Reines Stadtauto

Das kann der Stromer Honda e

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 29.01.2020
Foto: Honda

Vor zwei Jahren hatte Honda auf der Automesse IAA den Stromer Honda e als Studie vorgestellt. Ab Mai 2020 ist das Elektroauto für die Stadt als Serienversion zu haben.

Welche Varianten gibt es?

Und zwar zu stolzen Preisen ab 33.850 Euro (100 kW-Motorleistung). Die stärkere 113-kW-Variante (Advanced) kostet mindestens 36.850 Euro. Davon abziehen können Käufer jeweils noch den Umweltbonus von geplanten 6.000 Euro.

Der Elektromotor sitzt an der Hinterachse. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 145 km/h.

Wie weit kommt der Honda e?

Die Reichweite gibt der Hersteller mit bis zu 222 Kilometer an. 

Die Batterie speichert 35,5 kWh. In einer halben Stunde soll die Batterie zu 80 Prozent wieder aufgeladen sein – wenn der Strom an einer 100-kW-Ladesäule eingespeist wird.

Weitere Daten des Honda e:

Der Honda e ist ein Zweitürer und als Stadtflitzer konzipiert. Mit über 1,5 Tonnen ist er dennoch kein Leichtgewicht.

Dafür ist er klein (3,89 Meter lang, 1,75 Meter hoch und 1,51 Meter breit) und wendig (9,2 Meter Wendekreis). Der Kofferraum ist winzig (171 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen maximal 861 Liter).

Was fällt innen auf?

Fast schon futuristisch ist das Cockpit gestaltet. Hier packt Honda gleich fünf Displays zu einer digitalen Armaturentafel zusammen.

Die äußeren Monitore zeigen dem Fahrer die Videobilder der in den Türen verbauten Kameras an. Diese ersetzen die Außenspiegel – und dieses Feature ist beim Honda e serienmäßig und kein teures Extra!

Auch der Rückspiegel wird so auf Knopfdruck zum Bildschirm für die Heckkamera.

Die Bestuhlung hingegen mutet fast schon bequem-barock an. Die Rückbank ist eher ein Sofa. Die vorderen Sitze sind sesselartig gestaltet.

Zu dem Ambiente passt auch das hölzerne Frontboard mit den wenigen verbliebenen Schaltern, die (noch) nicht vom digitalen Cockpit wegrationalisiert wurden.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
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