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Leichtkrafträder und Leichtkraftroller

Sie möchten mehr über Leichtkrafträder und Leichtkraftroller wissen? Dann sind Sie hier genau richtig. Informieren Sie sich unter anderem bei uns über:

  • die Unterscheidungsmerkmale eines Leichtkraftrads zum Kleinkraftrad und Motorrad
  • den Ursprung des Spitznamens „80er“ für Leichtkrafträder
  • den Versicherungsschutz für Leichtkrafträder
  • den Führerschein für Leichtkrafträder
  • die Hersteller von Leichtkrafträdern

Leichtkrafträder – Unterschied zu Kleinkraft- und Motorrädern

LeichtkraftradLeichtkrafträder beziehungsweise Leichtkraftroller sind zwischen Kleinkrafträdern und Motorrädern angesiedelt. Leichtkrafträder zeichnen sich durch ihren auf maximal 125 ccm beschränkten Hubraum und eine Leistung von nicht mehr als 15 PS beziehungsweise 11 kW aus. Daher wird unter Bikern auch der Begriff “125er“ als eine Art Gattungsbegriff verwendet.

Von wenigen bauartbedingten Ausnahmen abgesehen grenzen sie sich damit nach unten zu den Kleinkrafträdern mit einem maximalen Hubraum von 50 ccm ab. Als offenes Motorrad zählt dagegen ein Kraftrad, das leistungs- oder hubraumstärker als ein Leichtkraftrad ist – also mehr als 125 ccm Hubraum oder 15 PS/11 kW aufweist.

Die Motoren sind in der Regel entweder Zwei- oder Viertakter. Geschaltet wird entweder per Hand- und Fußhebel oder – verbreitet bei den Leichtkraftrollern – mittels einer kupplungslosen automatischen Schaltung über den Gasgriff.

Da Fahrer unter 18 Jahren die Geschwindigkeit ihrer Leichtkrafträder in Deutschland bis Anfang 2013 auf 80 km/h drosseln lassen mussten, werden sie umgangssprachlich auch salopp als "80er" bezeichnet.

Beschränkung auf 80 km/h aufgehoben

Seit Inkrafttreten der dritten EU-Führerscheinregelung am 19. Januar 2013 ist diese Geschwindigkeitsbeschränkung jedoch auch für minderjährige Kleinkraftradfahrer aufgehoben.

Versicherungsschutz für Ihr Leichtkraftrad

In Deutschland müssen die Halter von Leichtkrafträdern und Leichtkraftrollern mindestens über eine Motorradhaftpflichtversicherung für ihre Gefährte verfügen. Wer sich unverbindlich über die Konditionen und Preise von Motorradversicherungen für Leichtkrafträder informieren möchte, kann unseren Online-Tarifvergleich nutzen.

Sie erhalten schnell, kostenlos und unverbindlich zahlreiche preisgünstige Angebote. Auch ein Vertragsabschluss ist online möglich.

Nicht vorgeschrieben, aber eine sinnvolle Ergänzung des Versicherungsschutzes ist eine Kaskoversicherung für Ihr Leichtkraftrad. Hier erfahren Sie detailliert, welche Schäden an Ihrem Bike eine Teilkaskoversicherung beziehungsweise Vollkaskoversicherung übernimmt.

Neben Beiträgen für den Versicherungsschutz sind auch  jährlich Kfz-Steuern zu entrichten. Aufgrund des geringen Hubraums ist jedoch sowohl die Versicherung als auch die Steuer vergleichsweise günstig.

Alle zwei Jahre steht zudem die Hauptuntersuchung bei einer der zugelassenen Prüforganisationen (zum Beispiel TÜV oder Dekra) an.

Leichtkraftrad fahren ab 16 Jahren

Ein Leichtkraftrad dürfen Sie mit dem entsprechenden Führerschein Klasse A1 bereits ab 16 Jahren fahren. Auch mit einem Pkw- oder Lkw-Führerschein, der vor dem 1. April 1980 erworben wurde, können Sie ein Leichtkraftrad lenken.

Motorräder über 125 ccm Hubraum und 15 PS/11 kW dürfen nur mit dem "großen" Motorradführerschein der Klasse A gefahren werden. Ein Helm ist sowohl für den Fahrer als auch den Sozius vorgeschrieben, entsprechende Schutzkleidung absolut empfehlenswert.

Hubraumbegrenzung seit 1980

Die Fahrerlaubnis für Leichtkrafträder wurde in Deutschland erstmals 1980 durch eine eigene Führerscheinklasse eingegrenzt. Mit dem Führerschein 1b durften Motorräder gefahren werden, die:

  • einen maximalen Hubraum von 80 ccm hatten
  • ein Drehmoment von maximal 6000 U/min aufwiesen
  • eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erreichten

Die Beschränkung auf 80 ccm ist wahrscheinlich auf die Lobbyarbeit der deutschen Zweiradindustrie zurückzuführen, die ihr Geschäft auf dem Heimatmarkt durch die Konkurrenz aus dem Ausland gefährdet sah.

Überwiegend japanische Hersteller lancierten zu dieser Zeit Modelle von Leichtkrafträdern auf dem deutschen Markt, die mit 100 oder 125 ccm Hubraum deutlich mehr Leistung boten und dennoch der in vielen Staaten verbreiteten Definition von Leichtkrafträdern entsprachen.

Hersteller von Leichtkrafträdern und Leichtkraftrollern

Bekannte Hersteller von Leichtkraftädern aus dem deutschsprachigen Raum sind die Marken:

  • Kreidler
  • Hercules
  • Zündap
  • KTM

Aus Asien kommen Leichtkrafträder und -roller unter anderem von

Europäische Marken sind hierzulande beispielsweise:

  • Piaggio
  • Aprilla
  • Peugeot
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.