleuchtung und Bremsen. Am besten belegen Sie die Wartungsarbeiten schriftlich oder lassen sie gleich in einer Werkstatt oder beim Fachhändler durchführen. Als I-Tüpfelchen können Sie sich den guten technischen Zustand Ihrer Maschine von einer Prüfstelle wie dem TÜV durch ein Gutachten bestätigen lassen.

Ist die nächste Hauptuntersuchung absehbar, lohnt es sich, diese vorzeitig vorzunehmen. Eine neue HU-Plakette wirkt verkaufsfördernd.

Gute Bilder machen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das trifft auch auf den Motorradverkauf zu. Machen Sie Bilder in guter Qualität. Lichten Sie das Zweirad von allen Seiten ab – bei gutem Licht und möglichst vor einem neutralen Hintergrund. Heben Sie Besonderheiten des Bikes in Detailaufnahmen hervor. Wichtig: Machen Sie das Motorradkennzeichen unkenntlich, so beugen Sie Missbrauch vor.

Ausführliche Beschreibung liefern

Machen Sie in der Verkaufsanzeige ausführliche, ehrliche und genaue Angaben zum Motorrad. Neben den grundlegenden Daten wie Hersteller, Modell, Baujahr, Motorleistung und Kilometerstand weisen Sie auf Extras wie eine Sonderlackierung, Umbauten und Sonderzubehör hin.

Machen Sie keine Zusicherungen, wie beispielsweise Unfallfreiheit, die Sie nicht belegen können. Unfallschäden und Mängel sollten Sie nicht verschweigen, sonst drohen rechtliche Konsequenzen.

Verkaufspreis festlegen

Bei der Preisfindung können Sie die Marktpreise für ähnliche Motorräder vorab online auf Verkaufsbörsen kostenlos ermitteln. Auch die aktuelle „Schwacke-Liste Zweirad“ bietet für Modelle bis zehn Jahren einen guten Überblick über die Preisspannen am Markt. Sie sollten dabei unter den von Motorradhändlern aufgerufenen Preisen bleiben.

Gut erreichbar sein

Bieten Sie Interessenten die Möglichkeit, Sie schnell und einfach zu erreichen, um ergänzende Fragen zu stellen oder einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Neben Ihrer E-Mailadresse sollten Sie auch eine Telefonnummer angeben.

Probefahrt anbieten

Die Möglichkeit einer Probefahrt erhöht für Käufer das Vertrauen in das angebotene Motorrad und den Verkäufer. Lassen Sie sich vorab den Führerschein des Fahrers zeigen. Behalten Sie für die Dauer der Probefahrt ein Pfand ein, zum Beispiel den Personalausweis.

Gewähren Sie Interessenten einen umfassenden Einblick über die Historie des Motorrads. Dazu zählen Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein, ein Scheck- oder Wartungsheft, die Bedienungsanleitung, Prüfberichte der vergangenen Jahre sowie sonstige Belege über Um- und Einbauten oder Reparaturen.

Kaufabwicklung planen

Beim Verkaufsgespräch ist es sinnvoll, einen Zeugen dabei zu haben. Nutzen Sie für den Motorradverkauf eine geprüfte Vertragsvorlage. Das verschafft Ihnen und dem Käufer Rechtssicherheit. Verwenden Sie dafür den kostenlosen CHECK24 Musterkaufvertrag fürs Motorrad. Als privater Verkäufer können Sie Ihre Gewährleistungshaftung vertraglich ausschließen.

Verlangen Sie eine Barzahlung. Lassen Sie sich die Übergabe des Motorrads vom Käufer im Kaufvertrag schriftlich mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift bestätigen. Vereinbaren Sie mit dem Käufer, dass dieser die Maschine innerhalb einer definierten Frist auf sich ummeldet und halten Sie dies in beiden Ausführungen (für Verkäufer und Käufer) im Kaufvertrag-PDF fest. Geben Sie den Fahrzeugschein erst nach der Zahlung des Gesamtbetrags an den Käufer heraus.

Zulassungsbehörde und Motorradversicherung

Melden Sie den Verkauf Ihres Motorrads umgehend der zuständigen Zulassungsstelle und Ihrer Motorradversicherung.

Tipps für Motorrad-Käufer

Wenn Sie mit dem Kauf eines Gebrauchtmotorrades liebäugeln, sollten Sie die Angelegenheit ruhig angehen. Legen Sie sich auf wenige Modelle fest, die für Sie infrage kommen – das grenzt die Suche nach passenden Angeboten ein.

Bei einem Händler erhalten Sie mindestens die gesetzliche Gewährleistung auf Mängelfreiheit. Dafür sind die Motorräder im Schnitt auch teurer als bei Privatpersonen. Entscheiden Sie sich für den Kauf von Privat, haben Sie diese Option zumeist nicht, da private Verkäufer die Gewährleistungshaftung ausschließen können.

Angebote sorgfältig prüfen

Daher ist es wichtig, das Motorrad Ihrer Wahl vorab ausgiebig zu checken. Sind Sie nicht restlos überzeugt, kaufen Sie lieber nicht. Sie finden sicher weitere interessante Offerten.

Motorrad vor Ort checken

Gehen Sie bei der Begutachtung Schritt für Schritt vor. Achten Sie auf Rostbefall, etwa am Auspuff, an den Schweißnähten des Rahmens, am Lenkkopf und den Schwingen. Weitere rostanfällige Stellen sind die Felgen und der Tankbereich. Oberflächlicher Rost kann nur ein kosmetisches Problem darstellen. Geht er tiefer, muss das betreffende Teil ausgetauscht oder instand gesetzt werden – das geht ins Geld.

Aus einem Motorrad sollten keine Flüssigkeiten austreten – weder im Stand noch während der Fahrt. Prüfen Sie deshalb den Motorbereich, die Vordergabel, den Vergaser sowie Tank und Benzinhahn auf Dichtigkeit.

Ob das Motorrad in der Vergangenheit „hart rangenommen“ oder in Stürze verwickelt wurde, können Abschürfungen an der Verkleidung, den Fußrasten, den Lenkerenden, dem Scheinwerfer und am Rahmen selbst bezeugen. Im Zweifel sollten Sie nachhaken und nicht kaufen.

Verschleiß der Kette können Sie feststellen, indem Sie die Kette anheben. Lässt sie sich leicht vom Kettenrad heben, deutet das auf starke Abnutzung und somit auf Mehrkosten hin. Die Bremsscheiben sollten Sie auf tiefe Riefen überprüfen, die Beläge sollten noch mindestens vier Millimeter aufweisen und gleichmäßig abgenutzt sein.

Die Räder müssen in beide Richtungen frei laufen. Ob die Felge einen Schlag hat, können Sie durch eine Sichtprüfung am drehenden Rad überprüfen. Hierfür bocken Sie das Motorrad auf. Sie können auch einen Schraubenzieher nahe an die sich drehende Felge halten. Schlägt er an, ist die Felge verzogen. Überprüfen Sie die Felgen außerdem auf Risse sowie die Speichen auf Spannung. Ob die Radlager ausgeschlagen sind, kontrollieren Sie, indem Sie versuchen, die Räder leicht zu kippen. Das Profil der Pneus sollte noch mindestens drei Millimeter betragen – ansonsten sind bald neue fällig.

Unterziehen Sie auch das Fahrwerk einer kritischen und intensiven Prüfung – schließlich hängt Ihre Sicherheit beim Fahren maßgeblich davon ab. Achten Sie besonders auf einwandfrei funktionierende Lenkkopflager, Telegabel, Hinterradschwinge und Stoßdämpfer.

Auch die gesamte Elektrik muss Ihrem Check standhalten. Testen Sie Stand-, Abblend-, Fern-, Rück-, Bremslicht und Blinker sowie die Beleuchtung der Instrumente und alle Kontrollleuchten und die Hupe.

Prüfen Sie darüber hinaus, ob Kupplung, Gas und Choke leichtgängig sind. Werfen Sie abschließend noch einen Blick auf die Batterie. Hier sind der Säurestand und saubere Pole wichtig.

Probefahrt machen

Nicht alles kann im „Trockenen“ getestet werden. Deshalb sollten Sie eine Probefahrt mit dem Motorrad unternehmen.

Kaufvertrag nutzen

Der Kaufvertrag in doppelter Ausführung, wie ihn beispielsweise CHECK24 als kostenloses Vertragsmuster zum Download als PDF anbietet, klärt alle wesentlichen rechtlichen Aspekte des Motorradkaufs. Halten Sie als Käufer das genaue Kaufdatum sowie die Zahlungsmodalitäten fest. Auch der Kaufgegenstand sollte möglichst genau definiert werden. Wichtige Angaben sind Marke, Modell, Zusatzausstattung, Vorbesitzer, Schäden, Kilometerstand, alle Belege, Schlüssel, Fahrzeugpapiere.

Nach dem Kauf sollten Sie das erstandene Motorrad unverzüglich auf sich an- beziehungsweise ummelden und entsprechend Ihren Wünschen mit einer Motorrad-Haftpflichtversicherung sowie optional einer Motorrad-Teilkasko oder einem Motorrad-Vollkaskoschutz ausstatten.

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Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.