Plug-in-Hybrid mit Allrad

Opel setzt den Grandland X unter Strom

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 13.05.2019
Foto: Opel

Opel bringt seinen großen SUV Grandland Ende 2019 auch als Plug-in-Hybrid. Der Hersteller hat nun erste Details zum Teilzeit-Stromer bekannt gegeben.

Opel Grandland X Hybrid4 wird die jüngste Variante heißen. Bis zu 50 Kilometer schafft der SUV dann rein elektrisch.

Opel hingegen werden diese Parameter wichtiger sein: 2,2 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer und 49 Gramm CO2 je Kilometer Schadstoffausstoß. Das macht sich gut im Flottenverbrauch.

Wie funktioniert der Grandland X Hybrid4?

Im Hybrid-Grandland X sind drei Motoren verbaut.

Zum klassischen Verbrenner (1,6 Liter Turbobenziner mit 200 PS) gesellt sich vorne im Motorraum ein Elektromotor mit 109 PS Leistung. Ein zweiter E-Motor mit gleicher Leistung sitzt an der Hinterachse

Die elektrifizierte Hinterachse macht den Grandland X Hybrid4 im Fahrmodus „Allrad” zum Geländegänger.

In den anderen Fahrmodi „Elektro”, „Hybrid” und „Sport” ist der Wagen hingegen ein normaler Fronttriebler.

Die Motorkraft wird über eine Achtstufen-Automatikschaltung an die Räder geleitet

Wie groß ist die Batterie?

Die 13,2 kWh große Lithium-Ionen-Batterie befindet sich unter den Rücksitzen. Ist der Akku leer, kann dieser an einer normalen Steckdose in rund sieben Stunden wieder voll aufgeladen werden. An einer 7,4 kW-Wallbox ist der Ladevorgang laut Hersteller bereits nach knapp zwei Stunden beendet.

Der Ladestutzen für den Strom befindet sich hinten links am Auto. Der klassische Tankstutzen für Benzin oder Diesel sitzt hinten rechts.

Im Innenraum des Opels bleibt alles wie gehabt. Als elektronisches Feature kommt die Telematik-Lösung „Opel Connect” mit automatischem Notruf (eCall) hinzu.

Außerdem kann der SUV-Hybrid rekuperieren. Das bedeutet, beim Bremsen wird Energie gewonnen und in Form von Zusatz-Strom der Batterie zu geführt.

Was kostet der Plug-in-Hybrid?

Zu den Preisen des Grandland X Hybrid4 hat sich Opel noch nicht geäußert.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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