Tückische weiße Wand

So kommen Sie sicher durch den Nebel

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 26.11.2019
Foto: CHECK24/Langenwalter

Herbstzeit ist Nebelzeit. In Flusssenken, aber auch auf freiem Feld kann sich vor einem Autofahrer unvermittelt eine weiße Wand auftun.

Mit drastischen Folgen: Laut Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) kommt es jedes Jahr zu durchschnittlich 520 schweren Nebelunfällen.

Das Tückische am Nebel sei, „dass er die Wahrnehmung der Fahrer täuscht”, warnt der DVR.

Die eigene Geschwindigkeit werde falsch eingeschätzt, das Scheinwerferlicht in alle Richtungen gestreut. Dadurch könnten Entfernungen nicht mehr richtig eingeschätzt werden.

Für Autofahrer gilt nun: Tempo runter und Abstand halten!

Als Faustregel gilt: Sichtweite in Meter = Geschwindigkeit in Kilometer

Ist der Nebel so dicht, dass man keine 50 Meter weit sehen kann, ist höchstens Tempo 50 die Vorgabe! Mitunter kann es sogar nötig sein, noch deutlich langsamer zu fahren.

Bei solchen Bedingungen unbedingt zusätzlich die Nebelschlussleuchte einschalten. Das gilt auch auf der Autobahn!

Die aktuelle Sichtweite lässt sich übrigens gut mit Hilfe der Leitpfosten am Straßenrand abschätzen. Diese stehen in der Regel 50 Meter auseinander.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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