Wechsel-Saison ist angelaufen

So lagern Sie die Reifen richtig

aktualisiert am 06.04.2018
Foto: ADAC

Die Temperaturen steigen tagsüber jetzt schon über die 20-Grad-Marke. Da wird es langsam Zeit, an den Reifenwechsel zu denken.

Schließlich nutzen sich Winterreifen bei Temperaturen von 15 Grad oder mehr deutlich schneller ab. Dazu kommt ein höherer Spritverbrauch.

Reifenwechsel – warum?

Viel wichtiger ist aber, dass der Bremsweg eines Pkw mit Winterreifen auf trockener Fahrbahn deutlich länger ist als mit Sommerreifen.

Beim Abbremsen von Tempo 100 bis zum Stand sind das immerhin sechs Meter Unterschied.

Wo sollen die Winterreifen hin?

Auch wenn viele Autofahrer mittlerweile die Reifen vom Fachmann wechseln lassen: Aufbewahrt werden die meisten Winterreifen immer noch bevorzugt im eigenen Keller, in der Garage oder im Schuppen.

Immer gilt: Die Reifen sollten trocken, kühl und dunkel gelagert werden.

Doch da gibt es einiges zu beachten. Schließlich hat eine fachgerechte Lagerung einen deutlichen Einfluss auf den Zustand.

  • Markieren Sie die Reifen nach ihrer letzten Position am Auto (vorne rechts, hinten links).
  • Erhöhen Sie den Reifendruck um 0,5 bar.

Mit oder ohne Felge lagern?

Nach Möglichkeit sollten Sie Kompletträder lagern, also Reifen auf der Felge aufgezogen – entweder an Wandhalterungen oder liegend übereinander gestapelt.

Das Auf- und Abmontieren von der Felge strapaziert die Reifen

Reifen allein (also ohne Felge) sollten am besten senkrecht auf einen glatten Untergrund hingestellt werden. Hin und wieder sollten die Reifen um 90 Grad gedreht werden.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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