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Blutegel-Therapie

Die Blutegel-Therapie ist seit Jahrtausenden bekannt und gehört zu den ausleitenden Verfahren der physikalischen Therapie. Bei einer Behandlung werden bis zu zwölf Blutegel auf verschiedene Stellen der Haut gesetzt. Sie fallen von alleine wieder ab, wenn sie sich mit Blut vollgesogen haben.

Eine Behandlung dauert dabei bis zu zwei Stunden, danach kommt es zu einer erwünschten Nachblutung. Die Bissstellen werden anschließend mit einem Verband versorgt, nach etwa einer Woche sind die Wunden verheilt. Der gesamte Blutverlust inklusive Nachbluten beträgt bei einer Behandlung rund 30 bis 50 ml pro Egel.

Eine Blutegel-Therapie soll entgiftend wirken und Toxine sowie Stoffwechselprodukte ableiten. Zudem enthält der Speichel der Egel zahlreiche Wirkstoffe, die unter anderem blutgerinnend, schmerzstillend und entzündungshemmend wirken. Gleichzeitig überlagert der Bissreiz andere Schmerzsignale.

Um ein Infektionsrisiko auszuschließen, werden medizinische Blutegel in Deutschland nach strengen Vorgaben gezüchtet und jeweils nur für eine einzige Behandlung eingesetzt.

Einzelne Studien haben die Wirksamkeit der Therapie für verschiedene Einsatzgebiete belegt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Blutegel-Therapie in der Regel trotzdem nicht. Als Verfahren der physikalischen Therapie ist sie im Hufeland-Verzeichnis enthalten und kann daher von den meisten Heilpraktiker-Zusatzversicherungen bis zum festgelegten Anteil übernommen werden.