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Rentenversicherung in der Steuerklärung

Mit der Altersvorsorge Steuern sparen: Ob gesetzliche Rente oder Riester-Rente – in vielen Fällen können Sie die Beiträge für eine Rentenversicherung bei der Steuererklärung geltend machen. Wir erklären, welche Regeln gelten und welche Summen Sie maximal absetzen können.

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Auf einen Blick: Was kann ich absetzen?

Hier sehen Sie im Überblick für die einzelnen Rentenversicherungen, welche Höchst­beträge Sie bei der Steuererklärung maximal geltend machen können:

Was gilt für die verschiedenen Arten der Rentenversicherung?

Stand: 2021
Art Steuerlich
absetzbar
Höchstbetrag
(pro Jahr)
Gesetzliche Rente
ja
92 % von
maximal 25.787 €
Rürup-Rente
ja
92 % von
maximal 25.787 €
Riester-Rente
ja
2.100 €
Private Rentenversicherung
nein

Kann ich die Beiträge zur gesetzlichen Rente von der Steuer absetzen?

Ja, die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung können Sie von der Steuer absetzen.

Die Kosten für eine Basisversorgung, die zur ersten Schicht der Altersvorsorge zählt, können Sie als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Dazu zählen neben der gesetzlichen Rente auch die Rürup-Rente (Basisrente), berufsständische Versorgungswerke sowie die landwirtschaftliche Alterskasse für Landwirte.

Im Jahr 2021 können Sie 92 Prozent dieser Beiträge in Höhe von insgesamt 25.787 Euro steuerlich geltend machen. Hier zählen sämtliche Beiträge für alle Arten der Basisversorgung zusammen. Für Ehe- oder Lebenspartner gilt der doppelte Betrag.

Ab dem Jahr 2025 werden die kompletten Beiträge berücksichtigt

Der Prozentwert, zu dem die Beiträge steuerlich berücksichtigt werden, steigt jedes Jahr um zwei Prozentpunkte an. Ab dem Jahr 2025 werden dann 100 Prozent der Beiträge bis zum Höchstbetrag steuerlich gefördert.

Das Finanzamt zieht bei Angestellten noch den Arbeitgeber-Anteil zur gesetzlichen Rentenversicherung von den Beiträgen ab, da auf diesen Teil keine Steuern bezahlt wurden.

Die Beiträge werden bis zum Höchstbetrag als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen, sodass man insgesamt weniger Einkommenssteuer zahlen muss.

Bei der Steuererklärung tragen Sie die Beiträge zur gesetzlichen Renten­ver­sicherung in der Anlage Vorsorgeaufwand ein.

Frist für die Steuererklärung

Wer eine Steuererklärung abgeben muss, hat dafür bis zum 31.07. des nächsten Jahres Zeit. Für das Steuerjahr 2020 endet die Frist erst am 02.08.2021, da der Stichtag auf ein Wochenende fällt. Die Frist verlängert sich, wenn ein Steuer­be­rater oder Lohnsteuerhilfeverein bei der Erklärung hilft.

Eine Steuererklärung abgeben müssen zum Beispiel Arbeitnehmer, die noch weitere Einkünfte oder Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosen-, Kranken- oder Kurzarbeitergeld bezogen haben.

Kann ich die Beiträge zur Rürup-Rente absetzen?

Ja, die Beiträge zu einer Rürup-Rente können Sie als Sonderausgaben bei der Einkommenssteuererklärung angeben.

Die staatlich geförderte Rürup-Rente (Basisrente) zählt ebenso wie die gesetzliche Rente zur Basisversorgung. Es gelten daher die gleichen Höchstbeträge wie für alle anderen Arten der Altersvorsorge aus der ersten Schicht.

Kann ich die Beiträge zur Riester-Rente absetzen?

Steuererklärung: Beiträge zur Rentenversicherung absetzenJa, die Beiträge für eine staatliche geförderte Riester-Rente können Sie bis zu einer Höhe von 2.100 Euro pro Jahr als Sonderausgaben steuerlich geltend machen.

Allerdings wird der steuerliche Vorteil mit den erhaltenen Riester-Zulagen verrechnet. Ist die Summe der Zulagen höher als der Steuervorteil, gibt es keine Steuer­rück­erstattung.

Ob die Auszahlung der Zulagen oder die steuerliche Berücksichtigung der Beiträge für den Versicherten vorteilhafter ist, prüft das Finanzamt automatisch im Rahmen einer Günstigerprüfung.

Meist ergibt sich für Riester-Sparer ohne Kinder oder mit einem hohen Einkommen ein steuerlicher Vorteil. Bei der Steuererklärung tragen Sie Ihre Riester-Beiträge in der Anlage AV ein.

Kann ich die Beiträge zur privaten Rentenversicherung absetzen?

Nein, die Beiträge für eine private Rentenversicherung können Sie nicht von der Steuer absetzen.

Eine private Rentenversicherung wird vom Staat steuerlich nicht gefördert. Dafür müssen die monatlichen Rentenzahlungen später nur zu einem geringen Teil versteuert werden – mit dem sogenannten Ertragsanteil, der davon abhängt, wie alt man bei Rentenbeginn ist. Bei einem Beginn der Rentenzahlungen mit 65 Jahren muss man beispielsweise nur 18 Prozent der Rente mit seinem persönlichen Steuersatz versteuern.

Ihre gezahlten Beiträge für die private Rentenversicherung können Sie daher nicht in der Steuererklärung angeben.

Ausnahme für ältere Verträge

Bei älteren Verträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, lassen sich die Beiträge zur privaten Renten­ver­sicherung theoretisch noch als Vorsorgeaufwendungen bei der Steuererklärung angeben. Allerdings dürfte in den meisten Fällen der Höchstbetrag bereits durch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft sein.

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