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Kfz-Versicherung
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Jahreskilometer berechnen

Lesezeit 2 Min.
aktualisiert am 20.01.2020

Je weniger Sie mit Ihrem Auto fahren, desto günstiger wird Ihre Kfz-Versicherung. Denn die Fahrleistung ist wichtig für die Beitragsberechnung.

Das gilt für die Kfz-Haftpflicht sowie die optionale Kfz-Vollkasko.

Fahrleistung Jahreskilometer

Alle Versicherer berechnen die Preise auf Grundlage der Fahrleistung. Es gibt hierfür zwei Berechnungsmethoden.

  1. Jahreskilometer mit Kilometerstaffel

Bei den meisten Kfz-Versicherern geben Sie eine Einschätzung ab, wie viele Kilometer im Jahr mit dem versicherten Auto gefahren werden. Um die Berechnung zu vereinfachen, haben die Gesellschaften sogenannte Kilometerstaffeln. Die gängige Einteilung ist:

  • 3.000 bis 6.000 Kilometer
  • bis 9.000 Kilometer
  • bis 12.000 Kilometer
  • bis 15.000 Kilometer
  • bis 20.000 Kilometer
  • bis 25.000 Kilometer
  • bis 30.000 Kilometer
  • über 30.000 Kilometer

Diese einfache Berechnungsvariante bietet sich für die meisten Versicherungskunden an. Allerdings erhalten Sie keine Beitragserstattung, wenn Sie weniger Kilometer als angegeben fahren.

Haben Sie Ihre Jahreskilometer deutlich überzogen, darf der Versicherer den Beitrag nachberechnen.

  1. Kilometergenaue Berechnung

Einige Kfz-Versicherungen rechnen kilometergenau ab. Auch bei dieser Methode geben Sie zuerst eine Schätzung der Jahreskilometer ab. Am Ende des Versicherungsjahres wird diese mit den tatsächlich gefahrenen Kilometern abgeglichen (zum Beispiel anhand von Telematikdaten oder Ihrer Angabe zum Kilometerstand).

Sind Sie weniger als erwartet gefahren, bekommen Sie für jeden Kilometer Geld zurück. Sind Sie mehr Kilometer gefahren, zahlen Sie entsprechend nach.

Diese Berechnungsvariante kann sich für Autofahrer lohnen, die den „Kilometerverbrauch” nur schwer abschätzen können und das Risiko einer Nachzahlung nicht scheuen.

Wie weit fahre ich pro Jahr?

So berechnen Sie Ihre Fahrleistung:

Die meisten Autofahrten wiederholen sich regelmäßig. Die Laufleistung des Wagens in einem Jahr kann deshalb recht genau angegeben werden.

Zu den typischen Wegstrecken, die sich täglich oder wöchentlich wiederholen, gehören unter anderem:

  • Arbeitsweg
  • Fahrten zum Sport etc.
  • Einkaufen

Dazu kommen zum Beispiel:

  • Besuche bei Freunden und der Verwandtschaft
  • Urlaubsfahrten.

Bemessen Sie die Kilometerleistung pro Jahr ausreichend hoch. Bauen Sie ein „Kilometerpolster” für weitere, nicht planmäßige Fahrten in Ihre Berechnung ein.

Was ist im Schadensfall wichtig?

Tritt ein Versicherungsschaden ein, möchte Ihr Kfz-Versicherer den Tachostand des versicherten Pkw zum Zeitpunkt des Versicherungsschadens wissen. Diese Angabe müssen Sie wahrheitsgemäß machen.

Weicht der Tachostand im Schadensfall erheblich von der gegenüber der Versicherung angegebenen Fahrleistung ab, kann die Versicherung eine Prämiennachforderung stellen sowie eine Strafzahlung fordern. Bei einem Kaskoschaden kann der Kfz-Versicherer auch Leistungen kürzen.

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