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Zukunft autonomes Fahren

Schon lange lassen wir uns bei Bedarf beim Autofahren helfen. Das erste Assistenzsystem, das dem Fahrer Arbeit abnahm, kam bereits 1958 bei Chrysler in den USA und 1962 bei Mercedes-Benz: der Tempomat. Seitdem wurden und werden zahlreiche weitere technische Helfer entwickelt.

Entwicklung Autonomes Fahren Zeitstrahl

Theoretisch könnten wir uns schon heute von Autos chauffieren lassen. Praktisch befindet sich die Technik noch in der Erprobungsphase und darf hierzulande von den Autoherstellern bisher nur im Rahmen von Pilotprojekten im öffentlichen Straßenverkehr getestet werden.

Stufen des autonomen Fahrens

Der Automatisierungsprozess beim Autofahren ist in drei Stufen darstellbar. Mit jedem Schritt übernimmt die Technik immer mehr Aufgaben.

Assistenzsysteme: Klassisch ist der Tempomat. Die eingestellte Geschwindigkeit wird gehalten, bis der Fahrer eingreift.

Teilautonom: Beim Fahren im Stau etwa orientiert sich der Wagen am vorausfahrenden Fahrzeug und folgt diesem.

Vollautonom: Das Auto fährt und steuert komplett und dauerhaft selbst. Ein Fahrer am Steuer ist nicht mehr notwendig.

So funktioniert die Technik

Umfelderkennung beim autonomen Fahren

  • Sensoren im Auto erfassen permanent das Verkehrsgeschehen im Umkreis.
  • Die Daten werden zu einem "Gesamtlagebild" verarbeitet.
  • Assistenzsysteme reagieren situationsbedingt mit entsprechenden Fahrmanövern.

Außerdem ist das Fahrzeug etwa mit anderen Autos und Verkehrsleitstellen vernetzt. So erhält es weitere Informationen über die Verkehrssituation auf der Strecke, beispielsweise Warnungen vor Aquaplaning oder einem Stau.

Automatisierter Verkehr: Vorteile

  • Höherer Komfort

Wer nicht mehr selbst Auto fahren muss, genießt als Passagier einen höheren Komfort. Die Zeit im Auto kann frei genutzt werden. Zum Beispiel, um die vorbeiziehende Landschaft zu genießen, zu lesen oder zu arbeiten.

  • Bessere Umweltbilanz

Ein optimierter, gleichmäßiger Verkehrsfluss führt laut dem Verband der Deutschen Automobilwirtschaft (VDA) zu einem geringeren CO2-Ausstoß und damit zu weniger Umweltbelastungen.

  • Höhere Sicherheit

Unachtsamkeit, Sekundenschlaf, unangepasstes Tempo, zu dichtes Auffahren: Es gibt viele Gründe für Verkehrsunfälle. Die allermeisten passieren aufgrund menschlichen Fehlverhaltens. Steuert die Technik, fällt der Risikofaktor Mensch weg. Dadurch erhöht sich die Verkehrssicherheit signifikant.

  • Steigende Effizienz

Der Verkehr auf den Straßen nimmt zu. Durch vernetztes, autonomes Fahren kann eine Staugefahr rechtzeitig erkannt und durch eine entsprechende Verkehrsführung verhindert oder zumindest gemindert werden. Das sorgt unter anderem für schnellere und verlässlichere Fahrtzeiten und weniger Stress.

Autonomes Fahren UnfallstatistikAutonomes Fahren Staustatistik

Automatisierter Verkehr: Nachteile

  • Sensoren können ausfallen
  • Bugs können zur Fehlfunktionen führen
  • Unbefugte könnten sich Zutritt verschaffen und Schaden anrichten
  • Situationen können falsch interpretiert werden

Autonome Testwagen in den USA haben etwa Schwierigkeiten bei:

  • schlecht markierten Straßen
  • Baustellen
  • sich nähernden Einsatzfahrzeugen
  • Erkennen von Ampelzeichen bei tief stehender Sonne
  • Erkennen anderer Fahrzeuge, die sich nicht vom Hintergrund abheben
  • extremen Witterungsbedingungen

Offen sind auch Fragen bei der Datenhoheit und Datentransparenz. Auch die Technikethik wird diskutiert. Wie reagiert ein autonomes Auto, wenn es einen Unfall nicht mehr verhindern kann. Fährt es links in eine Gruppe Senioren, rechts in eine Schulklasse oder geradeaus in eine Wand und riskiert dadurch das Leben der Insassen?

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.