Abstand halten und Licht an

So fahren Sie sicher bei schlechter Sicht

Foto: CHECK24/Früchtnicht

Im Herbst müssen Autofahrer mit schlechten Sichtverhältnissen und rutschigen Fahrbahnen zurechtkommen. Eine vorausschauende Fahrweise ist daher besonders wichtig.

Wer auf Straßenverhältnisse und Umgebung achtet, kann bestimmte Gefahren frühzeitig erkennen, so der TÜV Rheinland.

Nebelschwaden sind besonders gefährlich. War es eben noch klar, ist die Sicht plötzlich gleich Null. Besonders in Mulden und entlang von Flüssen und Seen bilden sich Nebelfelder.

Wie soll ich mich verhalten?

Autofahrer, die vom Nebel überrascht werden, sollten vorsichtig abbremsen und die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen.

Am besten sollten Sie in einer solchen Situation auch nicht überholen.

Ganz wichtig: Halten Sie ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Nasses Laub auf der Straße kann den Bremsweg wesentlich verlängern.

„Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sollte so viele Meter betragen wie der Tacho als Geschwindigkeit anzeigt”, so Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte bei TÜV Rheinland. „Wer Tempo 70 fährt, sollte dann auch mindestens 70 Meter Abstand halten.”

Welches Licht soll ich einschalten?

Generell gilt: Im Herbst außerhalb geschlossener Ortschaften immer mit Licht fahren.

Bei Nebel und bei Regen unbedingt das Abblendlicht anmachen, rät der TÜV Rheinland. Beim Tagfahrlicht können die Heckleuchten je nach Fahrzeug ausgeschaltet sein.

Die Nebelschlussleuchte darf jedoch nur bei einer Sichtweite von weniger als 50 Metern eingeschaltet sein. In diesem Fall beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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