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Basisrente Lexikon

Buchstabe A

Alterseinkünftegesetz

Das Alterseinkünftegesetz trat 2005 in Kraft. Kernpunkt des Gesetzes ist die Umstrukturierung der steuerlich geförderten Altersvorsorge. Es besagt, dass Renten künftig stärker besteuert werden. Dieser Übergang zur sogenannten „nachgelagerten Besteuerung“ erfolgt Schritt für Schritt, sodass ab dem Jahr 2040 für die gesamte Altersrente Steuern bezahlt werden müssen.

Im Gegenzug können die Beiträge für die Altersvorsorge während der Ansparphase steuerlich geltend gemacht werden.

Buchstabe B

Basisrente für Arbeitnehmer

Die Basisrente bildet gemeinsam mit der gesetzlichen Rentenversicherung die Basisversorgung. Für diese Vorsorge können Arbeitnehmer insgesamt 23.362 Euro pro Jahr (Stand: 2017) von der Steuer absetzen. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag. Das bedeutet: Wer etwa schon 10.000 Euro im Jahr in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt (Achtung: Auch der Arbeitgeberbeitrag wird mitgerechnet) hat dann noch 13.362 Euro für die Basisrente übrig.

Basisrente für Freiberufler

Freiberufler können die Differenz zwischen dem Beitrag zum Versorgungswerk und 23.362 Euro als Beitrag in einen Basisrentenvertrag nutzen.

Basisrente für Selbstständige

Auch Selbstständige können 23.362 Euro pro Jahr steuerlich geltend machen. Da sie in der Regel nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, können sie den gesamten Betrag für die Basisrente nutzen.

Besteuerung von Basisrenten

Die monatliche Rente wurde 2005 mit dem Alterseinkünftegesetz zu 50 Prozent dem Einkommen zugerechnet und musste entsprechend versteuert werden. Bis 2020 steigt dieser Satz jährlich um zwei Prozent auf dann 80 Prozent. Bis 2040 steigt er um je ein Prozent pro Jahr. Ab 2040 muss die monatliche Rente schließlich voll als Einkommen versteuert werden.

Buchstabe N

Nachgelagerte Besteuerung

Durch das Alterseinkünftegesetz wird ab 2005 schrittweise bis 2040 zur nachgelagerten Besteuerung übergegangen. Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass einerseits die Aufwendungen für die private Altersversorgung (teilweise) steuerfrei gestellt werden, aber dafür die Rente als Einkommen versteuert werden muss.

Buchstabe S

Schonvermögen

Im Fall von Hartz IV oder Privatinsolvenz stellt das in einer Basisrente angesparte Kapital ein Schonvermögen dar, das nicht verwertet werden darf.

Steuerliche Absetzbarkeit der Basisrente

Die Basisrente ist – um den Bundeshaushalt nicht zu überfordern – nicht sofort zu 100 Prozent absetzbar. Im Startjahr 2005 waren 60 Prozent des Beitrages absetzbar. Seitdem steigt der Prozentsatz jährlich um zwei Prozent, bis im Jahr 2025 die 100-prozentige Absetzbarkeit der Beiträge erreicht ist.

Buchstabe V

Vererben von Basisrenten

Basisrenten sind nicht vererbbar. Wer vermeiden möchte, dass die Hinterbliebenen im Todesfall leer ausgehen, kann eine Risikolebensversicherung oder eine ähnliche Hinterbliebenenzusatzversicherung im Vertrag vereinbaren.

Buchstabe Z

Zusatzversicherungen zur Basisrente

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, Zusatzversicherung in einen Basisrentenvertrag einzubauen, wenn diese weniger als 50 Prozent des Beitrags ausmachen. Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungen lassen sich auf diese Weise von der Steuer absetzen. Allerdings müssen Leistungen aus Berufsunfähigkeitsversicherungen, die als Anhängsel von Basisrentenverträgen abgeschlossen wurden, voll versteuert werden. Für „normale“ Berufsunfähigkeitsversicherungen gilt hier die wesentlich günstigere Ertragsanteilbesteuerung.