CHECK24 - Ihr Versicherungsmakler - mehr Informationen

Start-Ups besetzen Nische

Elektroautos von e.GO und Sono

Prototyp Sion von Sono Motors

Foto: Sono Motors

Die Front des Sono Sion ist für einen Kleinwagen durchaus aggressiv gezeichnet.

Prototyp Sion von Sono Motors

Foto: Sono Motors

Auffallend am Sono Sion sind die 330 Solar-Paneele an Seiten, Dach und Motorhaube.

e.GO Life

Foto: e.GO Mobile AG

Von vorne und seitlich erinnert der e.GO Life an den modernen Fiat 500.

e.GO Life

Foto: e.GO Mobile AG

Am Heck des e.GO Life fallen die in der hinteren Scheibe integrierten Rückleuchten auf.

Klein, innovativ, stylisch – so präsentieren sich der e.GO Life und der Sono Sion. Noch nie von diesen Automodellen gehört? Das könnte sich ändern. Denn die Elektromobilität hat nicht nur in den USA mit Tesla neue Automobilhersteller hervorgebracht.

Auch in Deutschland tüfteln junge Unternehmen an rein elektrisch angetriebenen Autos.

Hinter e.GO steckt ein Professor der Hochschule Aachen. Sein erstes E-Projekt war ein kleiner E-Lieferwagen. Der Kunde: die Deutsche Post. 2014 kaufte der Logistik-Riese das Unternehmen samt dem Modell Streetscooter.

Was kann der e.GO Life?

Initiator Günther Schuh gründete gleich ein weiteres Start-up. Das neue Elektroauto ist ein Kleinwagen. Der e.GO Life wiegt nur gut 800 Kilogramm – und ist als reines Stadtauto konzipiert.

Maximal 170 Kilometer sind mit dem Zweitürer laut Hersteller mit einer Akkuladung möglich. Wer das Gaspedal voll durchdrückt, erreicht maximal 104 km/h – damit will man nicht wirklich auf die Autobahn.

Ein typischer Zweitwagen?

Das Modell ist also ganz klar ein typischer Zweitwagen. Das zeigt sich auch am Preis. Ab 15.900 Euro soll der Life zu haben sein. Abzüglich der Umweltprämie ist das ein konkurrenzloser Einstiegspreis in die E-Auto-Klasse.

Da hinter dem Unternehmen kein großer Autobauer steckt, werden viele Teile einfach fertig zugekauft. Den Antrieb des Life liefert etwa Bosch. Die Außenhülle ist aus Plaste (der Trabi lässt grüßen) und kann quasi im 3-D-Drucker hergestellt werden.

2018 soll die Massenfertigung starten. Für 26 Millionen Euro wird dafür eine Fabrik gebaut. Im kommenden Jahr sollen knapp 2.000 Life produziert werden, ab 2019 dann jährlich mindestens 10.000 Stück.

Weitere Modelle – ein größerer und stärkerer Viertürer sowie ein Kleinbus – sind in Planung.

Wie wird der Sono Sion finanziert?

In München ist am Donnerstag der Sion von Sono Motors der Öffentlichkeit präsentiert worden. Die Entwicklung des viertürigen Prototyps wurde durch Crowdfunding finanziert.

Das Modell ist sportlich-aggressiver gezeichnet als sein Konkurrent aus Aachen: mattschwarz, die obere Seitenlinie zum Heck leicht abfallend, schmale Leuchtschlitze statt kugelrunder Scheinwerfer.

Was ist das Besondere?

Beplankt ist die Karosserie mit Solar-Paneelen. Sie sollen zusätzliche Energie einfangen und so Extra-Fahrkilometer bescheren.

Sono Motors gibt die Reichweite einer Batterieladung mit 250 Kilometern an. Der Wagen soll – jedoch ohne Batterie – 16.000 Euro kosten. Wie beim Life stehen nach dem Umweltbonus real nur noch 12.000 Euro zu Buche.

Bis zu fünf Passagiere finden in dem 4,10 Meter langen Elektroauto Platz. Der Motor leistet 80 kW und beschleunigt auf maximal 140 km/h.

Die Serienfertigung wird an externe Dienstleister vergeben und soll 2019 starten – sofern mindestens 5.000 Vorbestellungen vorliegen.

Über den Redakteur

Sascha Rhode

Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

Kfz-Versicherung beim Testsieger

15xTestsieger

Wussten Sie schon, dass...

die ersten elektrischen Blinker im Jahr 1938 hergestellt wurden?

TV-Tipps

  • Do., 17.08, 20:00 Uhr, Sport1

    Die PS-Profis

    Drei Folgen am Stück

  • So., 20.08, 18:00 Uhr, RTL II

    GRIP

  • So., 27.08, 18:00 Uhr, RTL II

    GRIP