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Enduro: Reisemotorrad fürs Gelände

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 02.04.2020

Enduro

Fürs Gelände sind Enduros gemacht. Wie beim Chopper entstanden die ersten Enduros aus umgebauten Straßenmotorrädern, die von ihren Besitzern fürs Gelände modifiziert wurden. Die ersten Serienmodelle brachten japanische Hersteller Mitte der 70er Jahre auf den Markt.

Sowohl der Rahmen als auch das Fahrwerk, der Motor und der Auspuff unterscheiden sich gegenüber einem Straßenmotorrad deutlich. Die Bezeichnung Enduro kommt aus dem Englischen (endurance für Ausdauer) beziehungsweise Spanischen (duro für hart).

Typische Merkmale einer Enduro sind:

  • langer Federweg an Vorder- und Hinterachse
  • Motor mit viel Leistung in den unteren Drehzahlregionen
  • grobstollige Reifen
  • hoch gelegener Auspuff

Dieser Motorradtyp kommt in jedem Gelände zurecht, sei es Wüstensand, unbefestigte Bergpisten oder Schlammtrassen. Enduros haben eine Straßenzulassung und sind somit mit den vorgeschriebenen Sicherheitselementen wie Licht- und Bremsanlage ausgestattet.

Endurofahrer sitzen aufrecht, der Kniewinkel ist angenehm. Wegen des Einsatzgebietes sind Enduros relativ leichte Maschinen.

Nach und nach wurde die Enduro weiterentwickelt, es entstanden die Unterarten:

  • Reiseenduro/Wanderenduro
  • Hardenduro/Sportenduro
  • Allroundenduro

Reiseenduro oder Wanderenduro

Reiseenduros vereinen Geländegängigkeit und Reisetauglichkeit. Erste Modelle kamen Anfang der 80er Jahre auf den Markt. Gegenüber einer reinen Enduro zeichnet sich eine Reiseenduro durch folgende Änderungen aus:

  • größerer Tank
  • stärkerer Motor
  • längerer Rahmen
  • verbesserter Windschutz
  • Tragesystem für Koffer oder Taschen

Auch Annehmlichkeiten für den Fahrer auf Reise wie ABS, GPS, Griff- und Sitzheizung gehören zur Ausstattung vieler Reiseenduros.

Hardenduro und Sportenduro

Die Untergattung der Hardenduro kam Mitte der 90er Jahre auf. KTM ist hier Vorreiter. Eine Hardenduro ist deutlich sportlicher abgestimmt und kompromisslos für den Geländeeinsatz konzipiert. Mittlerweile haben die meisten Motorradhersteller Hardenduros im Programm.

Sportenduros zeichnen sich durch diese Merkmale aus:

  • drehfreudiger Ein-Zylinder-Motor
  • weiche Federung
  • weite Federwege
  • schmale, harte Sitzbank

Allroundenduro

Eine Allroundenduro ist auf jedem Terrain einsetzbar – sowohl auf als auch abseits der Straße. Dafür können solche Modelle im Umkehrschluss aber auf keinem Untergrund vollständig überzeugen.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Nennt deutlich mehr Zwei- als Vierräder sein Eigen. Mag alte Vespa-Roller - saubere Hände haben daher andere.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.