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Ablehnungsfrist

Die Ablehnungsfrist ist der Zeitraum, in dem eine Versicherungsgesellschaft entscheidet, ob sie den Antrag eines Verbrauchers annimmt oder ablehnt.

Details zu dieser Frist sind im Pflichtversicherungsgesetz geregelt. Die Ablehnungsfrist darf im Normalfall maximal vier Wochen betragen.

Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung beschränkt sich der Zeitraum nach § 5 Abs. 3 sogar nur auf 14 Tage.

Bedingung: Es handelt sich um einen Antrag auf einen Kfz-Haftpflichtschutz mit lediglich der gesetzlichen Mindestdeckungssumme.

Für Anträge zur Kfz-Haftpflicht, die über die Mindestdeckungssumme und eventuell sogar den vorgeschriebenen Versicherungsschutz (z.B. durch zusätzliche Unfallversicherung) hinausgehen, verlängert sich die Frist auf die gängigen vier Wochen.

Sollte eine Versicherungsgesellschaft einen Antrag in diesem Zeitraum weder ablehnen noch dem Antragsteller ein anderes Angebot unterbreiten, dann gilt der Antrag als angenommen.

Aufgrund der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen die Versicherungsunternehmen einer Annahmepflicht.

Ausnahmen:

  • Der Antragsteller macht falsche Angaben.
  • Der Antragsteller war bereits einmal bei der Versicherungsgesellschaft versichert und wurde wegen arglistiger Täuschung oder nicht bezahlter Prämie gekündigt.
  • Der Antragsteller kann aufgrund einer sachlichen oder örtlichen Beschränkung nicht aufgenommen werden. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Kfz-Versicherer Fahrzeuge einer bestimmten Wagnisklasse (Lkw oder Mietfahrzeuge) nicht versichert oder in der Region des Antragstellers nicht vertreten ist.
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.